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Im kommenden Winter: Skipasspreise teuer wie nie

27.10.2011, 17:03 Uhr | Hans-Werner Rodrian, srt

Skipasspreise teuer wie nie. Skigebiet Zermatt (Foto: SRT/ N. Eisele-Hein)

Skigebiet Zermatt (Foto: SRT/ N. Eisele-Hein)

Naturweiß oder Kunstschnee? Egal, Hauptsache es staubt. Mit dem Skiurlaub in den Alpen geht es aufwärts. Das gilt leider auch für die Preise: Die Bergbahnen haben für den kommenden Winter kräftig an der Preisschraube gedreht. Besonders stark gestiegen sind die Skipasspreise wegen des schwächelnden Euros in der Schweiz. Wir haben die Preise für die gängigen Sechstagepässe in der Hochsaison verglichen. Schauen Sie sich die Ergebnisse auch in unserer Klick-Show an.

Zermatt überrascht

Den höchsten Aufschlag leistete sich ausgerechnet das Skigebiet, das bislang schon das teuerste war: Zermatt. Der Preis für den Sechstageskipass Zermatt-Cervinia kletterte von 267 Euro im Jahr 2010 über 309 Euro im Vorjahr auf künftig sagenhafte 344 Euro. Das sind elf Prozent, im Zweijahresvergleich sogar 29 Prozent Teuerung! Der Löwenanteil davon rührt zwar aus der veränderten Währungsparität. Das hilft dem deutschen Skifahrer aber nichts: Für ihn ist Zermatt im kommenden Winter das weitaus teuerste Skigebiet im Alpenraum.

Die teure Schweiz

Auch die Plätze zwei bis sieben in der Skipass-Preishitparade der Alpen gehen in die Schweiz: Zermatt verlangt für den "kleinen Pass" ohne Italien-Skischaukel an sechs Tagen 302 Euro (plus 31 Euro gegenüber dem Vorjahr). St. Moritz folgt mit 297 Euro für seinen Engadin-Pass (plus 31 Euro). Mit den Quatre Vallées um Verbier (283 Euro, plus 42), Flims/Laax (267 Euro, plus 33), Davos/Klosters (259 Euro, plus 25) und der Jungfrauregion (256 Euro, plus 22) liegen im Winter 2011/12 die sieben teuersten Skigebiete im Alpenraum der Schweiz.

Chamonix in den Alpen am teuersten

Platz acht und neun gehen an die Skiregion Chamonix mit ihrem Großraumskipass Mont-Blanc Unlimited, wo sechs Tage Skifahren in der Hauptsaison diesen Winter mit 255 Euro zu Buche schlagen; das sind fünf mehr als im Vorjahr. Damit ist Chamonix auch dieses Jahr das teuerste nichtschweizerische Skigebiet der Alpen - hauchdünn vor "Paradiski", der französischen Skischaukel zwischen Les Arcs und La Plagne, wo wie in den beiden Vorjahren 250 Euro auf dem Tarifblatt stehen.

Superskirama landet in den Top Ten

Mit einem beherzten Preissprung von 233 auf 245 Euro gelangt der Superskirama-Pass aus dem Trentino unter die Top Ten. Damit überholt er den benachbarten Südtiroler Großverbund Dolomiti Superski, der 241 Euro (plus acht) verlangt. Zwischen die beiden Italiener schiebt sich auf Platz elf das österreichische Après-Ski-Dorado Ischgl, das 242 Euro (plus sechs) für den Sechstagepass verlangt - immerhin sieben Euro mehr als das preisgleich gebliebene, flächenmäßig größte Skigebiet der Welt in den Trois Vallées.

Auch Österreich ist nicht günstig

Ein Schnäppchen sind auch die anderen österreichischen Großskiregionen nicht. Jahr für Jahr packen sie vier bis sieben Euro auf den Vorjahrespreis drauf. So kostet der Sechstagepass im Stubaital und in Sölden nun 231, in Gurgl 232 Euro, in den Großräumen Kitzbüheler Alpen und Salzburger Land 224 Euro. Der Arlberg ist nun 219 Euro teuer. Einen kräftigeren Schluck aus der Pulle genehmigt sich Kitzbühel, das jetzt 217 Euro verlangt (plus 15). Saalbach-Hinterglemm kassiert 212 Euro, die Salzburger Sportwelt und Gastein 210 Euro. In Zell am See gehen 209 Euro über den Tresen, im Zillertal 205 und für den ganz Kärnten umfassenden Top-Skipass 199 Euro.

Das größte zusammenhängende Skiareal der Welt

Vergleichsweise günstig fahren Vielfahrer weiter in den "Portes du Soleil", mit 650 Pistenkilometern das größte zusammenhängende Skiareal der Welt. Dort begnügen sich die Bergbahnen mit relativ moderaten 216 Euro (sieben mehr als im Vorjahr). Und seit Jahren preisstabil präsentiert sich Sestrière, der Olympiaskiort von 2006: Er verlangt seit vier Wintern 180 Euro.

Auch Deutschland schlägt zu

Deutschlands Skigebiete können pistenmäßig nicht mithalten mit den Top-Revieren der Alpen. Bei den Preisen schlagen sie aber kaum weniger zu. 200 Euro, sieben mehr als 2010/11, verlangt im kommenden Winter "Allgäu Tirol Superschnee", der Regionalpass für die meisten Allgäuer Skigebiete mit Kleinwalsertal und Tannheimer Tal. 195 Euro (plus sechs) sind in Garmisch-Partenkirchen zu zahlen. Oberstdorf (192 Euro, plus sieben) und Reit im Winkl (190 Euro, plus elf) folgen.

Tipps zum Sparen

Sparen kann man freilich nicht nur durch die Auswahl des Gebiets. Oft tut es auch ein kleinerer Skipass. So bietet sich als Alternative zum Allgäuer Superschneepass das 48 Euro billigere Ticket "Vitales Land" nur fürs Allgäu an, der allerdings auch 17 Euro aufgeschlagen hat. Der oberbayerische Verbund "Alpen plus" berechnet für sechs Tage Skifahren auf zusammen 115 Pistenkilometern in diesem Winter 133 Euro (preisgleich). Und wer sich mit einem kleinen, überschaubaren Gebiet begnügt, der findet in den bayerischen Alpen tatsächlich weiter Sechstagekarten unter 100 Euro - in Oberammergau und in Grasgehren im Allgäu. Beide Liftreviere umfassen zwar nur gut zehn Pistenkilometer, dafür ist man mit 83 beziehungsweise 91 Euro preislich wirklich gut bedient.

Weitere Informationen:
Alle genannten Skipasspreise beziehen sich auf die Hauptsaison und sind auf ganze Euro aufgerundet. Skiurlauber mit Gästekarte erhalten in einigen Orten Rabatt.
Ausführlichere Zusammenstellungen der alpinen Skipasspreise finden Interessierte im DSV-Skiatlas (24,90 Euro) oder im ADAC Ski Guide (24,99 Euro). Die Datenteile beider Bücher finden sich auch im Internet (www.dsv-atlas.de, www.schneeundmehr.de, www.adac-skiguide.de).

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