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Winterurlaub in der Schweiz: Drei Kilometer lange "Skateline" in Graubünden

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Schweiz  

Aufs Glatteis geführt: Drei Kilometer lange "Skateline"

11.01.2008, 10:45 Uhr | dpa-tmn

Die "Skateline" in Graubünden (Foto: dpa)Die "Skateline" in Graubünden (Foto: dpa)
Surava ist ein kleines Dorf in Graubünden, etwa 35 Kilometer von Davos entfernt. Die rund 250 Einwohner leben den ganzen Winter im Schatten: Die Sonne schafft es von Mitte November bis Ende Januar nicht über die Berge. In dem Tal entlang des Flusses Albula ist es dann eiskalt - "immer etwa 5 Grad weniger als im nahe gelegenen Savognin", sagt Tourismuschef Vendelin Coray. Minus 20 Grad sind keine Seltenheit. Aus dieser Not haben die Einheimischen allerdings eine Tugend gemacht und einen Verein gegründet. Er kümmert sich jeden Winter um einen drei Kilometer langen und etwa drei Meter breiten Weg entlang des Flusses. Aus dem Wanderweg wird dann ein in der Schweiz einzigartiger Schlittschuh-Weg, die "Skateline Albula".

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Das perfekte Eis

Giorgio Bossi ist der Herr über das Eis. Mit einem umgebauten Kleinlastwagen bringt er Wasser auf die Strecke - immer wieder, in dünnen Schichten. Zuvor haben Schneekanonen den Weg beschneit, damit das Eis eine schöne weiße Unterlage hat. Wie aus einem Güllewagen spritzen dann jede Nacht feine Düsen das Wasser auf den Weg, wo es sofort gefriert und zu einer steinharten, gleichmäßigen Eisfläche wird. In diesem Winter ist der Betrieb vom 22. Dezember bis Anfang März geplant, in der Hochsaison über Weihnachten und Silvester und zum Teil auch in den Wochen danach jeweils von 10.00 bis 21.00 Uhr.

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Helm und Schützer sind Pflicht

Heimelig ist es auf der Strecke, die die Orte Surava und Bad Alvaneu verbindet, für alle, die warm angezogen und gut geschützt gegen die Elemente sind. An einem kleinen Kiosk in Surava verleihen Helfer aus dem Verein Schlittschuhe und eine Schutzausrüstung. Der Helm ist Pflicht auf der Strecke, auch Knie- und Ellenbogenschoner sind im Angebot und für die Fahrt im Dunkeln noch eine Stirnlampe. Wer mit der Ausrüstung versorgt ist, kann mit einem kleinen Postbus nach Alvaneu fahren, wo die Strecke beginnt. Von dort aus geht es, immer leicht abschüssig, gut drei Kilometer durch den Wald.
Eine Viertelstunde braucht dafür, wer schnell unterwegs ist. Alle anderen sind nach gut 20 Minuten am Ziel. Eine Fahrt kostet acht Franken (4,70 Euro), der Transfer mit dem Shuttlebus ist inklusive.

Skaten mit Stirnlampe

Sicherheit ist das oberste Gebot, darum ist die Skateline eine Einbahnstraße. Flutlichter sind zugunsten romantischer Nachtfahrten nicht installiert - die Stirnlampe ist dann wirklich sinnvoll. "Meist kann man sogar bis in den März hinein Eislaufen", sagt Coray - denn die Sonne braucht in Surava lange, bis sie sich von Mitte Januar an den Weg über die Bergrücken bahnt und wieder so viel Kraft aufbringt, dass sie die Eisbahn zum Schmelzen bringt.

Weitere Informationen: Skateline Surava (Tel. von Deutschland: 0041/79/45737 04, Internet: www.skateline.ch, www.surava.ch/tourismus.html); Graubünden Ferien, Alexanderstraße 24, CH-7001 Chur (Tel. von Deutschland: 0041/81/254 24 24, Internet: www.graubuenden.ch).



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