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Neue Schneefälle zum Wochenende

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Neue Schneefälle zum Wochenende

19.01.2012, 13:56 Uhr | Skiinfo.de

. Die Zugspitze ist recht schneesicher  (Quelle: dpa)

Die Zugspitze ist recht schneesicher (Quelle: dpa)

Nach heftigen Schneefällen an den ersten zehn Januartagen hat sich die Wetterlage in der vergangenen Woche wieder beruhigt. In der Schweiz und in Frankreich werden in den nächsten Tagen wieder stärkere Schneefälle erwartet. Auch in Österreich und Deutschland ist für das Wochenende Schnee angesagt.

Deutschland: Winterliches Wochenende

Am Wochenende könnte es noch einmal winterlich werden in Deutschland. Schon jetzt wird vor allem im Nordwesten Deutschlands auf einer Höhe oberhalb von 400 Metern mit Schnee und Glätte gerechnet. Ein Hochdruckgebiet sorgt jedoch bis Freitag vorrangig für jede Menge Regen. Skigebiete im Sauerland und Harz können am Samstag und Sonntag mit leichten Schneefällen rechnen. Auch im Süden kommt es vereinzelt zu Schneefällen. Die Schneefallgrenze steigt ab Samstag in weiten Teilen des Landes auf 1000 Meter. Innerhalb der letzten Woche gab es für einige deutsche Skigebiete noch einmal frischen Schnee. Dazu gehörten die Klausenlifte mit 30 Zentimetern, Unterjoch mit 25 Zentimetern und Obersalzberg mit 15 Zentimetern. Auf dem höchsten Berg des Landes liegt auch der meiste Schnee. Die Zugspitze meldet derzeit eine Schneehöhe von 370 Zentimeter. In Oberstdorf sind es 300 Zentimeter und in Grasgehren und Balderschwang 250 Zentimeter.

Österreich: Lawinengefahr abseits der Pisten

Nach Straßensperrungen und Lawinenwarnungen in der ersten Januarwoche, blieb die vergangene Woche in Österreich relativ ruhig. In den Skigebieten fielen nur wenige Zentimeter Neuschnee. Nimmt man die letzten sieben Tage zusammen kommen einige Regionen auf bis zu 40 Zentimeter Schneefall. Das hat geholfen, um die Pisten in gutem Zustand zu erhalten. Obertauern und Zauchensee melden 40 Zentimeter für die vergangene Woche, während es in Fieberbrunn, Zillertal und St. Johan in Tirol jeweils 20 Zentimeter schneite. Dank der starken Schneefälle zum Jahresanfang sind die Schneehöhen in Österreich immer noch beeindruckend. Die größte Schneehöhe finden Skifahrer in St. Anton am Arlberg mit 440 Zentimeter. Das Zugspitzplatt Ehrwald folgt mit 370 Zentimetern. Lech Zürs am Arlberg misst derzeit 350 Zentimeter. Weitere zehn Skigebiete haben an der Bergstation eine Schneehöhe von über drei Meter. Eine weitere Neuigkeit kommt aus Sölden, hier hat gestern der Fun Park eröffnet. Die Lawinengefahr abseits der Pisten ist in mehreren Gebieten, darunter Mayrhofen, weiterhin hoch. Eine riesige Lawine hat sich am Dienstag im Gasteinertal gelöst. Die 150 Meter breite und 400 Meter lange Schicht aus Schnee und Eis hat glücklicherweise niemanden verletzt, obwohl einige große Brocken auch auf einer angrenzenden Piste landeten und diese zuschütteten. Zum Ende der Woche wird es wieder etwas wärmer in Österreich, die Schneefallgrenze steigt zeitweise auf über 1000 Meter. Neue Schneefälle sind je nach Höhenlage zum Ende der Woche zu erwarten. Schweiz:

Kein Polo in St. Moritz

Die letzten Tage in der Schweiz waren vor allem sonnig. Skifahrer und Snowboarder konnten von den frischen Schneefällen der letzten Wochen profitieren. Die Schneehöhen können sich sehen lassen und Skiurlauber dürfen sich über beste Pistenverhältnisse freuen. Am Donnerstag und Freitag werden neue Schneefälle vor allem in den nördlichen Alpen erwartet. Am meisten Schnee liegt derzeit in Lungern-Schönbüel, dort sind es 450 Zentimeter. In Engelberg liegen immerhin 385 Zentimeter und in Gstaad Glacier 3000 sind es 380 Zentimeter. Im Gegensatz zu den guten Schneeverhältnissen in den Skigebieten ist das Eis für den Polo World Cup in St. Moritz zu dünn. Die Veranstaltung musste zum ersten Mal seit 28 Jahren wegen der zu unsicheren Eisdecke abgesagt werden.

Frankreich: Der Schnee kommt zurück

Die zweite Woche in Folge genießen Skiurlauber in französischen Skigebieten sonnige und kalte Tage. Diese Ruhephase erlaubt es den Resorts letzte Reste der vergangenen chaotischen Schneetage zu beseitigen. Die Normalität ist wieder eingekehrt und die Bedingungen zum Skifahren bleiben perfekt in den nördlichen Alpen. Mehr als drei Meter Schnee liegen derzeit auf den Pisten in Chamonix. Auch in den südlichen Alpen sind die Abfahrten bestens präpariert, Montgenevre und Les Orres melden 150 Zentimeter Schnee. Ebenso sieht es in den Pyrenäen aus, 150 Zentimeter sind es in Pia Engaly. Zufrieden kann man auch im französischen Jura sein, hier liegen 60 Zentimeter in Monts Jura. Durchschnittlich sieht es im Zentralmassiv aus mit Schneehöhen zwischen 10 Zentimeter und 60 Zentimeter. Ähnliche Bedingungen findet man in den Vogesen mit 30 Zentimeter bis 60 Zentimeter an den Bergstationen. Die letzten signifikanten Schneefälle wurden in Frankreich vor 10 Tagen gemeldet. Es sind Schneefälle bis zum Ende der Woche angekündigt. Alle Französischen Gebiete werden von den neuen Schneefällen profitieren. Am meisten Schnee wird allerdings in den nördlichen Alpen erwartet.

Italien: Gute Schneehöhen bleiben

Wie auch in den anderen Alpenländern, gab es in Italien nicht viel Schnee innerhalb der letzten Woche. Die Schneehöhen im Land sind jedoch weiterhin sehr stabil, nach den vorangegangenen starken Schneefällen. Die größte Schneehöhe mit 280 Zentimetern ist in Cervinia im Aostatal im Nordwesten des Landes zu finden, in Arabba in den östlich gelegenen Dolomiten werden 278 Zentimeter gemeldet.

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