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Sehr hohe Lawinengefahr in Österreich

23.02.2009, 15:44 Uhr | dapd, dpa-tmn

Lawinengefahr: Vorsicht ist nicht nur abseits der Piste geboten. (Foto: dpa)Lawinengefahr: Vorsicht ist nicht nur abseits der Piste geboten. (Foto: dpa)

In Teilen der österreichischen Alpen ist die Lawinenwarnung am Montag, 23. Januar nach heftigen Schneefällen auf die höchste Alarmstufe angehoben worden. Der Verkehr war teils beeinträchtigt, in einigen Orten wurden Schulen geschlossen. Die Gemeinde Radmer in der Obersteiermark war weiter von der Außenwelt abgeschnitten, weil die einzige Zufahrtsstraße wegen Lawinengefahr gesperrt worden war, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. In den Ybbstaler Alpen in Niederösterreich wurde die Lawinengefahr als "sehr groß" bezeichnet, das entspricht der höchsten Stufe 5. Es sei wahrscheinlich, dass sich "mittlere, mehrfach auch große Lawinen" von selbst lösen würden. Zumindest bis zum 24. Februar sei mit keiner Entspannung der Lage zu rechnen, erklärte der Lawinenwarndienst. In dem Gebiet sind innerhalb einer Woche mehr als zwei Meter Schnee gefallen. In diesem Winter wurde damit laut APA in ganz Österreich erstmals die höchste Warnstufe ausgerufen.

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Erstmals in diesem Jahr höchste Warnstufe verhängt

In Vorarlberg lag die Lawinengefahr in den Bergen zunächst noch bei der Stufe 3. Für Dienstag, den 24. Februar wurde wegen erwarteter neuer Schneefälle und starken Windes ein Anstieg auf Stufe 4 ("groß") prognostiziert. Auf zahlreichen höher gelegenen Straßen herrschte weiter Kettenpflicht für Lastwagen. In Tirol waren binnen 24 Stunden bis zu 30 Zentimeter Schnee gefallen. Auch im Karwendelgebirge, den Kitzbühler Alpen und den Loferer Steinbergen wurde weiterhin mit ergiebigen Schneefällen gerechnet. Die Lawinengefahr wurde laut APA als "erheblich" (Stufe 3) angegeben.

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Besser auf der Piste bleiben

Anfang Februar waren bei Lawinenabgängen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mindestens vier Wintersportler ums Leben gekommen. Wer sich nicht sehr gut mit Lawinen auskennt, bleibt daher besser auf der Piste. Denn ob ein Hang gefährlich ist oder nicht, lasse sich von Laien nur schwer abschätzen. "Ab 30 Grad Steigung kann eine Schneebrettlawine ausgelöst werden", erklärte Kronthaler vom Lawinenwarndienst in einem Bericht vom Lawinenwarndienst Bayern. "Das ist ja noch nicht sehr steil.

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Auf gerader Linie abfahren

"Wer in einen Hang abseits der Piste gefahren ist, es doch mit der Angst zu tun bekommt und deshalb möglichst schnell und in gerader Linie abfahren will, sollte aufpassen. "Dabei wird man sehr schnell und damit steigt die Gefahr, zu stürzen", sagte Kronthaler. Die Zusatzbelastung des Sturzes könne erst recht eine Lawine auslösen.

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Bei Lawine Pistenwacht anrufen

Bekommen Skifahrer auf der Piste mit, dass sich in der Nähe eine Lawine gelöst hat, sollte einer sofort die Pistenwacht rufen oder die Notrufnummer 112 wählen, um die Lawine zu melden. Ein anderer sollte - wenn das gefahrlos möglich ist - zur Unglücksstelle fahren und gucken, ob er dort eine verschüttete Person sieht und ihr helfen, sagte der Lawinen-Experte.

Weitere Informationen: www.lawinenwarndienst-bayern.de

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