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Skiurlaub: Die Rodel-Hochburgen der Alpen

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Die Rodel-Hochburgen der Alpen

30.09.2011, 14:47 Uhr | Rainer Krause/srt, srt, t-online.de

Skiurlaub: Die Rodel-Hochburgen der Alpen. Rodeln am Tegernsee. (Quelle: Alpen Plus)

Rodeln am Tegernsee. (Quelle: Alpen Plus)

Rodeln entwickelt sich zum spaßigen Wintertrendsport. Manche Bergbahn zählt schon mehr als 100.000 Bergfahrten von Rodlern - und setzt mit neuen Trassen und Flutlicht auf die Schlittenfahrer als zweites Standbein neben den Skifahrern. Wir stellen die Hitparade der schönsten Alpen-Rodelreviere vor, die bequem mit Sessel- oder Kabinenbahn zu erreichen sind. Schauen Sie sich Rodel-Impressionen auch in unserer Foto-Show an.


6 Kilometer

Okay, mit 5500 Metern ist die Naturrodelbahn am Blomberg bei Bad Tölz nur fast sechs Kilometer lang. Damit ist sie aber Deutschlands zweitlängste Schlittenstrecke mit Bergtransport per Lift. Über 550 Höhenmeter führt sie durchaus anspruchsvoll in vielen Kurven durch den verschneiten Wald. Hinauf geht es mit der Sesselbahn oder zu Fuß. Jeden Freitag ist die Bahn ab der Mittelstation von 19 bis 22 Uhr beleuchtet. Einkehrtipp: Berggasthof Blomberghaus (Berg) und Blombergtenne (Tal). Informationen: Telefon 08041/3726, www.blombergbahn.de.

7 Kilometer

Auf Deutschlands längster Naturrodelbahn wurden einst auch Meisterschaften ausgetragen. Heute ist der knapp sieben Kilometer lange Weg vom Wallberg nach Rottach-Egern am Tegernsee eine der schönsten Rodelstrecken im Alpenraum - der Ausblick vom Berg reicht an klaren Tagen von der Zugspitze bis München, und unten funkelt der Tegernsee in der Sonne. Bergauf geht es mit der Gondel, bergab über 825 Höhenmeter in gut einer halben Stunde. Einen Schlittenverleih gibt es an der Talstation. Einkehrtipp: Panorama-Restaurant an der Bergstation und Wallbergmoosalm an der Strecke. Informationen: Telefon: 08022/7053-70, www.wallbergbahn.de, www.tegernsee.com.

8 Kilometer

Rodelspaß im Dutzend bietet das Stubaital in Tirol. Die längsten der Bahnen mit bequemem Liftaufstieg starten an der Elfer-Bergstation. Dort haben Rodler die Wahl: Sie können durchs Pinnistal nach Neder rodeln, nachts auch mit Laternen, oder über den Obergasslerberg mitten ins Zentrum von Neustift sausen. Die Strecke über den Obergasslerberg ist montags, mittwochs und freitags von 19.30 bis 21 Uhr beleuchtet. Beide Strecken sind etwa acht Kilometer lang, mittelschwer und haben einen Höhenunterschied von etwa 800 Metern. Einkehrtipp: Issenanger Alm und Herzebner Almwirt (Pinnistal-Bahn). Informationen: Telefon Talstation Bergbahn 0043/5226/2270, www.elfer.at

10 Kilometer

Die Schweizer haben sie: die langen Rodelbahnen. Kein Wunder: Sie haben ja auch die Bergriesen. Und daher hat die Bahn von Savoleyres nach La Tzoumaz im Skigebiet 4 Vallées (4 Täler) am Eingang zum Wallis auch einen Höhenunterschied von 848 Metern. Sie liegt auf einem Nordhang, bietet also beste Schneebedingungen. Zum Startpunkt der Schlittenbahn kommt man mit der Gondelbahn ab La Tzoumaz oder ab Verbier. Rodel können an der Bergstation der Gondelbahnen und in den Sportgeschäften gemietet werden. Einkehrtipp: Bergrestaurant von Savolyeres. Informationen: www.latzoumaz.ch.

11 Kilometer

Abenteuer im Saastal: Wer es auf der zweitlängsten Bahn der Alpen ohne Sturz schafft, bremst entweder zu viel oder ist ein Könner. Hinauf zur elf Kilometer langen Abenteuerpartie geht es vom Walliser Dorf Saas-Grund mit der Seilbahn. Die meisten zieht es erst zu einem gemütlichen "Hock" in den Berggasthof Kreuzboden. Andere genießen ausgiebig den Gipfelreigen Dutzender Dreitausender. Dann geht's los. Das erste Viertel von Kreuzboden bis Trift ist noch eher flach, dann fordern die steilen Kurven des Waldwegs durchaus Können. Einkehrtipp: Berggasthof Kreuzboden. Informationen: Telefon 0041/27/9581580, www.hohsaas.info.

14 Kilometer - der Weltrekord

"Die wahrscheinlich längste beleuchtete Rodelbahn der Welt" - mit diesem Slogan wirbt die Urlaubsarena Wildkogel im Salzburger Land für ultimativen Rodelspaß. 14 Kilometer Länge und ein Höhenunterschied von 1300 Metern sind die Eckdaten der Rodelbahn, die jeden Abend bis 22 Uhr beleuchtet ist. Hinauf geht's komfortabel und direkt mit der Smaragdbahn Wildkogel vom Senningerfeld in Bramberg oder mit der Wildkogelbahn ab Neukirchen (Fußmarsch zum Startpunkt), die dienstags und freitags bis 18.30 Uhr fahren. Die eher leichte Bahn erfordert Kondition: Nur absolute Cracks schaffen sie in einer halben Stunde, der Durchschnittsrodler braucht die doppelte Zeit. Ausgelassene Stimmung herrscht in der Zwischenzeit, einer gemütlichen Hütte, die nach etwa zwei Dritteln der Strecke eine willkommene Station zum Tanken neuer Kräfte ist. Einkehrtipps: Wildkogelalm und Wildkogelhaus am Beginn der Bahn, Hütte Zwischenzeit an der Bahn, Bar Fliegerbichel im Tal. Informationen: Telefon 0043/6565/6405, www.urlaubsarena-wildkogel.at.

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