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Schneebericht: Weiße Weihnachten in den Skigebieten

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Weiße Weihnachten in den Skigebieten

23.12.2011, 14:39 Uhr | Skiinfo.de

Schneebericht: Weiße Weihnachten in den Skigebieten. Winterlandschaft mit Neuschnee (Quelle: imago)

Winterlandschaft mit Neuschnee (Quelle: imago)

Die starken Schneefälle der vergangenen Woche bieten den Skigebieten beste Möglichkeiten, Skifahrern ein perfektes Weihnachten in den Bergen zu ermöglichen. Ein Skiurlaub während oder nach den Festtagen wird wohl in jedem Fall auf weißen Pisten stattfinden.

Deutschland: Neuschnee nicht nur in den Alpen

Vergangene Woche fiel in Deutschlands Skigebieten nennenswert Schnee. Das vergangene Wochenende sorgte nicht nur im Alpenraum für weiße Pisten. In Sauerland, Harz und Schwarzwald wurden Schneefälle von bis zu 20 Zentimeter gemessen. Die Zugspitze meldete am Sonntag 30 Zentimeter. In Balderschwang waren es sogar 50 Zentimeter Neuschnee am gleichen Tag, während im Ferienland Schwarzwald 20 Zentimeter gemessen wurden. Innerhalb der letzten Tage wurden in Oberstdorf 60 Zentimeter gemessen und am Fellhorn 40 Zentimeter. Am Samstag wurde schließlich auch der Skibetrieb an der Zugspitze eröffnet. Zwar noch ohne die 3,5 Kilometer langen Weltcupabfahrt Kandahar, dennoch fanden die Gäste tolle Schneebedingungen und ausreichend befahrbare Pisten. Auch die Rodelbahn ist offen. Das Wetter der vergangenen Tage macht den bayerischen Skigebieten wieder Hoffnung auf ein ordentliches Weihnachtsgeschäft. Zum einen hat es teilweise kräftig geschneit, zum anderen ist die Temperatur so weit gesunken, dass die Schneekanonen angeworfen werden konnten.

Schweiz: Zum Teil große Lawinengefahr

Die Schweiz wurde in der vergangenen Woche regelrecht zugeschneit. In allen Teilen des Landes kamen große Mengen Neuschnee auf die Skipisten. Die Skigebiete im Alpenland haben nun eine gute Basis für die Wintersaison. Die letzten Tage haben einigen Gebieten mehr als einen Meter Neuschnee beschert, darunter auch das Lötschental und Anzère. Die Schneehöhen sind dementsprechend gut. In Andermatt werden in Höhenlagen 260 Zentimeter gemeldet, in Engelberg 190 Zentimeter, in Zermatt 150 Zentimeter und in Verbier ebenfalls 150 Zentimeter. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF meldete am Mittwoch (21.12.) große Lawinengefahr (Stufe 4) für Gebiete im Norden des Landes. Vor allem an Steilhängen oberhalb von 2000 Meter ist vermehrt mit Lawinen zu rechnen. Das betrifft insbesondere die Urner und die Glarner Alpen. Erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3) gilt für die Gebiete am Alpennordhang, Wallis, nördliches Tessin und Engadin. Da weitere Schneefälle erwartet werden bleibt die Lawinenlage weiterhin angespannt.

Österreich: Gute Skibedingungen dank neuer Schneefälle

Österreich erhielt zwar nicht ganz so viel Schnee über das Wochenende wie die Schweiz, dennoch können die Skigebiete sehr zufrieden sein. Insgesamt 15 Skigebiete meldeten Schneefälle von mehr als 20 Zentimeter. Darunter St. Anton mit 50 Zentimeter frischen Schnee, Silvretta Montafon mit 45 Zentimeter, Serfaus Fiss Ladis mit 25 Zentimeter und der Pitztaler Gletscher mit 22 Zentimeter. Am Sonntag gab Sölden Neuschnee von 27 Zentimeter bekannt und am Montag dieser Woche kamen in Schladming noch einmal 30 Zentimeter hinzu. Die meisten großen Resorts sind kurz davor, alle Pisten ihres Skigebietes zu öffnen. In Hintertux sind derzeit 67 von 86 Pistenkilometer geöffnet. In Sölden können bereits 138 der vorhandenen 148 Kilometer befahren werden. Am Arlberg in St. Anton und Lech Zürs sind derzeit noch einige Pisten geschlossen. Über 170 Pistenkilometer können befahren werden, Kapazitäten gibt es jedoch noch für etwa 100 weitere Kilometer. Neue Schneefälle werden noch in dieser Woche erwartet. Am Freitag ist es etwas milder, während am Weihnachtsabend eine neue Kältefront aufzieht. Die Schneefallgrenze sinkt dabei von 1000 Meter auf 400 Meter. Am Mittwoch wird vor allem im westlichen Tirol in Arlberg und Silvretta vor Lawinen gewarnt. Hier herrscht teilweise große Lawinengefahr (Stufe 3-4) und auch in Vorarlberg muss mit spontanen Lawinen gerechnet werden.

Frankreich: Fantastische Bedingungen

Es herrschen fantastische Schneebedingungen in Frankreich. "In der vergangenen Woche war jeder Tag wie der andere in den französischen Bergen. Seit dem15. Dezember haben fast alle Skigebiete extrem starke Schneefälle verzeichnet," sagt Stéphane Giraud, Country Manager von Skiinfo Frankreich. Die größten Schneefälle wurden in den Skigebieten der nördlichen Alpen gemeldet, doch auch die Südalpen und die Pyrenäen erhielten jede Menge Neuschnee. Die vergangenen Tage brachten beispielsweise Gebieten wie La Plagne und Les Arcs 200 Zentimeter Schnee. In Val Thorens waren es über die sieben Tage 145 Zentimeter, in Puy Saint Vincent 120 Zentimeter. In einigen Gebieten schneite es so heftig, dass Lifte und Pisten geschlossen bleiben mussten bis die Lawinengefahr abgeklärt war. Die Situation sollte sich jedoch zum sonnigen Weihnachtswochenende hin entspannen. Bis dahin arbeiten die Skigebiete daran, Skifahrern über Weihnachten die besten Schnee- und Pistenbedingungen zu bieten. Die höchsten Schneehöhen werden derzeit aus Les Arcs gemeldet mit 305 Zentimeter in den Höhenlagen. 270 Zentimeter Schnee sind es in La Plagne. In den Nordalpen liegt Serre Chevalier mit 180 Zentimeter am Berg vorne. In den Südalpen kann Cauterets mit 130 Zentimeter eine beachtliche Schneebasis anbieten.

Italien: 2,7 Meter Schnee in Cervinia

Innerhalb der vergangenen Woche gab es auch in Italien gute Schneefälle. Vor allem im westlichen Teil des Landes konnten sich die Skigebiete über Neuschnee freuen. Im Aostatal wurden 95 Zentimeter Schneefall gemeldet, ein Meter Schnee fiel während der letzten sieben Tage in Cervinia und 110 Zentimeter in La Thuile. Cervinia führt damit die Liste der größten Schneehöhen des Landes mit 2,7 Metern an der Bergstation an. Diese Schneehöhe übertrifft nun sogar den sonstigen Spitzenreiter dem Passo Tonale, der sich mit 2,4 Metern Schnee auf Platz zwei einreiht.

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