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Skibedingungen bleiben gut

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Schneebericht  

Skibedingungen bleiben gut

21.01.2010, 13:23 Uhr | t-online.de

Schneefall in den Alpen hält an (Foto: imago)Schneefall in den Alpen hält an (Foto: imago) In den Alpen hat es in der vergangenen Woche weiter geschneit und die Wintersportbedingungen bleiben dementsprechend gut. Die stärksten Schneefälle der letzten sieben Tage gab es jedoch in den Pyrenäen sowie an der Westküste Nordamerikas, was neben reichlich Pulverschnee allerdings auch ein hohes Lawinenrisiko abseits der Pisten mit sich brachte.

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Kräftig Neuschnee in Österreich, Schweiz und Deutschland

Auch wenn es nicht mehr überall schneite, legten auch einige Skigebiete in Österreich, der Schweiz und Deutschland kräftig an Neuschnee zu. Dazu zählten etwa Hohenbogen im Bayerischen Wald oder das österreichische Loser Sandling Altausee. "In den vergangenen zwei Tagen fielen im Skigebiet Loser auf 1500 Meter Seehöhe 40 Zentimeter Neuschnee", berichtete am 19. Januar Egon Hierzegger von den Loser Bergbahnen. Loser verfügt jetzt über eine Schneedecke von 120 Zenitmeter auf dem Berg und 40 Zentimeter im Tal. Die Sesselbahnen in dem steirischen Skigebiet sind allesamt in Betrieb, allerdings sind die drei Schlepplifte am Hochplateau laut Hierzegger noch in Vorbereitung, da man dort zwischen 1,5 und 2 Metern Schnee für die Herstellung der Schleppspur brauche. Weitere Skigebiete, die in der vergangenen Woche größere Mengen an Neuschnee zu verzeichnen hatten, sind Sölden, Lech Zürs, Zauchensee und Eben mit 14-25 Zentimetern Schneefall. Die größten Schneehöhen des Landes werden jedoch nach wie vor von den Gletschern gemeldet: 310 Zentimeter vom Mölltaler und mindestens zwei Meter vom Pitztaler, Hintertuxer sowie Kaunertaler Gletscher.

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Elf Schweizer Skigebiete mit Zwei-Meter-Schneedecke

Auch in der Schweiz hielt sich der Schneefall in der vergangenen Woche insgesamt in Grenzen, jedoch verzeichneten Meiringen, Leukerbad und das Lötschental jeweils mindestens 20 Zentimeter Neuschnee. Außerdem verfügen immerhin elf Schweizer Skigebiete über eine stattliche Schneedecke von zwei Metern und mehr. Am höchsten liegt der Schnee im Lötschental (223 Zentimeter), fast ebensoviel in Andermatt-Gotthard (220 Zentimeter).

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Jede Menge Neuschnee im Bayerischen Wald

In Deutschland wurden die stärksten Schneefälle aus dem Bayerischen Wald gemeldet, wo Hohenbogen in sieben Tagen 42 Zentimeter Neuschnee hinzubekam. Knapp ein Meter Schnee liegt inzwischen auf dem höchsten Berg der Region, dem Arber, wie Ulrike Eberl-Walter vom Tourismusverband Ostbayern berichtet. Die Skifahrer kämen derzeit voll auf ihre Kosten, meint auch Hans Amann aus Sankt Englmar: "Die schon vorher seit dem Besuch von Schneetief Daisy sehr gut präparierten Pisten bekamen besonders am letzten Sonntag eine satte bis 40 Zentimeter starke Neuschneeauflage, die das Herz der Skifahrer und Snowboarder höher schlagen lässt." Auch im Thüringer Wald freuten sich die Skigebiete Ernstthal, Brotterode und Gehlberg über 27-38 Zentimeter Neuschnee. Die größten Schneehöhen Deutschlands werden jedoch nach wie vor aus den Alpen gemeldet: 180 Zentimeter auf der Zugspitze und 170 Zentimeter aus Oberstdorf-Nebelhorn.

Sonnenschein auf schneereichen französischen Pisten

In Frankreich schneite es in der vergangenen Woche so stark, das Skiinfo mehr als 40 Powder Alarms für Skigebiete mit mindestens 20 Zentimeter Neuschnee in 24 Stunden gab. In allen wichtigen Skiregionen einschließlich der Nord- und Südalpen schneite es. Am meisten Neuschnee gab es jedoch in den Pyrenäen. Dort meldete Cauterets am 15. Januar 80 Zentimeter Neuschnee und erlebte bereits zwei Tage darauf weiteren Schneefall. Avoriaz in den Alpes du Nord meldete 25 Zentimeter Neuschnee, La Gave in den südlichen Alpen 30 Zentimeter. Thibaut Deserces, Manager von "La Maison de Peyragudes", des Tourismusbüros aus dem gleichnamigen Skigebiet, kommentierte den letzten Schneefall dort: "Mehr als 50 Zentimeter frischer Schnee liegt auf den Pisten.” Die Schneedecke sei mit 110 Zentimeter auf den höher gelegenen Pisten jetzt "exzellent". Chamonix am Mont Blanc hat mit vier Metern weiterhin die größte Schneehöhe des Landes. In Flaine liegen 275 Zentimeter auf dem Berg, in La Clusaz 260 Zentimeter. 

Kaum Neuschnee in Italien – bis auf Südtirol  

Wenig Neuschnee gab es in dieser Woche in Italien. Obereggen in Südtirol meldete allerdings 45 Zentimeter in den letzten sieben Tagen. 15 Zentimeter Schneefall gab es in Courmayeur. Noch in dieser Woche wird im Norden des Landes weiterer Schneefall erwartet. Der Presena-Gletscher am Passo Tonale meldet immer noch die größte Schneehöhe weltweit: 430 Zentimeter. Der Marmolada-Gletscher verfügt über 3,8 Meter Schnee. In den Pyrenäen haben sich die Skibedingungen mit bis zu 30 Zentimeter Neuschnee weiter verbessert. Doch auch die Lawinengefahr wuchs dadurch weiter an und ist abseits der Pisten enorm. Im Skigebiet Formigal wurden fünf Saisonskipässe wieder eingezogen, nachdem die fünf Skifahrer eine Lawine ausgelöst hatten. Ein Sprecher des Skigebiets kritisierte Menschen, die unnötige Risiken eingingen, in Probleme gerieten und das Leben anderer Skifahrer und der Rettungsmannschaften in Gefahr brächten. Bis zu 220 Zentimeter Schnee liegen derzeit in Formigal und 122 Pistenkilometer sind dort geöffnet. Der tiefste Schnee Spaniens ist mit 300 cm jedoch in der Sierra Nevada vorzufinden, wo Laguna de las Yeguas gestern nach extremer Wetterlage wieder öffnete.

Schottisches Skigebiet musste wegen "zu viel Schnee" schließen

Alle fünf Skigebiete in Schottland sind offen. Das östliche CairnGorm Mountain blieb in der letzten Woche geschlossen, während die Ressortmitarbeiter es von "zu viel Schnee" befreiten. Im vergangenen Jahrzehnt hatten CairnGorm und andere schottische Skigebiete weitaus häufiger wegen zu wenig Schnee die Pisten nicht öffnen können. Doch nun waren innerhalb eines Monats fast zwei Meter Schnee gefallen. Starke Verwehungen hatten stellenweise bis zu fünf Meter hohe Schneeberge aufgehäuft, die ebenso die Zugangsstraße zu dem Skigebiet begraben hatten wie Teile der Seilbahn und außerdem ein hohes Lawinenrisiko hervorriefen. Mit mehr als 30.000 Skifahrern und Snowboardern bisher gehören die Besucherzahlen zu diesem Zeitpunkt der Saison laut Berichten dennoch zu den besten der letzten 30 Jahre.

Schneestürme bringen reichlich Pulver für Olympische Winterspiele in Kanada

In Nordamerika sind die Skibedingungen an beiden Küsten gut. Im Osten liegt zwischen 60 und 120 Zentimeter Schnee in den Ressorts. An der Westküste Kanadas und der USA gab es in den letzten sieben Tagen jedoch die stärksten Schneefälle. In Squaw Valley in den Vereinigten Staaten brachte eine zweite Welle von Schneestürmen mehr als 60 Zentimeter Neuschnee in nur 48 Stunden. Für die nächsten Tage werden weitere Stürme mit noch mehr Schnee erwartet. Der letzte Schneesturm in Kanada hinterließ am Wochenende 70 Zentimeter Schnee in Whistler Blackcomb. Andere Skigebiete in British Columbia meldeten ebenfalls starke Schneefälle. "Trotz all des Schnees in diesem Jahr, dieser Sturm war einer der heftigsten, die wir seit langer Zeit erlebt haben", meinte Doug MacFarlane aus Whistler. Die Schneehöhe dort liegt inzwischen knapp unter drei Metern. Das Skigebiet kann die Besucher der Olympischen Winterspiele 2010 also auf äußerst schneereichen Pisten empfangen.

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