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Städtereisen: Architektur-Highlights in der Schweiz

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Schweizer Städte-Special  

Neues Architektur-Highlight

20.10.2008, 11:48 Uhr

Luzern bei Nacht: Das Kultur- und Kongresszentrum, erbaut vom Architekten Jean Nouvel  (Foto: S. Sonderegger/Swiss image)Luzern bei Nacht: Das Kultur- und Kongresszentrum, erbaut vom Architekten Jean Nouvel (Foto: S. Sonderegger/Swiss image)Die Schweiz ist übersäht mit architektonischen Highlights - kein Wunder bei solch einem Aufgebot an heimischen Star-Architekten. Aber auch ausländische Baukünstler setzen neue Akzente in der Schweiz. Bern kann sich glücklich schätzen, dass kein anderer als Daniel Libeskind ein neues Wahrzeichen geschaffen hat. Mit dem "Erlebnis- und Einkaufszentrum Westside" wurde ein innovatives Konzept umgesetzt, das Shopping, Unterhaltung und Wohnen verbindet. Klicken Sie sich durch die Architektur-Highlights der Schweiz in unserer Foto-Serie.

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Alles unter einem Dach

Am 8. Oktober öffnete das spektakuläre "Erlebnis- und Einkaufszentrum Westside" in der Schweizer Hauptstadt seine Pforten. Baden und Shoppen unter Libeskinds Dach - eine außergewöhnliche Zusammenstellung, so scheint es. Der Stararchitekt Daniel Libeskind bezeichnet die Galerie als eine eigene Stadt. Auf einer Fläche von über 140.000 Quadratmetern gibt es nicht nur zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten in 60 Läden, sondern auch ein Multiplexkino mit elf Sälen, zahlreiche Restaurants, ein Hallenbad und Wellness-Zentrum, ein Hotel und eine Altersresidenz. Und wer nach dem getätigten Einkauf noch ins Kino oder Essen gehen will, der kann seine Einkäufe in gekühlten Schließfächern zwischenlagern. Zickzack-Linien, schräge Mauern und Wände sowie kristalline Formen prägen den Bau, der über der Autobahn A1 rund fünf Kilometer außerhalb des Stadtzentrums liegt. Für die komplizierte Stahlkonstruktion wurde mehr Stahl verwendet als für den Eiffelturm. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Zentrum ab dem Bahnhof Bern in wenigen Minuten erreichbar.

Spa-Erlebnis nach dem Einkaufsvergnügen

Das 10.000 Quadratmeter großes Erlebnisbad und Spa "Bernaqua" nimmt einen großen Teil des neuen „Westside“ ein und ist das größte Spaßbad der Schweiz. Im Erlebnisbad kann man die Seele baumeln lassen, in sprudelnden Bach- und Wildwasserkanälen, das Abenteuer suchen oder im Fitnesspark trainieren. Ärzte, Physiotherapeuten und Masseure kümmern sich um die Gesundheit. Außerdem ist die Einrichtung mit einem Saunabereich mit Sonnendeck, einem Sprudelbad, einem römisch-irischen Bad, einem Meditationsbecken mit Unterwassermusik und einem Warmwasserbecken im Außenbereich ausgestattet. Durch große dreieckige Fensteröffnungen können Besucher einen Blick vom Inneren des Poolbereichs in die Shopping-Mall und auf die offene Landschaft werfen.


Auf StararchitekTour in Bern und Basel

Lust auf Schweizer Architektur bekommt man bereits bei der Einfahrt mit dem Zug am Baseler Bahnhof SBB. Im Vorbeifahren erblickt man das Stellwerk, dass rein äußerlich als solches nicht zu erkennen ist. Die einheimischen Architekten Herzog und de Meuron erheben das Zentrale Stellwerk zur monumentalen Kultur, die einfach dasteht, ihr Innenleben lediglich andeutend. Nicht weit von Basel, in Weil am Rhein, lohnt sich ein Besuch im "Vitra Design Museum". Hier formulieren Frank O. Gehry und Zaha Hadid ihren skulpturalen Ansatz ganz anders als Herzog und de Meuron. Ihre Baukörper ruhen nicht in sich – sie schwingen, schlagen Schneisen, greifen weit in den Raum. Ebenso beeindruckend ist die weltweit größte Sammlung von Bildern des berühmten Malers Paul Klee die ihr Zuhause in einem außergewöhnlichen wellenartigen Bau hat, der vom italienischen Architekten Renzo Piano in Bern realisiert wurde.

Von Bushaltestellen und Kirchen

Zu den bekanntesten Schweizer Architekten gehört auch der Tessiner Mario Botta, der sowohl in der Schweiz, als auch im Ausland Kirchen, Banken und sogar einen Busterminal in seiner Heimatstadt Lugano schuf. In Deutschland kann sich die Stadt- und Landesbibliothek mit der Handschrift des berühmten Architekten schmücken. Mario Botta arbeitet oft mit massiven Baumaterialien, wie Naturstein, Backstein oder Beton. Sein rationalistischer Stil setzt sich aus einer geometrischen, schlichten Formensprache und Bestandteilen wie Licht und Schatten zusammen. Diese Kombination lässt die oft sehr massiven Baukörper leicht und elegant erscheinen.

Französische Einflüsse in Luzern

In der Neustadt Luzerns ist die Architektur karger, der Verkehr lauter, es gibt sogar so etwas wie Hektik - ganz im Gegenteil zur Altstadt. Doch mit den vielen neuen Cafés, Boutiquen und Lounges herrscht eine Lebendigkeit, die vor zehn Jahren noch undenkbar war. Damals schlummerte Luzern vor sich hin wie ein übersattes Murmeltier. Jetzt aber pulsiert es in seinem modernen Zentrum, wie das eine Metropole tun sollte, und besonders munter rund um "The Hotel", das von Jean Nouvel entworfen wurde und wo an den Zimmerdecken erotische Filmsequenzen entzücken. Neben dem Hotel entwarf der französische Architekt Nouvel auch das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern. Um die Ecke verführt die Café-Bar "Shine" mit asiatischem Ambiente, ein paar Schritte weiter die Lounge " Weiße Schaf" mit stilvollen Polsterecken, nebenan der Club das "Das Schwarze Schaf" mit groovy Rhythmen im Kellergewölbe.


Architektur-Genüsse im Kanton Neuenburg

La Chaux-de-Fonds schlägt mit dem modernen Espacité-Turm gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Der vom Architekten Jacques Richter erbaute Turm ist das Wahrzeichen der Stadt und bietet Besuchern von unten eine atemberaubende Sicht auf das architektonische Meisterwerk und von der Turmspitze aus einen schönen Panoramablick auf die Stadt - und das bei freiem Zutritt. Modern gibt sich auch das Centre Dürrenmatt in Neuchâtel. Das architektonisches Ensemble bestehend aus der 1952 von Dürrenmatt erworbenen Villa und einem modernen Gebäude, fügt sich harmonisch in die Umgebung ein.


Weitere Informationen Weitere Informationen zur Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Telefonnummer von Schweiz Tourismus 00800/100 200 30 mit persönlicher Beratung in allen Fragen zum Ferienland Schweiz. Kompetente Beratung gibt es auch bei E-Mail Anfragen über info@MySwitzerland.com.

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