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Gondelbahnen skurril: Von Sauna bis Bungee

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Gondelbahnen skurril: Von Sauna bis Bungee

30.09.2011, 16:20 Uhr | Christoph Schrahe/srt, srt

Gondelbahnen skurril: Von Sauna bis Bungee. Bungee-Gondel: Aus regulären Seilbahnen ist ein Sprung nicht zu empfehlen. (Quelle: srt)

Bungee-Gondel: Aus regulären Seilbahnen ist ein Sprung nicht zu empfehlen. (Quelle: srt)

Saunieren, Candle-Light-Dinner oder Bungee-Sprünge sind nicht unbedingt Aktivitäten, die man mit einer Seilbahngondel in Verbindung bringen würde: Was man in einer Gondelbahn tun kann, außer einfach dazusitzen und die Aussicht zu genießen, die Skibrille zu putzen, Sonnencreme aufzutragen oder die Handschuhe zu vergessen. Die ungewöhnlichen Gondelbahnen präsentieren wir Ihnen in unserer Foto-Show.

Bungee-Springen aus der Gondelbahn

Die meisten Menschen, die schon einmal mit einem Lift auf einen Berg gefahren sind, werden dieses unerklärliche Verlangen kennen, hinauszuspringen und hinunterzustürzen. Nun, vielleicht auch nicht. Aber in Engelberg in der Zentralschweiz kann man diesen Traum jeden Sommer in die Tat umsetzen, indem man mit der Bahn zwischen Gerschnialp und Trübsee bergwärts fährt und auf halbem Weg aus der geöffneten Schiebetür in die Tiefe springt - mit einem Bungeeseil an den Fersen. Das Seil gebietet dem Fall nach rund 140 Meter Einhalt. Das von der Outventure AG organisierte Abenteuer ist von Mai bis Oktober möglich und kostet 170 Franken. Info: Tel. 0041/41/611-1441, www.outventure.ch

Saunieren in der Gondel

Die skandinavische Saunamanie hat in Ylläs, Finnlands größtem Skigebiet, einen Höhepunkt erreicht. Dort wird seit 2007 die erste Saunagondel an die Tragseile der Bahn auf den höchsten Skigipfel Finnisch-Lapplands gehängt. Die Gondel - innen und außen holzverkleidet - startet von der Bergstation auf 718 Meter, in der ein großzügiger Saunabereich untergebracht ist, der von Gruppen bis zu zwölf Personen komplett gemietet werden kann. Für einen der Saunagänge können dann jeweils bis zu vier Personen die zwischen 19 und 21 Uhr verkehrende Saunagondel besteigen. Dieser wirklich außergewöhnliche Saunagang, bei dem man mit etwas Glück das Polarlicht sieht, umfasst zwei Runden zu Tal und zurück auf den Berg, wo der Rest der Gruppe währenddessen in der Hauptsauna, der Lounge, an der Bar oder im Außen-Whirlpool entspannt. Zwei Stunden exklusive Nutzung von Hauptsauna und Saunagondel kosten 1500 Euro. Reservierung unter Tel. 00358/40/5447743

Gondelbahn in Fiss: Schlemmen auf hohem Niveau

Eine Kabine der Schönjochbahn in Fiss wird im Sommer zum "kleinsten Restaurant der Welt". Reservierungen sind ratsam, um den einen Tisch zu ergattern, an dem bis zu sechs Personen Platz nehmen können (vier Erwachsene und zwei Kinder). Das sechsgängige Gourmetmenü beginnt mit einem Aperitif und einer Vorspeise im Restaurant Bergdiamant auf 2440 Meter. Dann geht es in die "Genussgondel", mit der man drei Runden ins Tal und zurück auf den Gipfel dreht. Auf diesen Runden werden die Suppe, eine warme Vorspeise, ein Sorbet und der Hauptgang serviert. Fürs Dessert kehren die Gäste wieder im Bergrestaurant ein. Das Essen dauert zwei Stunden und kostet 60 Euro für Erwachsene und 20 bis 30 Euro für Kinder, im Preis ist die Fahrt enthalten. Reservierungen unter Tel. 0043/5476/20131, www.fiss.at.

Gondelbahn Stuckli Rondo: Einen Drehwurm bekommen

Die Stuckli Rondo ist die einzige Gondelbahn mit 18 drehenden Kabinen. Während der sechsminütigen Fahrt machen die Kabinen, in denen acht Personen Platz finden, zwei volle 360-Grad-Umdrehungen - glücklicherweise um die Vertikalachse. Das ermöglicht den Passagieren, das sehenswerte Panorama in jede Richtung zu genießen. Die Bergbahn liftet ihre Fahrgäste vom kleinen, zwischen Zürichsee und Vierwaldstättersee gelegenen Dorf Sattel (800 Meter) zum Mostelberg auf 1200 Meter Seehöhe. Der Skipass, der außer an der Gondelbahn auch an fünf weiteren Liften gilt, kostet 36 Franken für Erwachsene und 24 Franken für Kinder. Infos: www.sattel-hochstuckli.ch

Gondelkabine zum Kaffee trinken

Die Ahornbahn, die auf einen der beiden Hausberge von Mayrhofen im Zillertal führt, verfügt über die größten Seilbahnkabinen Österreichs. Bis zu 160 Skifahrer passen in die 40 Quadratmeter große Kabine. Im Sommer wird eine der beiden Kabinen an Schlechtwettertagen in ein schwebendes Caféhaus umgewandelt. Dann werden kurzerhand bequeme Sessel, Dekoration und natürlich die mobile Bar in das Fahrbetriebsmittel geschoben. Auch Servicepersonal geht mit an Bord. Die hängende Kaffeebar startet alle halbe Stunde zu ihrem Aufstieg über 1300 Höhenmeter. Die Fahrt kostet 16 Euro für Erwachsene und acht Euro für Kinder, einschließlich eines Heißgetränks. Ob das Wetter schlecht genug fürs Abheben der Kaffeebar wird, kann man am Vortag ab fünf Uhr nachmittags unter Tel. 0043/5285/62277-436 in Erfahrung bringen. Infos: www.mayrhofner-bergbahnen.com.

Die Kuschelgondel für Verliebte

Die sogenannte "Kuschelgondel" dreht ihre Runden an der Gondelbahn auf den Arber im Bayerischen Wald. Genau genommen handelt es sich um eine Sechserkabine, aber die mit roten Lederbezügen ausgestattete Kuschelversion ist für Pärchen reserviert. Wir wissen nicht genau, wie man am Arber das Wort "Kuscheln" interpretiert und ob den angewandten Intimitäten seitens des Managements irgendwelche Grenzen gesetzt sind, aber die kurze Fahrzeit von nur vier Minuten dürfte dafür sorgen, dass nennenswerte Fortschritte nur von sehr schnellen Anwendern zu erzielen sind. Sofern die Gondel nicht für besondere Anlässe reserviert wurde, kann es zudem passieren, dass an der Talstation noch andere Skifahrer hineinschlüpfen. Also besser drauf achten, wer neben einem in der Liftschlange steht. Eine einfache Fahrt kostet zehn Euro, ein Tagesskipass 27 Euro. Info: www.arber.de

High werden: Chinesische Gondel fährt ins höchste Skigebiet der Welt

Am Jade Dragon Snow Mountain in China verkehrt zwar nicht die allerhöchste Gondelbahn der Welt, aber das südlichste vergletscherte Gebirgsmassiv der Nordhemispähre verfügt über das global höchstgelegene Skigebiet, nachdem der Gletscher, auf dem es in Bolivien ein noch höheres Skigebiet gab, dahingeschmolzen ist. Jade Dragons Höhenlage erlaubt dem kleinen Schneesportareal an der Bergstation trotz der Lage auf 27 Grad eine Saison bis in den Juni. Das Problem mit den 4700 Metern ist allerdings, dass die Gehirne mancher Menschen darauf derart irritiert reagieren, dass schon das Stehen schwerfällt, vom Skifahren ganz zu schweigen. Aber am Berg des Jadedrachen ist man für derlei Probleme gerüstet: Man verkauft Tabletten gegen Höhenkrankheit und Luftsäcke - nicht die Sorte, die man mit einem Neuwagen geliefert bekommt, sondern schlichte Tüten voll mit Sauerstoff, die bei Atemnot gute Dienste leisten.

Nervenkitzel: Diese Gondelbahnen hängen ewig in der Luft

In den vergangenen Jahren ließen sich dank technischer Fortschritte Gondelbahnen mit immer weniger Stützen und immer größeren Spannfeldern über immer tiefere Abgründe spannen. Dadurch konnten sowohl im österreichischen Kitzbühel als auch im kanadischen Whistler Täler ohne Zwischenstationen überquert und Skigebiete miteinander verbunden werden. Wenn ein Windstoß die Kabinen ins Schaukeln bringt, die am höchsten Punkt jeweils mehr als 400 Meter über dem Talgrund schweben, mögen manche nicht mal aus dem Fenster schauen. Andere allerdings sind geradezu versessen darauf, die eine Kabine mit dem Glasboden zu erwischen, die beiderorts die Flotte normaler Gondeln ergänzt, um der an sich schon spektakulären Fahrt den letzten Kick zu geben. Infos: www.bergbahn-kitzbuehel.at, www.whistlerblackcomb.com.

Luxus genießen in der Yabuli-Gondel

Vor gut zehn Jahren wurde Chinas frischgebackene Skiindustrie von westlichen Besuchern noch wegen ihrer primitiven Standards gescholten. Immerhin fand sich so mancher Schneesportler statt in Gondelbahnen in Schlitten wieder, die von Ochsen den Berg hinaufgezogen wurden. In Yabuli, Chinas größtem Skigebiet, war die Heizungsanlage des führenden Hotels am Platz so schwach, dass man seinen Teller in der Regel nicht leeren konnte, bevor das Essen kalt war. Diese Zeiten sind vorbei. Heute steht am Pistenrand ein höchsten Ansprüchen genügendes Fünfsternehotel, von dem aus man mit Gondeln bergwärts schwebt, die mit ihrem Ledersitzen, der Minibar und dem Bose-Soundsystem weit über den Sitzheizungsluxus der fortschrittlichsten europäischen Skigebiete hinausgehen. Aber da man sich dem Fernöstlichen gegenüber hierzulande ja allgemein sehr aufgeschlossen zeigt, werden diese Extras sicher bald auch in den Alpen Standard.

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