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Die skurrilsten Ereignisse des Reisejahres 2015

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Die skurrilsten Ereignisse des Reisejahres 2015

09.12.2015, 17:00 Uhr | Karsten-Thilo Raab/srt

Die skurrilsten Ereignisse des Reisejahres 2015. Das Reisejahr 2015 bot einige Skurrilitäten. (Quelle: dpa)

Das Reisejahr 2015 bot einige Skurrilitäten. (Quelle: dpa)

Die Zeit rast und das Reisejahr 2015 neigt sich dem Ende. Einige ungewöhnliche und kuriose Ereignisse und Entwicklungen, aber auch Bemerkenswertes und Erstaunliches fanden Eingang in diesem etwas anderen Jahresrückblick. 

Januar 2015
Im Trafalgar Beach im Mpenjati Reservat öffnet Südafrikas erster FKK-Strand, 500 Meter lang. Die Beschwerden bei der Schlichtungsstelle für Fluggäste sind um 170 (!) Prozent auf 4600 gemeldete Fälle gestiegen. Thailand beschränkt den Alkoholverkauf: Nur noch von 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 24 Uhr dürfen Restaurants und Läden Alkoholika ausgeben. 

Februar 2015 
Die Stadt Cancun, die Insel Cozumel und die Region Riviera Maya stellen von Central Standard Time auf Eastern Standard Time (EST) um. Für die Touristen bedeutet das eine Stunde mehr Tageslicht. Taiwans Luftfahrtbehörde hat als Folge des Absturzes einer Maschine insgesamt 29 Trans-Asia-Piloten nach einem Sicherheitstest suspendiert. Hunderte Touristen sind Ende Februar auf einem Trekking-Pfad zur Ruinenstadt Machu Picchu in Peru gestrandet. Nach heftigen Regenfällen hatten die Wassermassen des Rio Aobamba eine Fußgängerbrücke weggerissen. 

März 2015 
Eine Notlandung rechtfertigt nach einem Urteil des Amtsgericht Frankfurt die Minderung des Reisepreises: Und zwar auch dann, wenn Passagiere von der Airline schon eine Ausgleichszahlung wegen Verspätung erhalten haben. Der Zoll am Flughafen Frankfurt findet immer mehr lebende Tiere: Am meisten werden Schildkröten im Gepäck geschmuggelt. Angestiegen sind auch die Bußgelder für die Einfuhr von Schmuck, Elektronik, Alkohol und Zigaretten. Die Zöllner trieben insgesamt 4,15 Milliarden Euro ein, eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Tansania verlangt seit März eine Gebühr für Holzschnitzereien: Bei Objekten mit einem Wert von unter 280 Euro werden Abgaben in Höhe von 15 Euro fällig, darüber 66 Euro. Ägypten will eine neue Hauptstadt bauen: Die 700 Quadratkilometer große Metropole mit Flughafen und Freizeitpark soll zwischen Kairo und Suez entstehen.

April 2015 
Eine Zubringer-Airline muss für einen verpassten Anschlussflug zahlen. Die Infektion mit einem Noro-Virus auf Kreuzfahrten ist kein Reisemangel. Eine Boeing 737 der Alaska Airlines musste in Seattle notlanden, nachdem die Piloten Klopfgeräusche aus dem Frachtraum vernommen hatten. Dort fanden sie einen Flughafenmitarbeiter, der beim Kofferverladen offenbar eingeschlafen war. Nacktbaden ist kein Grundrecht an spanischen Stränden: Das Oberste Gericht wies damit das zentrale Argument von Nudistenverbänden zurück. Bis zu 300 Euro Strafe kann FKK-Baden dort kosten. Ein ehemaliges Atomwaffentestgelände in Australien steht nun auch Touristen offen. Das Land im Outback bei Maralinga wurde gereinigt und im Jahre 2009 an die Aborigines zurückgegeben. In Bangladesh ist ein Passagierzug vom Bahnhof in Rajbari ohne Lokführer 27 Kilometer rückwärts gefahren, ehe es dem Zugbegleiter gelang, ihn zu stoppen. Der Lokführer hatte kurz austreten wollen. Im Yellowstone Nationalpark wird eine 16-Jährige von einem Bison aufgespießt. Die Austauschschülerin aus Taiwan wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Sie hatte für ein Foto neben dem Tier posiert.

Mai 2015 
Der Ferienort Calvià auf Mallorca verbietet nachts den Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit. Das Trinkverbot gilt zwischen 22 und 8 Uhr für Straßen und Plätze, ausgenommen bleiben Terrassen von Bars und Restaurants sowie genehmigte Feste. Ein Tourist aus Kasachstan wird in Dubai zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe von umgerechnet 550 US-Dollar verurteilt, weil er einen Polizisten an die Schulter getippt hatte, um nach dem Weg zur Metrostation zu fragen. 

Juni 2015 
Offenbar weisen viele US-amerikanische Flughäfen erschreckende Sicherheitsmängel auf. Bei einer Überprüfung der Transportsicherheitsbehörde TSA haben als Passagiere getarnte Beamte Bombenattrappen und Waffen durch die Security geschleust. In Malaysia werden auf der Insel Borneo zwei Kanadier, ein Holländer und eine Britin inhaftiert, nachdem sie sich mit sechs weiteren Personen auf dem Gipfel des knapp 4100 Meter hohen Kinabalu ausgezogen und Fotos gemacht haben. Der Berg gilt einigen der Einwohner als heilig. Hebt ein Flugzeug sehr viel früher ab als geplant, muss ein Ausgleich gezahlt werden. Im indischen Bundesstaat Maharashtra wird ein Anti-Spuck-Gesetz eingeführt. Die Strafe liegt bei umgerechnet 14 Euro sowie einem Tag Sozialarbeit. 

Juli 2015 
Kalifornien schaltet wegen der anhaltenden Dürre die Strandduschen ab. Am 23. Juli versetzt ein Krokodil, das durch Manhattan spaziert, die Bewohner von New York in Aufregung, ehe das aggressive Reptil eingefangen werden kann. Airlines müssen im Internet von Anfang an Endpreise anzeigen. Ein Flugzeug ist am 30. Juli in Australien mit einem Känguru zusammengestoßen. Die 34-sitzige Maschine hatte das Tier in Mildura im Bundesstaat Victoria mit einem Propeller erwischt, der Startversuch wurde abgebrochen.

August 2015 
Eine 19-jährige Hessin wollte ihre Großcousine besuchen und bot im privaten Facebook-Chat an, die Kinder zu hüten. US-Beamte lasen die Chats mit und sahen darin einen Verstoß gegen Visa-Bestimmungen: Sie hätte sich als Au pair zu erkennen geben müssen. Ein Betrunkener hat sich während eines Inlandsflugs zwischen Schwedens Hauptstadt Stockholm und Gideå auf der Toilette eingeschlossen. Da er sich auch beim Landeanflug weigerte, das WC zu verlassen, brach der Pilot die Tür mit einer Axt auf und holte den Randalierer heraus. Der spanische Badeort Torrox bestraft seit Anfang August die Strandplatz-Reservierung mit dem Handtuch. Wer sein Handtuch oder Klappstühle im Sand liegen lässt, zahlt 30 Euro Strafe. 24 Grad Zimmertemperatur trotz Klimaanlage sind ein Reisemangel.

September 2015 
Eine kaputte Liege am Hotelpool ist kein Reisemangel. Ein Urlauber hatte sich die Fingerkuppe abgetrennt, weil die Kopfstütze nach hinten weggeklappt war. Der Montblanc ist im Vergleich zur letzten offiziellen Messung im Jahre 2013 um 1,30 Meter geschrumpft. Damit misst der höchste Alpengipfel gemäß der Ergebnisse unabhängiger Geoexperten "lediglich noch" 4808,73 Meter. Ein Erdloch hat am 27. September Autos auf einem Campingplatz in Australien verschluckt: Am Rainbow Beach nördlich von Brisbane hat sich der Boden 150 Meter weit geöffnet und außer dem Strand einen Pkw mit Wohnwagen, ein Wohnmobil und Zelte verschlungen. Verletzte gab es keine. Zum Schutz vor Bluthochdruck kündigt Bolivien im September 2015 an, Salzstreuer von Restaurant-Tischen zu verbannen. 

Oktober 2015 
Frankreichs Hauptstadt Paris stellt das achtlose Wegschnippen von Zigarettenkippen unter Strafe. Wer diese auf das Trottoir wirft und dabei ertappt wird, wird mit 68 Euro Strafe zur Kasse gebeten. Im Zuge der so genannten Ent-Kommunisierung gestaltet Künstler Alexander Milob im ukrainischen Odessa eine Lenin-Staue in Anlehnung an die Star Wars Filme in eine Darth Vader-Figur um. In den Helm ist ein Wlan-Router für freien Internetempfang integriert. In der türkischen Millionenmetropole Istanbul starben 23 Menschen nach dem Genuss von gepanschten Anisschnaps: Der Raki, den die Opfer getrunken haben, enthielt vermutlich giftiges Methanol.

November 2015 
Eine Ratte im Hotelzimmer ist kein Reisemangel. Solch einen Vorfall könnten weder Hotel noch Veranstalter verhindern, urteilte das Amtsgericht Köln. Terrorgefahr berechtigt nicht zu einem Reiserücktritt wegen höherer Gewalt. Eine Airline muss bei einer Verspätung wegen Enteisung zahlen. Australien testet Drohnen als Hai-Alarm. Die unbemannten Fluggeräte sollen mit Kameras ausgestattet die Küste patrouillieren und GPS-Koordinaten von gesichteten Raubfischen an Strandwachen senden. In Rom ist es Laiendarstellern qua Stadtverordnung nun untersagt, sich in historischen Kleidungsstücken fotografieren oder filmen zu lassen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Geldstrafen in Höhe von bis zu 400 Euro sowie die Beschlagnahme der Kostüme. 

Dezember 2015 
Restaurant-Ketten in New York müssen Speisen mit hohem Salzgehalt deutlich sichtbar in den Speisekarten mit einem stilisierten schwarz-weißen Salzstreuer kennzeichnen, um so die Besucher vor übermäßigem und gesundheitsschädigendem Salzkonsum zu warnen. Zuwiderhandlungen werden mit 200 Dollar Bußgeld belegt. 

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