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Skiurlaub: Neuheiten der Skigebiete in den Alpen

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Neuheiten der Skigebiete  

Über die Hängebrücke zur Abfahrt

28.10.2009, 11:56 Uhr | S. Metzger, srt

Die neue Hängebrücke in Gastein am Stubnerkogel (Foto: Gasteiner Bergbahnen AG)Die neue Hängebrücke in Gastein am Stubnerkogel (Foto: Gasteiner Bergbahnen AG)

Mehr Pisten, mehr Lifte, mehr Komfort: Anderswo mag Krise herrschen, den Skiurlaub lässt sich der Bundesbürger auch im kommenden Winter etwas kosten. Entsprechend haben die wichtigsten Skiurlaubsorte und Bergbahnen in den Alpen aufgerüstet. Wir haben die wichtigsten Neuerungen zusammengestellt.

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Die "Golden Gate Brücke des Salzburger Lands"

Bad Gasteins Hausberg Stubnerkogel ist jetzt endlich direkt vom Ort aus mit einer neuen Achterkabinenbahn erreichbar. Oben verbindet eine imposante, 140 Meter lange Hängebrücke die Bergstation mit dem benachbarten Sender und der folgenden Abfahrt. Von der Zwischenstation der Senderbahn führt jetzt eine blaue Piste ins Angertal, so dass auch schwächere Skifahrer die Abfahrt meistern.

Mehr Ski am Vorarlberg

Die beiden Skireviere von Damüls und Mellau in Vorarlberg sind ab diesem Winter miteinander verbunden. Möglich macht es eine neue Kabinenumlaufbahn ab dem zentral im Tal gelegenen Mellau, sie verbindet die Damülser Südhänge mit den Mellauer Nordhängen. Mit zusammen 87 Pistenkilometern entsteht so im Bregenzerwald ein neues, attraktives Skigebiet. Beim Zusammenschluss entstanden zudem einige neue Pisten.

Luxus auf der Hütte in Tirol

Das Hochzillertal hat vor ein paar Jahren mit der edlen Kristallhütte einen alpenweiten Trend eingeläutet. Jetzt hat die rührige Bergbahn nachgelegt und lanciert mit der "Wedelhütte" auch am anderen Ende des Gebiets ein Einkehrschwung-Etablissement auf Sterne-Niveau. Unterm Marchkopf knapp vor dem Übergang ins verbundene Skigebiet Hochfügen kann man in der "Premium Wedler Lounge" auf 2350 m Höhe Champagner und Meeresfrüchte genießen. Regelmäßig sind Weindegustationen und Modenschauen geplant. Und wer das nötige Kleingeld hat, der kann auch in einer von zwölf Luxussuiten dem Begriff Hüttenzauber eine ganz neue Dimension verleihen.

Graubünden: Traditions-Skigebiet nach fünf Jahren wieder offen

Seit 2002 war es geschlossen - diesen Winter will das Traditions-Skigebiet Schatzalp-Strela auf der Sonnenseite über Davos wieder eröffnen. Und das mit einem Paukenschlag: Unter dem Motto Slowmountain.ch soll auf den sanft abfallenden Hängen um das historische Berghotel Schatzalp das erste "entschleunigte" Skigebiet der Schweiz entstehen. Die alten Anlagen wurden im Sommer komplett renoviert - aber der Betreiber versichert, dass sie so langsam fahren wie früher. Und dass er garantiert nichts als Naturschnee bietet auf den beiden Pisten und der einen Freeridestrecke hinunter nach Davos Platz. Es wird also keine künstliche Beschneiung geben. Und das kann durchaus bedeuten, dass der avisierte Eröffnungstermin 12. Dezember ins Wasser fällt. "Macht nichts", meint Bahnchef Pius App, "sobald Schnee liegt, machen wir auf."

Sexy Lift im Tiroler Tuxertal

Im Tuxertal sind im Vorjahr die Gletscherlifte runderneuert worden. Diesen Winter ist die Eggalm dran: An der Lattenalm sorgt nun eine Sechsersesselbahn mit Sitzheizung, Haube und dem zugkräftigen Namen "6y Lattenalm" für heiße Gefühle. Dank weiterer Schneekanonen kann nun das gesamte Gebiet kunstbeschneit werden - einschließlich sämtlicher Gletscherpisten!

Neue Bahn in St. Anton

In St. Anton am Arlberg dreht sich dieses Jahr alles um den Rendl. Der Berg auf der Sonnenseite des Tals erhält eine neue Gondelbahn, die direkt aus dem Zentrum startet, von der Talstation des Hauptskigebiets Galzig gerade mal drei Fußminuten entfernt. Oben am Berg wird der legendäre Rendl Beach nach 30 Jahren runderneuert - die Bergbahn verspricht aber, das ganz besondere Flair erhalten zu wollen.

"Matterhorn Express" im Wallis

Die Skiregion Zermatt, das teuerste Skigebiet der Alpen, investiert in neue Bahnen. Diesen Winter ist die neue Gondelbahn Schwarzsee - Furgg - Trockener Steg dran. Sie verlängert die bestehende Bahn aus dem Ort nach Schwarzsee, der neue "Matterhorn Express" bringt die Gäste in 25 Minuten von Zermatt ohne Umsteigen zum Trockenen Steg. An der Station Furgg werden den Gast zwei Rolltreppen in Empfang nehmen, die den kleinen Höhenunterschied zwischen Piste und Bergbahnsteig überwinden.

Schnee bei Plusgraden am Pitztaler Gletscher

Kunstschnee machen alle, aber dieser ist wirklich neu: Die Bergbahn am Pitztaler Gletscher setzt eine Technologie aus Israel ein, um Kunstschnee ohne Chemie bei Plusgraden erzeugen zu können. Der Snowmaker ist im Prinzip eine Schneekanone im Kühlschrank und soll vor allem zum Herbstauftakt und zum Saisonausklang zum Einsatz kommen. Der 15 Meter hohe Produktionsturm für den Schnee wurde in einem eigenen Gebäude auf 2840 Metern errichtet. Der elektrische Verbrauch der Anlage liegt etwa beim Sechsfachen herkömmlichen Schneekanonen.

Graubünden für Frühaufsteher

Nach dem Vorbild der US-Skigebiete gibt es jetzt auch Early-Morning-Angebote in den Alpen. Das Hochzillertal zum Beispiel sperrt für Frühsaufsteher Lifte und frisch präparierten Pisten eine Stunde früher auf: um 7.30 Uhr. Im Graubündner Skigebiet Lenzerheide nehmen zwei Bahnen morgens bereits ab 6.30 Uhr den Betrieb auf, damit die Unersättlichen im beleuchteten Stätzertäli die ersten Spuren in die unberührte Piste ziehen können. Ab acht Uhr serviert das Bergrestaurant Alp Stätz einen Brunch.

Oberbayern: Gondelbahn statt Linienbus

Endlich mal wieder eine Top-Neuigkeit aus Deutschland. Ab diesem Winter revolutioniert eine moderne Achtpersonen-Gondelbahn ab dem Parkplatz Seegatterl zur Winklmoosalm den Zugang ins Skigebiet Steinplatte von deutscher Seite aus. Bislang mussten die Skifahrer am Seegatterl vom Auto in öffentliche Linienbusse umsteigen, die sich dann die engen Kehren zur Winklmoosalm hinauf mühten. Der Busbetrieb wird mit Start der neuen Gondelbahn eingestellt.

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