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Schneebericht  

Schneefall bringt weltweit gute Pistenbedingungen

11.02.2010, 11:03 Uhr | t-online.de

Österreich: Sölden (Foto: ddp)Österreich: Auch Sölden bekam in der letzten Woche 27 cm Neuschnee hinzu (Foto: ddp) Die außerordentlich heftigen Schneefälle in Nordamerika, von den Medien dort „Snowmageddon“ (in Anlehnung an den Sciencefiction-Film "Armageddon") getauft, haben zu Verkehrschaos geführt und große Schneemengen in einigen Skigebieten hinterlassen. Im kalifornischen Kirkwood etwa türmt sich der Schnee jetzt noch höher als im französischen Chamonix auf unserer Seite des Atlantiks. Beide Skigebiete melden Schneehöhen von mehr als vier Metern. In Europa hat sich die Wetterlage nach heftigen Schneefällen Ende letzter Woche insgesamt etwas entspannt, so dass die Pistenbedingungen in weiten Teilen des Kontinents im Allgemeinen hervorragend sind.

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Viele Lawinenauslösungen in Italien

Jedoch ist die Lawinengefahr abseits der offiziellen Pisten vielfach hoch. In Italien kamen dadurch mehrere Menschen ums Leben. Nun folgt möglicherweise ein Gesetz, das hohe Bußgelder mit sich bringt für alle, die in Gebieten mit hoher Lawinenwarnstufe Ski oder Snowboard fahren. Für Menschen, die dabei Lawinen auslösen, sind Gefängnisstrafen im Gespräch. Tödliche Lawinenunglücke wurden auch aus Asien gemeldet. Im Iran kamen dabei acht Menschen ums Leben. 17 Soldaten in Indien traf das gleiche Schicksal, nachdem extreme Wetterlagen zu starken Schneefällen und unsicheren Verhältnissen geführt hatten.

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Noch mehr Neuschnee in der Schweiz

In Europa wurden stellenweise ebenfalls heftige Schneefälle gemeldet. In der Schweiz lösten die Skigebiete Arosa und Klosters in Graubünden am Samstag einen Powderalarm (Eilmeldungen wegen mindestens 20 cm Schneefall in einem einzelnen Skigebiet in 24 Stunden) wegen mehr als 20 Zentimeter Neuschnee aus. Noch mehr Schnee fiel in Champoussins: 60 Zentimeter in 48 Stunden. Am Mittwoch Morgen wurden von dort abermals 30 Zentimeter Neuschnee gemeldet, ebenso aus Morgins. Das Schweizer WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung erwartet weitere 10-20 Zentimeter Neuschnee am Alpennordhang und im Unterwallis – jedoch auch eine „verbreitet erhebliche Lawinengefahr“. Die größten Schneehöhen der Schweiz gibt es im Lötschental und in Engelberg mit 262 beziehungsweise 245 Zentimeter. Auch die Skigebiete Andermatt, Saas Fee, Laax und St. Moritz verfügen über Schneedecken von zwei Metern und mehr. Sie alle bekamen in den letzten sieben Tagen Neuschnee hinzu.

 

„Ideale Bedingungen“ auf Österreichs Gletschern

Viel frischen Schnee gab es auch in Österreich. Martha Schultz von den Mölltaler Gletscherbahnen sagte, ihr Resort habe am vergangenen Wochenende 40 Zentimeter Neuschnee erhalten, so dass auf den Pisten nun „sehr gute Bedingungen“ herrschten. „Bitte lassen Sie aber die aktuelle Lawinensituation nicht außer Acht“, fügte sie hinzu. Am Sonntag hatten 30 Zentimeter Schneefall in 24 Stunden einen Powderalarm für den Gletscher ausgelöst, der gegenwärtig unter der dicksten Schneedecke Österreichs liegt (dreieinhalb Meter). Willi Krüger von den Pitztaler Gletscherbahnen ließ Skiinfo wissen: „Am Pitztaler Gletscher wurde die bereits mächtige Schneedecke durch circa 30 Zentimeter Neuschnee in den letzten 48 Stunden auf etwa 240 Zentimeter aufgefüllt. Den Zustand der Pisten in der Höhenlage kann man einfach nur als ideal bezeichnen.“ Auch Sölden bekam in der letzten Woche 27 Zentimeter Neuschnee hinzu. Die Schneehöhe auf dem Gletscher beträgt dort nun 192 Zentimeter. Für diesen Nachmittag sowie für morgen wird in Österreich weiterer Schneefall erwartet.

 

Leichte Beruhigung in Deutschland – doch schon schneit es wieder

Weiter nördlich, in Deutschland, haben die starken Schneefälle in der letzten Woche etwas nachgelassen. In Oberbayern waren es dennoch bis zu 53 Zentimeter Neuschnee in sieben Tagen, Ofterschwang im Allgäu legte 33 Zentimeter an Schnee zu. Gestern begann es wieder zu schneien und die Wetterberichte sprechen auch für heute und morgen von weiterem Schneefall.

 

Heftige Schneefälle in Frankreich und Italien

In den französischen Gebirgen hat es in der letzten Woche stark geschneit, insbesondere am Wochenende. Der Schneefall setzte sich heute fort – und wird es wohl auch in den nächsten Tagen tun. Mehr als 60 Zentimeter Neuschnee gab es in Frankreich in der letzten Woche, die Skigebiete Meribel, La Plagne und Le Grand Bornand meldeten allesamt starke Schneefälle. Fabrice Clair vom Skiressort Gerardmer in den Vogesen sagte zum Informationsdienst Skiinfo: „Es hat an einem Tag mehr als 50 Zentimeter geschneit, wodurch die Schneedecke stark aufgebessert wurde, die zu Beginn des Winters noch sehr dünn geblieben war. Jetzt ist sie durch den Kunstschnee 1,2 Meter hoch, jedoch mit einer 50 bis 60 Zentimeter dicken oberen Schicht aus natürlichem Schnee.“ In Italien haben starke Schneefälle landesweit zu hervorragenden Schneeverhältnissen geführt, aber ebenso zu einem hohen Lawinenrisiko. Monterosa meldete den heftigsten Schneefall: 72 Zentimeter in sieben Tagen.

 

Skandinavien mit reichlich Schneefall zum Wochenbeginn

Einige der stärksten Schneefälle Anfang dieser Woche ereigneten sich in Skandinavien. Elf schwedische Skiresorts meldeten 15 bis 25 Zentimeter Neuschnee in sieben Tagen, darunter auch Åre. Die größte Schneehöhe des Landes gibt es in mit 117 Zentimeter in Ramundberget. In Norwegen wurden gestern und vorgestern mehrere Powderalarms ausgelöst, unter anderem in Strandafjellet. Auch in Osteuropa gab es in den meisten Skigebieten einigen Neuschnee und die Wintersportbedingungen sind dort jetzt weitgehend gut. Bansko in Bulgarien hat etwa anderthalb Meter Schnee auf den Pisten. In Belgien führte der Schneefall zu gewaltigen Staus von bis zu 900 Kilometer Länge, teils weil LKWs aufgrund des Schnees auf den Straßen in den Tunneln von Antwerpen und Brüssel feststeckten. Mit 380 km war ein Stau in den Niederlanden länger als die Ausdehnung des Landes von Norden nach Süden. Die Langlauf- und Alpinskigebiete in Belgien profitierten jedoch von dem Schneefall.

 

Gute Bedingungen für die alpinen Skidisziplinen bei Olympia

Die weltweit heftigsten Schneefälle der letzten Woche gab es in Alaska: 107 Zentimeter Neuschnee in sieben Tagen. Das Skigebiet Whistler in Kanada, ab Samstag Austragungsort der alpinen Skidisziplinen der Winterolympiade 2010, meldet gute Schneeverhältnisse und erklärt sich „bereit für die Spiele“. „Delegierte des Internationalen Olympischen Komitees sind kürzlich die Skistrecke abgefahren und waren sehr zufrieden“, sagte Tim Gayda, Sportvizepräsident des Vancouver Organisationskomitees (VANOC). „Seit Beginn der Saison haben die Teams von VANOC und Whistler Blackcomb hart gearbeitet, um eine sehr dichte Schneebasis zu schaffen, was eine ganze Menge Schneeproduktion beinhaltete. Rechnen Sie dazu noch die unglaubliche Menge an natürlichem Schnee, die in Whistler in dieser Saison gefallen ist und Sie sehen, dass wir jetzt einen Austragungsort olympischer Klasse bieten können, der dem Ruf der altbekannten Dave-Murray-Abfahrtsstrecke gerecht wird“. Hoher Schnee ist in Whistler Blackcomb nichts Ungewöhnliches, aber zu so einem frühen Zeitpunkt des Jahres ist er einzigartig. Seit in der Saison 1979/80 mit den Schneestandsmeldungen begonnen wurde ist es das erste Mal, das Whistler bereits im Januar so viel Schneefall gehabt hat.

 

Hubschrauber bringt Schnee in die Wettkampfgebiete

Allerdings ist die Schneelage vor den Winterspielen nicht überall so zufrieden stellend für die Wintersportler. So hat Cypress Mountain, das Austragungsort der Snowboardevents ist, mit Wärme und dementsprechend auch mit Schneemangel zu kämpfen. Die Organisatoren setzen daher einen „Sikorsky S64 Skycrane” ein, den zweitgrößten Hubschrauber der Welt, um Schnee aus den höheren Gebirgsregionen in die olympischen Wettkampfgebiete zu transportieren.

 

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