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Skipass-Preise steigen heftig

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Skipass-Preise steigen heftig

13.10.2010, 10:53 Uhr

Skipass-Preise steigen heftig. Skigebiet Zermatt (Foto: SRT/ N. Eisele-Hein)

Skigebiet Zermatt (Foto: SRT/ N. Eisele-Hein)

Wer Skiurlaub macht, der freut sich, wenn es nach einer langen Anreise und der Warteschlange an der Bergbahn endlich aufwärts geht. Das erhebende Gefühl wünscht man sich freilich nur für die Bergfahrt, die Preise dürften ruhig im Keller bleiben. Den Gefallen tun die Bergbahnen den Skifahrern in diesem Winter aber leider nicht. Für den kommenden Winter langten sie so kräftig zu wie schon viele Jahre nicht mehr. Wir haben die Preise für die gängigen Sechstagepässe in der Hochsaison verglichen, auch in unserer Klick-Show.

Teuerstes Skigebiet mit höchster Preiserhöhung

Den Vogel schießt ausgerechnet das Skigebiet ab, das ohnehin schon das alpenweit teuerste war: das Matterhorn. Zu Füßen des berühmtesten Bergs der Welt klettert der Preis für den Sechstageskipass Zermatt-Cervinia von 267 Euro auf 309 Euro. Das sind fast 16 Prozent Teuerung! Ein Teil davon rührt zwar aus der veränderten Währungsparität, das hilft dem deutschen Skifahrer aber nichts: Für ihn ist das Pistenrevier unterm Matterhorn im kommenden Winter das weitaus teuerste im Alpenraum.

Skipässe in der Schweiz besonders teuer

Auch die Plätze zwei und drei in der Hitparade der teuersten Skigebiete der Alpen gehen an schweizerische Bergbahnen: Zermatt verlangt für den "kleinen Pass" ohne Italien-Skischaukel an sechs Tagen 271 Euro (plus 35 Euro gegenüber dem Vorjahr). St. Moritz folgt dichtauf mit 266 Euro für seinen Engadin-Pass (plus 31 Euro). Mit Flims/Laax (243 Euro, plus 33), den Quatre Vallèes um Verbier (241 Euro, plus 15) und den jeweils 234 Euro teuren Gebiete Davos/Klosters und Jungfrauregion platziert die Schweiz im Winter 2010/11 sieben Gebiete unter den zwölf teuersten im Alpenraum. Dazwischen schieben sich nur drei Franzosen und ein österreichisches Gebiet: Platz vier und fünf gehen an die Skiregion Chamonix mit ihrem Großraumskipass Mont-Blanc Unlimited, wo sechs Tage Skifahren in der Hauptsaison diesen Winter mit 250 Euro zu Buche schlagen; das sind zehn Euro mehr als im Vorjahr. Damit ist Chamonix das teuerste nichtschweizerische Skigebiet der Alpen - hauchdünn vor "Paradiski", der französischen Skischaukel zwischen Les Arcs und La Plagne, wo wie im Vorjahr 249 Euro auf dem Tarifblatt stehen.

Skipass-Preise in Südtirol ziehen an

Mit bereits deutlichem Abstand folgen Les Trois Vallées (235 Euro, drei mehr als im Vorjahr). Damit ist das flächenmäßig größte Skigebiet der Welt im Winter 2010/11 sogar einen Euro billiger als das österreichische Après-Ski-Dorado Ischgl, das vier Euro aufschlug und jetzt mit 236 Euro für den regionalen Sechstagepass Platz acht in der alpinen Preishitparade beansprucht. Gleichauf schließen sich Superski Dolomiti und Superskirama ein - die beiden Verbünde großer Südtiroler und Trentiner Skigebiete sind beim Preis von 233 Euro (acht beziehungsweise 15 Euro mehr als im Vorjahr) ihren einstigen Ruf als Preistipps wohl endgültig los.

Auch in Österreich werden Skipässe deutlich teurer

Gleichmäßig wie ein Uhrwerk packen sie Jahr für Jahr vier bis sechs Euro auf den Vorjahrespreis drauf. So kostet der Sechstagepreis in der Hochsaison nun in Sölden und Gurgl 227 Euro und in den Großräumen Kitzbüheler Alpen und Salzburger Land 217 Euro, der Arlberg ist nun 212 Euro teuer. Das Stubaital und Saalbach-Hinterglemm verlangen 206 Euro, die Salzburger Sportwelt und Gastein 203 Euro. In Zell am See und Kitzbühel gehen 202 Euro über den Tresen, im Zillertal 199 Euro und für den ganz Kärnten und Osttirol umfassenden Top-Skipass 194 Euro.

Skipässe in Westitalien einigermaßen preisstabil

Gibt es denn überhaupt noch Preistipps? Nun ja, Skifahren ist wohl stets ein teurer Spaß. Vergleichsweise günstig fahren Vielfahrer in den "Portes du Soleil", mit 650 Pistenkilometern dem größten zusammenhängenden Skiareal der Welt. Dort begnügen sich die Bergbahnen mit relativ moderaten 209 Euro (vier Euro mehr als im Vorjahr). Und seit Jahren preisstabil präsentieren sich die westitalienischen Skigebiete: Sestrière, der Olympiaskiort von 2006, verlangt seit drei Wintern 180 Euro, das Aostatal verharrt ebenfalls so lange bei 205 Euro.

Auch deutsche Skigebiete verteuern Skipass-Preise

Und die deutschen Gebiete? Die mögen bei der Pistenzahl hintanstehen. Preislich sind sie fast gleichauf mit den großen Konkurrenten. 193 Euro, sieben mehr als 2009/10, verlangt im kommenden Winter "Allgäu Tirol Superschnee", der Regionalpass für die meisten Allgäuer Skigebiete sowie das Kleinwalsertal und das Tannheimer Tal in Tirol. 190 Euro (plus fünf) sind im Ski-WM-Winter in Garmisch-Partenkirchen für den neuerdings "Top Snow Card" genannten Regionalpass fällig, der allerdings trotz Preisaufschlag nicht mehr zum Skifahren in Seefeld/Tirol berechtigt. Oberstdorf/Kleinwalsertal (185 Euro, plus neun) und Reit im Winkl (179 Euro, preisgleich) folgen.

Spartipp: Skipass nur für Teilgebiete

Wirklich sparen kann, wer statt des Großraumpasses mit weniger Gebieten vorliebnimmt: Statt des Allgäuer Superschneepasses bietet sich etwa der 58 Euro billiger Skipass "Vitales Land" an (135 Euro, preisgleich). Auch der offeriert fast 180 Pistenkilometer. "Alpen plus", der oberbayerische Verbund zwischen Lenggries und Kaiserwinkl, berechnet für sechs Tage Skifahren auf zusammen 115 Pistenkilometern in diesem Winter 133 Euro (plus sechs).
Und wer zwar schneesicher skifahren will, sich aber mit einem kleinen, überschaubaren Gebiet begnügt, der findet in den bayerischen Alpen tatsächlich auch noch Sechstagekarten unter 100 Euro - etwa in Oberammergau oder in Grasgehren im Allgäu. Beide Pistenreviere umfassen zwar gerade mal gut zehn Pistenkilometer, dafür veranschlagen sie mit je rund 85 Euro aber auch wirklich familienfreundliche Preise.

Weitere Informationen:

Ausführlichere Zusammenstellungen der alpinen Skipasspreise finden Interessierte im DSV-Skiatlas (24,90 Euro) oder im ADAC Ski Guide (24,90 Euro). Die Datenteile beider Bücher finden sich auch im Internet (www.dsv-atlas.de, www.schneeundmehr.de, www.adac-skiguide.de).

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