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Winterurlaub  

Mit dem Billigflieger ins Skigebiet

16.10.2007, 17:23 Uhr | srt, t-online.de


Mit dem Billigflieger auf die Piste: Wer will denn noch zehn Stunden und länger mit dem Auto fahren, wenn es per Flugzeug für weniger Geld nur halb so lang dauert? Die Billig-Airlines haben die Berge entdeckt. TUIfly, EasyJet und Co. landen im kommenden Winter auf so vielen Alpen-Airports wie noch nie. Zeit wurde es - endlich kommen auch Wintersportler in den Genuss der schnellen Schnäppchen. Rund 20 Skiflugziele bieten sich für den Schneeflieger an. Hier sind die aktuellen Flugpläne, die besten Skiorte für Schneeflieger und die aktuellen Trends.

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Salzburg ganz vorne
Die Nummer eins im Skifluggeschäft ist Salzburg, der Flughafen der Mozartstadt hat auch die besten Verbindungen in die Skiorte. Innsbruck bietet den schnellsten Weg in den Schnee - eine Stunde nach der Landung kann man schon auf der Piste stehen. Unverschämt günstige Anschlussangebote gibt es ab Klagenfurt. Zürich lockt mit guter Bahn-Anbindung, Friedrichshafen macht den Arlberg und das Montafon zu Vororten von Berlin, Köln, Hamburg und Dresden. Zu diesen fünf Top-Alpenairports gesellen sich in dieser Saison zwei Neulinge: Grenoble und Memmingen. Das französische Grenoble war 1968 Winterolympiastadt, zu den Abfahrtpisten von Chamrousse sind es gerade mal 30 Kilometer, nach 60 Kilometern ist man im französischen Topskirevier Alpe d'Huez (240 Pisten-Kilometer). Grenoble wird ab Hamburg und Köln-Bonn mit TUIfly angeflogen, ab Charleroi mit Ryanair.

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Skiflughäfen sprießen aus dem Boden
Der andere Neuling, der Allgäu Airport Memmingen, entstand erst diesen Sommer aus einem Militärflughafen direkt an der A7. 50 Kilometer sind es bis zum Skigebiet Nesselwang/Alpspitze, auch nach Oberstdorf (70 Kilometer) und ins Kleinwalsertal (85 km) fährt man kaum mehr als eine Stunde. Memmingen wird ab Köln/Bonn, Hamburg und Berlin mit TUIfly angeflogen. Darüber hinaus gibt es diesen Winter mehr als ein Dutzend Schneeflugziele zu entdecken, an die früher kaum jemand gedacht hätte. Doch plötzlich machen sich Tausende auf den Weg über Bergamo, Brescia und Verona nach Südtirol. Andere erobern die französischen Seealpen von Nizza aus. Entdecken die Pyrenäen und Andorra als lohnende Wedelziele ab Barcelona und Girona. Und stellen staunend fest, dass auch München längst ein Skiflughafen geworden ist.

Skitransport muss nicht teuer sein
Insgesamt steuern nicht weniger als sechs Billigflieger von deutschen Airports die Alpen an. Dazu kommen noch die Linienflüge mit Swiss, Austrian, Lufthansa und Air France, die dank ihrer 99-Euro-Tickets längst auch interessant für fliegende Skifahrer sind. Sportgepäck geht leicht ins Geld. Skifahrers Liebling ist daher Air Berlin. Dort gehen ein Paar Ski und Skischuhe ohne Aufpreis mit in den Flieger, sie müssen nicht einmal angemeldet werden. Das ist bei allen anderen Gesellschaften anzuraten, weil sonst am Flughafen die Mitnahme nicht garantiert oder teurer wäre. Beispiel Germanwings: Wer bei der Buchung unter der Rubrik Zusatzleistungen "Fly & Ski" ankreuzt, dessen Ski werden ohne Aufpreis mitgenommen, und er erhält sogar zehn Kilogramm mehr Freigepäck für die schweren Skischuhe. Ohne Anmeldung sind 25 Euro pro Strecke zu zahlen. Teurer am Airport wird es auch bei Ryanair: Die Iren verlangen im Internet 23 Euro einfach für den Skitransport, am Airport kostet es sieben Euro mehr. TUIfly befördert Ski oder Snowboard dagegen pauschal für 25 Euro pro Flugstrecke, die Freigepäckgrenze liegt bei 30 Kilogramm. Bei Lufthansa kosten Ski pauschal 20 Euro pro Strecke.

Kinderleichter Transfer
Aber wie geht es weiter ins Skigebiet? Die Transfers vom Flughafen zum eigentlichen Urlaubsort waren früher stets das Manko. Mittlerweile lassen sie sich jedoch einfach zum Flug dazubuchen. Möglich machen es spezialisierte Transferdienste. EasyJet und Germanwings vermitteln A-T-S Airport Transfer Service, Ryanair arbeitet mit Terravision zusammen, Air Berlin mit Transferbus.net und Germantransfer. Wie das System funktioniert, erklärt Michael Wetzel von Transferbus.net: Eingesetzt werden dort Kleinbusse für maximal acht Personen. Passagiere aus Flügen bis 30 Minuten Ankunftsdifferenz mit gleichem Ziel befördert Wetzel zusammen. Die wichtigsten Zielorte stehen auf der Website, andere kann man individuell anfragen. Transferbus.net organisiert nur, eigentlich durchgeführt werden die Fahrten dann von Taxi- und Busunternehmen vor Ort. Auch immer mehr Orte und Regionen organisieren Transfers in eigener Regie.

Für Eilige gibts den Hubschrauber
Die Tourismusverbände von Kärnten, Osttirol und Salzburg haben Buchungsmasken auf ihre Webseiten gerückt. Trentino und Südtirol bieten Bustransfers ab Bergamo, Verona, Brescia und Treviso an. Dabei heißt es aber aufpassen: Die Fahrten mit dem großen Bus sind zwar sehr günstig - bereits für zwölf Euro geht es von Bergamo nach Alta Badia. Aber die Fahrt dauert deutlich über vier Stunden, der Reisetag ist fürs Skifahren verloren. Ganz auf die Bahn setzt die Schweiz. Die Züge rollen schließlich ohnehin vom Tiefgeschoss des Züricher Flughafens im Halbstundentakt in die meisten Orte. Mit dem "Swiss Transfer Ticket" kostet die Zugfahrt ins Skigebiet und zurück pauschal 80 Euro, das Ticket muss dazu vorab in Deutschland gebucht werden. Allerdings summieren sich in die meisten Skiorte schnell Fahrtzeiten von drei Stunden und mehr. Deshalb steigen nun auch hier die Shuttle-Services ein, zusätzlich pendeln Busfirmen wie Arlberg-Express für 75 Euro hin und zurück zwischen Zürich und St. Anton, Lech und Zürs. Und für ganz Eilige gibt es ja auch noch den Hubschrauber. Ab Friedrichshafen verkürzt sich damit die Reisezeit zum Arlberg auf 20 Minuten. Als Billigflug lässt sich das dann allerdings nicht mehr bezeichnen: Zwei Personen zahlen 1500 Euro - für eine Strecke, versteht sich.

Weitere Informationen: Skibilligflüge gibt es zum Beispiel nach Barcelona, Basel, Bergamo, Friedrichshafen, Genf, Girona, Graz, Grenoble, Innsbruck, Klagenfurt, Krakau, Mailand Malpensa, Montpellier, München, Nizza, Oslo Torp, Salzburg, Treviso, Verona und Zürich.
Fluganbieter sind zum Beispiel TUIfly (Internet: www.tuifly.com), Air Berlin (www.airberlin.com), EasyJet (www.easyjet.com), Germanwings (www.germanwings.com), Intersky (www.intersky.biz), Ryanair (www.ryanair.com);
Transferanbieter sind unter anderem Kitzbüheler Alpen Shuttle (www.kitzalps.com/shuttle), Zell am See (www.airport-express.at), Salzburger Land Tourismus (http://fly.salzburgerland.com), Kärnten Werbung (www.tuifly.kaernten.at), A-T-S Airport Transfer Service (www.a-t-s.net) und Transferbus.net, Terravision (www.lowcostcoach.com), Trentino Turismo (www.trentinoviaggi.net), Madonna di Campiglio (www.campiglio.to), Airport-Bus Friedrichshafen (www.airport-bus.at), Allgäu-Walser-Express (www.allgaeu-walser-express.de), Germantransfer (www.germantransfer.com), Osttirol-Werbung (www.osttirol.com). Das "Swiss Transfer Ticket" ist zum Beispiel buchbar über www.bahn.de. Reiseveranstalter mit Lowcost-Flugangebot sind unter anderem Tui und Snowtrex.

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