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Skiurlaub: Lawinengefahr in den Alpen

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Wintersport  

Lawinengefahr in den Alpen

28.12.2009, 12:45 Uhr | dpa-tmn

Lawinengefahr in den Alpen. (Symbolbild: AP)Lawinengefahr in den Alpen. (Symbolbild: AP) Wintersportler müssen in Teilen der Alpen auch "zwischen den Jahren" mit Lawinengefahr rechnen. Das gilt vor allem für die Hochlagen. Mehrere Lawinenwarndienste schätzen das Risiko mit der Stufe drei und damit als "erheblich" ein. Insgesamt gibt es fünf Lawinenwarnstufen. Am Wochenende waren in Österreich und Norditalien insgesamt neun Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen.

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Lage in den nächsten Tagen unverändert

Zu den Gebieten mit erheblichem Lawinenrisiko gehörten am 28. Dezember die Kärntner Berge ab einer Höhe von etwa 1900 Metern. In Tirol waren Skitourengebiete oberhalb von etwa 2000 Metern betroffen. Dort sei in Steilhängen und Kammlagen eine Lawinenauslösung bereits durch das Gewicht eines einzelnen Wintersportlers möglich, erklärte der Tiroler Lawinenwarndienst. Wer abseits der Pisten unterwegs sein möchte, brauche derzeit Erfahrung in der Beurteilung der Lawinensituation. Eine Änderung der Lage in den kommenden Tagen sei nicht absehbar.

Lawinengefahr auch im Westen der Schweiz

Im Salzburger Land galt die Lawinenwarnstufe drei für die Lagen oberhalb von etwa 2500 Metern in den Hohen Tauern, in Vorarlberg für die Regionen oberhalb von etwa 2000 Metern. In der Schweiz bestand laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung ein erhebliches Risiko im Wallis, im Gotthardgebiet, im nördlichen Tessin, in Mittelbünden und im Engadin sowie in den Bündner Südtälern. Im Wallis seien die Gefahrenstellen oberhalb von 2000 Metern zu finden, in den übrigen Kantonen vor allem oberhalb von 2400 Metern. Mit einem weiteren Ansteigen der Lawinengefahr sei vor allem im Westen der Schweiz zu rechnen, hieß es im Nationalen Lawinenbulletin.


Gefahr in Bayern gering

Weniger hoch eingestuft wurde die Lawinengefahr am 28. Dezember in den deutschen Alpen und in der Steiermark. Der Lawinenwarndienst Bayern wies auf eine mäßige Lawinengefahr der Warnstufe zwei in den Allgäuer und den Werdenfelser Alpen jeweils oberhalb von etwa 1800 Metern hin. Ansonsten sei die Lawinengefahr in Bayern gering. Je nach Umfang der Niederschläge in den kommenden Tagen könne sie aber wieder steigen.

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