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Wintersport: Die schneesichersten Skigebiete

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Die schneesichersten Skigebiete  

Wo gibt's noch Pisten voller Pulver?

25.09.2007, 16:27 Uhr | srt, t-online.de

Der schneearme Winter 2006/07 hat viele Skiurlauber aufgeschreckt, die Quartierwahl wird zunehmend zum Schnee-Lotto. Doch ein bisschen kann man seinem Pistenglück durchaus nachhelfen: Wir haben aus den Schneeberichten des vergangenen Jahres die schneereichsten Skireviere der Alpen herausgesucht und dabei festgestellt: Es gibt sie noch, die schneesicheren Skigebiete. Augustin Kröll zuckt nur mit den Achseln: "Wir hatten ja Schnee, aber keiner hat's geglaubt", ärgert sich der Vorstand der Oberstdorfer Fellhornbahn. Legt man die Messlatte der OECD für Skigebiete mit Zukunft an, nämlich 100 Tage Skibetrieb mit mindestens 30 Zentimeter Schnee, dann steht das Fellhorn wirklich gut da: 113 Tage liefen im Extremwinter 2006/07 die Lifte, 95 Tage lang klappte es dank unablässiger Beschneiung sogar mit der Talabfahrt.

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Übersicht Skiatlas - alle Wintergebiete auf einen Blick


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Wo man in Deutschland gut wedeln konnte
Andere deutsche Skigebiete hat es viel schlimmer erwischt: Am Grünten im Allgäu, am Tegelberg oberhalb von Füssen und am Kolben bei Oberammergau mussten die Lifte bereits nach jeweils gut sechs Wochen wieder ausgeschaltet werden. Auch in Oberbayern gab es lange Gesichter: Lenggries und Spitzingsee blieben mit 60 und 62 Tagen Skibetrieb deutlich unter den Erwartungen. Ganz zu schweigen von den Mittelgebirgen: St. Englmar im Bayerischen Wald und Todtnauberg im Schwarzwald hatten ganze 31 Tage Liftbetrieb, Braunlage im Harz 17 Tage, Winterberg im Sauerland kam auf 48 Tage. Als (relative) Schneelöcher erwiesen sich dagegen Obermaiselstein/Grasgehren mit 126 Tagen "Ski und Rodel gut" bis ins Tal, das Garmischer Classic-Gebiet mit 107 Tagen Skibetrieb - allerdings nur 77 bis ins Tal - und Reit im Winkl: An der Winklmoosalm dauerte die Skisaison 108 Tage. Als Schneesterne der Mittelgebirge erwiesen sich Oberwiesenthal im Erzgebirge (71 Tage Betrieb), der Ochsenkopf im Fichtelgebirge (80 Tage, davon 20 mit Talabfahrt), der Große Arber (100 Tage Talabfahrt) und vor allem der Feldberg im Schwarzwald. Dort konnte man 111 Tage bis ins Tal abfahren.

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Die besten Abfahrtsmöglichkeiten in Österreich
Rückgänge gab es auch in Österreich. Doch zum Beispiel Kitzbühel, mit 700 Höhenmetern eher niedrig gelegen, verzeichnete sogar ein besseres Geschäft als im Superschneevorjahr. Bergbahnchef Manfred Filzer: "Wir wurden regelrecht gestürmt." Schließlich waren alle sieben Talabfahrten möglich, und im flacheren Umland ging wenig. 114 Tage Skibetrieb machen trotzdem deutlich, das im Tiroler Prominentenort die Berge nicht in den Himmel wachsen. Höhenlage ist eben durch nichts zu ersetzen. Das zeigt der Blick auf die wirklich schneesichersten Skigebiete Österreichs. Da bleibt Europas höchstes Kirchdorf Obergurgl (1930 Meter) mit durchgehendem Skibetrieb von Mitte November bis Anfang Mai (165 Tage) ungeschlagen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Obertauern (1738 Meter) mit 155 Tagen Skibetrieb und Ischgl (1400 Meter) mit 152 Tagen. Auf jeweils 143 Tage Skibetrieb kamen im vergangenen Winter St. Anton am Arlberg, das kleine Kühtai und der Zauchensee in der Salzburger Sportwelt. Achtbar schlugen sich Heiligenblut am Großglockner (141 Tage Skibetrieb) und das Tiroler Bilderbuchskidorf Alpbach (139 Tage).

In Südtirol/Italien nur mit flächendeckender Beschneiung
Erfahrung mit wenig Schnee und viel Sonne hat man in Südtirol. Dort wird mittlerweile fast flächendeckend beschneit. Nur so kommen der Kronplatz auf 143 Tage Skibetrieb und die Seiseralm auf 139 Tage. Extreme Höhe, mehr Naturschnee und weite Gletscherflächen ließen in Sulden am Ortler die Lifte 150 Tage lang laufen, im Schnalstal war sogar 120 Tage lang die Talabfahrt möglich - oben am Gletscher surrten die Lifte 180 Tage lang. Jenseits der Sprachgrenze in der Lombardei und im Trentino heißen die Schneegaranten Livigno (146 Tage), Tonalepass (145 Tage) und Passo Rolle (136 Tage).

Ein Hoch auf die Schweiz
Im Angesicht des Matterhorns konnten die Zermatter Gäste im vergangenen Winter 156 Tage lang Skifahren. Der Nachbar Saas-Fee kam auf 152 Tage, das Prominentendoppel Davos und Klosters auf 156 Tage Skibetrieb, davon ging es allerdings nur 107 Tage lang bis ins Tal. Ebenfalls eine sichere Bank für ungetrübte Skifreuden sind St. Moritz und Engelberg in der Zentralschweiz (je 151 Tage), Verbier (150 Tage) und Andermatt (145 Tage). Die Snowboarderhochburg Flims/Laax schaffte 135 Tage, an denen die Lifte bis ins Tal liefen. Nur als Mittelmaß erwiesen sich Gstaad (120 Tage Skibetrieb) und die Jungfrau-Region (100 Tage Talabfahrt).

Fast keine Schneesorgen in Frankreich
Die höchsten Berge und die geringsten Schneesorgen hat Frankreich. Dort heißen die Spitzenreiter wie jedes Jahr Val d'Isere und Les Trois Vallées: Beide Skihochburgen schafften die geplanten 165 Tage Skibetrieb, durchgehend auch bis ins Tal. Traditionell 14 Tage kürzer ist die Saison in den deutlich südlicher gelegenen Großregionen Alpe d'Huez und Les Deux Alpes (je 149 Tage), während die Schneekanonen im neuesten französischen Skigroßraum La Plagne/Les Arcs offenbar noch nicht so perfekt funktionieren (134 Tage Betrieb). Und das größte Skigebiet der Welt, Portes du Soleil, ist in punkto Schneesicherheit gar höchstens Mittelmaß. Bereits nach 115 Tagen wurden die Lifte abgestellt.

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