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Kulturreisen: Von Basel bis Zürich - Der Skulpturen-Wald der Schweiz

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Schweizer Städte-Special  

Kunst unter freiem Himmel

20.10.2008, 11:48 Uhr

"Broken Chair" Skulptur auf dem Platz der Nationen in Genf (Foto: C. Schürpf/Swiss image)"Broken Chair" Skulptur auf dem Platz der Nationen in Genf (Foto: C. Schürpf/Swiss image)Wer sich während seines Schweiz-Aufenthalts für Kunst und Kultur interessiert, der hat die Qual der Wahl aus den vielen Kunsthäusern und Museen auszuwählen. Die Galerien scheinen förmlich über zu laufen - so könnte man meinen - wenn man die Menge an Skulpturen bedenkt, die sich über die ganze Schweiz verteilen: So kann man beispielsweise Freddy Mercury und Charly Chaplin oder die berühmten korpulenten Skulpturen von Niki de Saint Phalle unter freiem Himmel genießen. Sehen Sie selbst in unserer Foto-Serie.

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Denkmäler für berühmte Wahl-Schweizer am Genfer See

Viele wichtige Persönlichkeiten liebten das Flair an der Schweizer Riviera und wählten die Region um den Genfer See als ihre Wahlheimat. Einer von Ihnen war kein anderer als Charlie Chaplin, der 1951 in die Region kam und dort bis zu seinem Tod in dem Anwesen „Manoir de Ban“ oberhalb von Vevey lebte. Heute ruht er mit seiner Frau Lady Oona auf dem Friedhof in Corsier. Eine Statue wurde zu seinem Andenken bei der Seepromenade in Vevey errichtet. Wohl genauso berühmt aber aus einer anderen Branche fand der Sänger Freddie Mercury mit seiner Gruppe Queen den Weg nach Montreux, um dort das Album „Jazz“ aufzunehmen. Der Sänger war so begeistert von der Gegend, dass er sich in Montreux eine Wohnung kaufte und hier seine letzten Lebensjahre verbrachte. Auch sein Denkmal ist am Seeufer zu bewundern.



Kunstmeile Zürichhorn

Eine nette Begrüßung erwartet die Ankommenden im Hauptbahnhof von Zürich: Nicht zu übersehen, hängt die Skulptur "Schutzengel" der französischen Künstlerin Niki de St. Phalle an der Bahnhofsdecke und scheint über die Reisenden zu wachen. Doch das ist nur der Anfang. Auf der Kunstmeile, wie das Zürichhorn auch genannt wird, präsentieren sich diverse Skulpturen und Reliefs, die sich am besten auf einem Spaziergang erkunden lassen. Mit dabei ist das berühmte "Sheep Piece" des englischen Künstlers Henry Moore. Mit dem "Sheep Piece" wird die Aufmerksamkeit der Beobachter auf eigentlich ganz alltägliche Tiere gelenkt, die wir in der Natur kaum mehr beachten würden.

Viel Kunst in der "Olympischen Hauptstadt"

In der Olympischen Hauptstadt Lausanne am Genfer See werden Sport und Kultur groß geschrieben. Hier hat das Olympische Komitee seinen Sitz ebenso wie das Olympische Museum, wo Besucher auf die Skulptur "L'Elan" von Nag Arnoldi stoßen. Die Bronze-Skulptur des berühmten Bildhauers und Malers aus Lugano zeigt, wie die Olympische Flagge von fünf Athleten in das Stadion für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spielen getragen wird. Im Olympischen Park ist außerdem die Bronze-Skulptur "Porta Italica" von Igor Mitoraj zu sehen sowie die "Zwei Fußballspieler" von Niki de Saint Phalle. Ein wahrer Hingucker ist auch die Skulptur "Ouverture au Monde" von Angelo Duarte. In Lausanne-Ouchy kennen alle die Plastik die aus rostfreiem Stahl mit sechs Halbkugeln, die aus 36 transparenten, rautenförmigen Elementen aus Stäben geformt ist.

In Genf geht es hoch her

Am Platz der Nationen in Genf lädt eine überdimensionale Sitzgelegenheit, nein, nicht zum Sitzen - sondern zum Bestaunen ein. Der "Broken Chair" (kaputter Stuhl) wurde 1997 installiert und ist ein Appell der humanitären Hilfsorganisation Handicap International an alle Nationen, der Konvention von Ottawa zur Ächtung von Antipersonenminen beizutreten. Die monumentale Skulptur ist 12 Meter hoch. Hoch geht es weiter, genauer: hoch zu Ross. Die Plastik "L'Adolescent et le Cheval" (Jüngling mit Pferd) thematisiert die Beziehung zwischen Jugend und Natur.


Der fleißigste Basler

Der fleißigste Basler ist der nicht zu übersehende "Hammering Man" am Äschenplatz. Das 13,5 Meter hohe Kunstwerk des Amerikaners Jonathan Borofsky schwingt seit 1989 seinen Hammer. Der "Hammering Man" ist 15 Zentimeter dick und wiegt knapp 8 Tonnen. Ein anderes Genfer Wahrzeichen plätschert in einem großen Wasserbecken vor sich hin: Der Tinguely-Brunnen mit seinen verspielten Maschinenskulpturen wurde 1977 von Jean Tinguely geschaffen.

Weitere Informationen Weitere Informationen zur Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Telefonnummer von Schweiz Tourismus 00800/100 200 30 mit persönlicher Beratung in allen Fragen zum Ferienland Schweiz. Kompetente Beratung gibt es auch bei E-Mail Anfragen über info@MySwitzerland.com.

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