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Saisonstart in Mittelgebirgen: Skifahren fast überall möglich

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Mittelgebirge  

Früher Saisonstart: Skilauf in Mittelgebirgen fast überall möglich

02.12.2010, 16:03 Uhr | dpa-tmn, srt

Saisonstart in Mittelgebirgen: Skifahren fast überall möglich. Skispaß in deutschen Mittelgebirgen (Foto: srt/TV Todtnau)

Skispaß in deutschen Mittelgebirgen (Foto: srt/TV Todtnau)

Der Wintereinbruch beschert Skifahrern in den deutschen Mittelgebirgen einen verfrühten Beginn der Saison. Fast überall liegen schon mehr als 20 Zentimeter Schnee. Ab dem kommenden Wochenende (4. bis 5. Dezember) sollen daher in nahezu allen wichtigen Skigebieten die Lifte anlaufen. Was das Mittelgebirge zu bieten hat, sehen Sie in unserer Foto-Show.

Saisonstart früher als erwartet

"Die Saison ist eigentlich jetzt eröffnet", sagte Kerstin Neumann von Thüringen Tourismus in Erfurt. Ähnlich äußerten sich die Tourismusverbände von Bayerischem Wald, Schwarzwald, Erzgebirge und Harz. Auch die Loipen zum Skilanglauf seien schon überall gespurt. In den großen Skigebieten sollen die Lifte aber vorerst nur am Wochenende öffnen. Kleinere Anlagen dagegen bringen Wintersportler oft auch unter der Woche auf den Berg. Wann der Dauerbetrieb beginnt, hängt vom Besucherandrang und den Wetterbedingungen ab. Im Harz sollen die Lifte zum Beispiel spätestens zu den Weihnachtsfeiertagen jeden Tag laufen. Wenn das Winterwetter anhält, könnte das aber auch schon früher passieren. Eigentlich beginnt die Skisaison in den meisten Mittelgebirgen immer erst Mitte Dezember: Das "Feldberg Opening" im Schwarzwald wird zum Beispiel am 11. Dezember gefeiert, in Oberwiesenthal im Erzgebirge startet die Saison eine Woche früher. Das sind aber nur die offiziellen Eröffnungen - Skifahren kann man bei guten Bedingungen oft schon vorher.

Im Harz surren die lohnendsten Lifte

Auf den Pisten und Loipen der deutschen Mittelgebirge herrschen zwar größtenteils keine alpinen Verhältnisse, dennoch bringen sie Skifahrer und Langläufer auf Touren. Das Fehlen von Höhenmetern macht die sanfte Hügellandschaft mit ihren romantischen Winterwäldern und idyllischen Städtchen leicht wett. Im Harz, Deutschlands nördlichstem Wintersportgebiet, surren die lohnendsten Lifte rund um Braunlage und St. Andreasberg. Für Jeden etwas bietet der knapp tausend Meter hohe Wurmberg bei Braunlage. Auf Norddeutschlands größtes Skigebiet kommt man mit modernen Sechsergondeln, runter geht's auf vier Abfahrten. Die längste kommt auf stattliche drei Kilometer Länge. Weitere leichte bis mittelschwere Pisten finden sich am wenige Kilometer entfernten Sonnenberg beim Nationalparkstädtchen St. Andreasberg. Wer sicher auf den Brettern steht, der genießt gleich vor der Haustür die schwarze Piste am Matthias-Schmidt-Berg. Ein paar Dörfer weiter in Torfhaus kommen die Rodler groß raus: Direkt an der B4 gibt es den einzigen Rodellift der Region - mit Flutlicht!

Das Hochsauerland ist ein Paradies für Langläufer

Im "Land der tausend Berge", wie das Hochsauerland gerne genannt wird, eröffnet sich Langläufern ein wahres Paradies: An die tausend Kilometer Loipen erschließen das größte Wintersportgebiet nördlich des Mains. Nach über 50 Millionen Euro schweren Investitionen in den vergangenen zehn Jahren ist aber auch alpin flott was los. Allein im Skiliftkarussell Winterberg sind jetzt zwei Drittel der 17 Kilometer Pisten beschneibar, darunter der anspruchsvolle Slalomhang an der Kappe mit 35 Prozent Neigung. In Willingen hat die moderne Achtergondelbahn eine neue Ski-Dimension geschaffen. Die schönste Abfahrt dort ist die genussvolle Carvingpiste neben dem Köhlerhagenlift. Tipp: Tempo-Freaks lassen sich die Taxi-Bobfahrt mit 130 km/h durch den Eiskanal von Winterberg natürlich nicht entgehen.

Der Thüringer Wald lockt mit Skiwanderwegen

Unermüdliche Langläufer lockt der Thüringer Wald mit rund 300 Kilometer Loipen. Zusätzlich führen über die sanften Hügel 1500 Kilometer Skiwanderwege, von denen der Rennsteig mit seinen 168 Kilometern der berühmteste ist. Auch Pistenkilometersammler kommen nicht zu kurz: Längs des Rennsteigs gibt es knapp dreißig kleine Skireviere, das bekannteste ist Oberhof, ideal für Anfänger. Das anspruchsvollste Alpinangebot hat der fast tausend Meter hohe Salzberg beim Suhler Vorort Goldlauter. Die einen Kilometer lange Abfahrt weist immerhin 300 Meter Höhendifferenz auf. In Steinach bietet der Hochseilgarten "Skispringen für Jedermann" an: Das Angebot reicht vom Schnuppersprung für 36 Euro bis zum Training auf Originalschanzen.

Das Erzgebirge um Oberwiesenthal ist für anspruchsvolle Skifahrer und Snowboarder ideal

Tradition hat der Wintersport im Erzgebirge um Oberwiesenthal. Das Skigebiet erstreckt sich über den 1214 Meter hohen Fichtelberg und dessen kleinen Bruder, der sogar Funpark und Halfpipe für Snowboarder bietet. Beide besitzen auch anspruchsvolle Hänge für Könner, beispielsweise die Abfahrt über den Schönjungferngrund vom Kleinen Fichtelberg hinunter nach Oberwiesenthal, vorbei an den Sprungschanzen, die Jens Weißflog berühmt machten. Wem das noch nicht ausreicht, der kann unmittelbar jenseits der tschechischen Grenze am Keilberg/Klinovec und Neklid weiter lifteln. Auf Langläufer warten in der Umgebung von Oberwiesenthal 70 Kilometer gespurter Loipen, darunter einige Rennloipen. Extratipp: Das schön restaurierte Fichtelberghaus bietet auch einige Zimmer an - da kann man den Skitag von oben beginnen.

Alpine Verhältnisse am Feldberg im Schwarzwald

Alpine Verhältnisse erwarten Winterurlauber am Feldberg im Schwarzwald, dem größten Skigebiet der deutschen Mittelgebirge mit zusammen 30 Kilometer Pisten. Auf den Spuren alpiner Weltstars wedeln Skifahrer über die rassige Riesenslalom-Piste in Feldberg-Fahl, die mit Kunstschnee und Vierersesselbahn glänzt. Trotz alpiner Abfahrten von einigen Kilometern Länge ist die Region um Hinterzarten, Schluchsee und Titisee-Neustadt geradezu prädestiniert für den nordischen Skilauf. Langläufer können sich auf der Hundert-Kilometer-Tour von Schonach zum Belchen oder "Rund ums Wiesental" austoben; beide Strecken kreuzen sich am Mittelpunkt des Schwarzwälder Wintersports - dem imposanten Feldberg. Neu ist diesen Winter der Ausbau der Beschneiungsanlage auf den Seebuck-Pisten.

Bayerischer Wald punktet mit Schneesicherheit und niedrigen Preisen

Schneesicherheit und niedrige Preise haben den Bayerischen Wald bekannt gemacht. Das Top-Skigebiet dort ist der Große Arber, wo in den zurückliegenden Jahren 25 Millionen Euro in neue Seilbahnen investiert wurden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine Sechsergondelbahn und zwei schnelle Sechsersesselbahnen haben viele bekannte Gebiete in den Alpen nicht. Die längste Skiabfahrt ist über fünf Kilometer lang, nur Könnern vorbehalten die "Schwarze Eins", die Weltcupstrecke unter der Gondelbahn. Viel Spaß für die kleinen Gäste verheißt das "ArBär"-Kinderland mit Funpark und Skischule, das für den neuen Winter einen Zwergerlgarten neben dem Thurnhofstüberl für die allerkleinsten Gäste erhielt. Auch die Förderbänder und das Skikarussell liegen in Sichtweite der Sonnenterrasse des Thurnhofstüberls, so dass die Eltern ihren Nachwuchs bei der Einkehr immer im Blick haben.

Weitere Informationen


Harz: Kurverwaltung Braunlage, Elbingeröder Str. 17, 38700 Braunlage, Tel. 05520/93070, www.braunlage.de
Tourist Information St. Andreasberg: Am Kurpark 9, 37444 St. Andreasberg, Tel. 05582/80336, www.sankt-andreasberg.de
Tourist Information Altenau: Hüttenstr. 9, 38707 Altenau, Tel. 0800/8010300, www.harztourismus.com
Sauerland: Wintersportarena Sauerland, Am Kurpark 6, 59955 Winterberg, Tel. 02981/820633, www.wintersport-arena.de
Tourismusinformation Willingen: Am Hagen 10, 34508 Willingen, Tel. 05632/401180, www.willingen.de
Thüringer Wald: Oberhof-Information, Crawinkler Str. 2, 98559 Oberhof, Tel. 036842/2690, www.oberhof.de
Für das Skigebiet am Salzberg: Tourist Information Suhl, Friedrich-König.Str. 7, 98527 Suhl, Tel. 03681/788405, www.suhl-tourismus.de
Erzgebirge: Gästeinformation Oberwiesenthal, Im Rathaus, 09484 Kurort Oberwiesenthal, Tel. 037348/155050, www.oberwiesenthal-kurort.de
Schwarzwald: Liftverbund Feldberg, Kirchgasse 1, 79868 Feldberg, Tel. 07655/8019, www.liftverbund-feldberg.de
Bayerischer Wald: Bodenmais Tourismus Marketing, Bahnhofstr. 56, 94249 Bodenmaus, Tel. 09924/778135, www.bodenmais.de

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