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Schneebericht: Der starke Schneefall kehrt zurück

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Schneebericht  

Der starke Schneefall kehrt zurück

11.03.2010, 10:24 Uhr | t-online.de

Schneebericht: Der starke Schneefall kehrt zurück. Österreich: Pulverschnee wohin das Auge blickt (Foto: Imago)

Österreich: Pulverschnee wohin das Auge blickt (Foto: Imago)

In den vergangenen Tagen fiel in Europa und Nordamerika reichlich frischer Schnee. Viele Skigebiete in den Alpen und den Pyrenäen meldeten 30 Zentimeter Schneefall oder mehr. Auch in dieser Woche geht das Schneetreiben auf beiden Kontinenten weiter.

Schneefall in der Schweiz bringt „einmalige Pistenverhältnisse“

In der Schweiz hat es am Wochenende heftig geschneit. „Einmalig“ seien die Pistenverhältnisse im Moment, so Peter Heinzer, Direktor der Andermatt Gotthard Sportbahnen. Es gebe „Pulverschnee vom Feinsten“. Heinzers „Problem“: „Ohne sich in Superlativen zu versteigen ist es momentan fast nicht möglich, die Schneeverhältnisse zu beschreiben.“ Kein Wunder, denn in Andermatt wurden erst am Sonntag wieder 20 Zentimeter Neuschnee gemessen. Und ähnlich sah es auch in Sedrun, Brienz und 15 weiteren Schweizer Skigebieten aus.25 Zentimeter Neuschnee in 24 Stunden fielen in Disentis. Damit wuchs die Schneedecke dort auf 140 Zentimeter Höhe an. Und dutzende Skiressorts in der Schweiz haben in diesem März noch mehr Schnee auf ihren Pisten liegen. In Saas Fee etwa sind es aktuell 226 Zentimeter.

"Pulverschnee satt“ in Österreich

In Österreich meldete nicht nur Obertilliach, sondern auch der Mölltaler Gletscher heute große Mengen Neuschnee (35 bzw. 20 Zentimeter). Die Skigebiete Sölden, Großglockner, Katschberg und Ankogel verbuchten 9-15 Zentimeter Schneefall. Schon das Wochenende hatte Österreich frischen Schnee beschert. In Vorarlberg fielen die Flocken dabei besonders zahlreich vom Himmel. „Traumbedingungen“ seien das, meinte etwa Sandra Janser von Kleinwalsertal Tourismus. „Pulverschnee und Sonne satt“ gäbe es dort, so die Betriebswirtin. 30 Zentimeter Neuschnee waren im Kleinwalsertal am Samstag gefallen. In der Zwei-Länder-Skiregion Kleinwalsertal – Oberstdorf steht damit das komplette Pistenangebot zur Verfügung, wie Janser berichtet: „Alle 47 Liftanlagen sind in Betrieb und alle 91 Pisten sind geöffnet.“ Auch für andere Vorarlberger Skigebiete gab Skiinfo am Wochenende Powderalarms wegen 30-40 Zentimeter Neuschnee: Diedamskopf, Warth-Schröcken und Egg Schetteregg. Mit noch mehr Flocken war die Loferer Alm im Salzburger Land bedacht worden. 60 Zentimeter summierten sich dort im Laufe einer Woche.

Völlig verschneites Wochenende in Deutschland

Auch in Deutschland macht dieser Winter Skifahrer und Snowboarder glücklich – denn an Schneefall mangelt es wahrlich nicht. In Sauerland, Harz und Schwarzwald gab es am Wochenende wieder reichlich davon. Das Allgäu ließ sich ebenfalls nicht lumpen: Bis zu ein halber Meter Neuschnee wurde dort am Sonntag gemeldet. Deutschlandweit gab es mehr als 30 Powderalarms seit vergangenem Samstag. "Die aktuelle Wintersaison war eine der besten, die wir jemals hatten", sagte Gaby Baur von der Schwarzwald Tourismus GmbH dem Südwestrundfunk. Kein Wunder bei den enormen Schneemengen in der Region. Auch an diesem Wochenende wurden bei Skiinfo für den Schwarzwald wieder Powderalarms wegen mindestens 20 Zentimeter Neuschnee in nur 24 Stunden ausgelöst. Grasgehren im Allgäu meldete am Sonntag mit 50 Zentimeter den heftigsten Schneefall in Deutschland. Oberstdorf-Nebelhorn hatte bereits einen Tag zuvor 30 Zentimeter Pulver hinzubekommen. Bis zu zwei Meter dick ist die Schneedecke auf dem Nebelhorn jetzt. Nur auf der ganz in Weiß getauchten Zugspitze ist es noch mehr. Auch dort fielen erneut 20 Zentimeter Schnee.

Schneerekord in Südfrankreich

Gute Nachrichten für Skifahrer und Snowboarder auch aus Frankreich und Italien. Dort schneit es kurz vor Frühlingsbeginn munter weiter. „Der Schneefall ist bemerkenswert, besonders für den März“, sagt Virginie Bernat von Skiinfo Frankreich. “Seit Sonntag ist es hier in Frankreich sehr kalt”, erklärt sie. Folge davon sind heftige Schneefälle besonders im Süden des Landes. So fielen im Departement Garde 40 Zentimeter Neuschnee. Seit 1974 gab es dort im März keinen solchen Schneefall mehr. In Lamanère im äußersten Süden Frankreichs „hatten wir eine Rekordschneemenge von einem Meter Höhe“, so ein Einwohner. Am Montag klingelten die Powderalarms in den französischen Pyrenäen: Mehr als 20 Skigebiete meldeten Neuschneemengen von mindestens 20 Zentimeter. Einige Orte konnten sich vor Schnee kaum retten. In Formigueres beispielsweise waren es 60 Zentimeter Schneefall – an nur einem Tag. Auch heute schneite es dort wieder heftig. Am meisten Schnee liegt in Frankreich allerdings auf dem Mont Blanc: 407 Zentimeter melden Chamonix und Argentière. 

Starker Schneefall auch in Italien

In Italien gingen die Temperaturen drastisch zurück von bis zu 20 Grad in der vergangenen Woche zu unter Null am Wochenende und für diese Woche wird weiterer Schneefall vorhergesagt. Schon heute kam der Winter in Italien noch mal so richtig in Fahrt: 60 Zentimeter Neuschnee wurden im Skigebiet Limone Piemonte gemeldet. Gut einen halben Meter Schneefall gab es in Artesina. Auch Arabba Marmolada meldete wieder 35 Zentimeter sowie mit sagenhaften fünf Metern Schnee auf dem Gletscher die momentan wohl größte Schneehöhe Europas – zusammen mit der Sierra Nevada in Spanien.

Kälte und Schnee auch im Rest Europas

In Skandinavien fiel besonders im Norden einiger Schnee. Das schwedische Björkliden unweit von Riksgränsen erhielt am vergangenen Donnerstag 29 Zentimeter. Im nahe gelegenen Skiressort Abisko führten heftiger Schneefall und Wind am Montag zu extremer Lawinengefahr, so dass dort alle Skilifte geschlossen wurden. Auch die Straße zwischen Björkliden und Riksgränsen musste gesperrt werden. In Mittel- und Südschweden hat sich der Schneefall inzwischen etwas gelegt. Das beliebte Skigebiet Åre legte im Verlauf einer Woche zwölf Zentimeter an Pulver zu. Die Skibedingungen sind in weiten Teilen Schwedens hervorragend. Selbst in Schottland ist der Winter ausgezeichnet, wie Pieter du Pon von der Lecht Ski Company weiß: “Der Schnee in diesem Jahr war fantastisch bei konstanter Kälte und tollen Skibedingungen“, meinte er. „Seit einer Woche vor Weihnachten hat sich der Schnee nur noch aufgehäuft und letzte Woche fiel noch mal ein ganzer Meter in 36 Stunden.“ In Osteuropa sanken die Temperaturen am Sonntag und Montag, so dass es den lang ersehnten Neuschnee gab. Die Wintersportbedingungen verbesserten sich damit deutlich.

Weiterer Schneefall auch in Nordamerika

In Kalifornien hört der Schnee nicht auf zu fallen. Mehr als 90 Zentimeter waren es in Lake Tehoe in der letzten Woche und in Mammoth Mountain überschritt die Schneehöhe die Vier-Meter-Marke. Im kanadischen das Skigebiet Banff – Lake Louise, gerade erst von der New York Times zum Top-Skiressort für Frühlingsskisport in Nordamerika ernannt, fielen übernacht abermals 25 Zentimeter Neuschnee.

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