Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Skiurlaub > Schneehöhen >

Skiurlaub: Neue Schneefälle in den Skigebieten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Neue Schneefälle in den Skigebieten

17.02.2012, 13:44 Uhr | Skiinfo.de, afp, AFP

Skiurlaub: Neue Schneefälle in den Skigebieten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich. Die Zugspitze ist recht schneesicher  (Quelle: dpa)

Die Zugspitze ist recht schneesicher (Quelle: dpa)

Über neue Schneefälle konnten sich viele Skigebiete in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien zum Wochenanfang freuen. Nach der extremen Kälte sind nun mit der milderen Luft auch Niederschläge zurückgekehrt. Das beschert den Pisten frischen Schnee und Skiurlauber können sich auf tolle Skibedingungen freuen. In unserem Schneebericht erfahren Sie mehr Details zu den Schneeverhältnissen in den Alpenländern.

Deutschland: Neuschnee in Alpen und Sauerland

Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat in zahlreichen Skigebieten neuen Schnee auf die Pisten gebracht. Nach der extremen Kälte und Trockenheit ist nun der Niederschlag zurückgekehrt, der im Flachland Regen und in der Höhe Schnee bringt. Viele deutsche Skigebiete meldeten am Mittwochmorgen Schneefall von 20 Zentimeter und mehr. In Seebach wurden 40 Zentimeter Neuschnee gemessen, am Großen Aber und in Spitzingsee-Tegernsee 25 Zentimeter und in Oberstaufen-Hochgrat 20 Zentimeter. Auch im Sauerland freut man sich über 15 Zentimeter Schneefall über Nacht. "Perfekte Bedingungen für das Flutlichtfahren und das kommende Wochenende!", heißt es auf der Facebook-Seite von Postwiese - Skidorf Neuastenberg. Bis zum Wochenende werden noch weitere Niederschläge erwartet. Im Süden wird noch mehr Schnee darunter sein, im Norden vorzugsweise Regen. Die milderen Temperaturen machen das Skifahren wieder angenehmer. Bei minus 20 Grad war bei vielen die Lust am Wintersport doch schnell wieder verflogen und so zogen es viele vor im Warmen zu bleiben. Sobald der Schneefall nachlässt sollten also wieder optimale Skibedingungen herrschen.

Österreich: Stürmische Verhältnisse auf den Pisten

Schon seit Anfang der Woche schneit es in weiten Teilen Österreichs wieder stärker. Den Pisten tut der frische Schnee gut und Skiurlauber dürfen sich wieder auf pulvrigen Powderschnee freuen. Zell am See meldet Schneefall am Mittwochvormittag und erwartet bis zu 80 Zentimeter Neuschnee innerhalb der nächsten Tage. Ein Sturm macht derzeit noch Skigebieten wie Zauchensee zu schaffen. Durch die Wetterverhältnisse konnten am Mittwoch früh nicht alle Lifte eingesetzt werden. Die Schwarzwandbahn, die Gamskogel II und Highliner II sind außer Betrieb, dadurch ist auch die Verbindung zwischen Flachwinkl und Zauchensee unterbrochen. Die Liftbetreiber erwarten nach den stürmischen Verhältnissen unter der Woche allerdings ein Wochenende mit Traumbedingungen für das Skifahren.

Lawinengefahr in Österreich besonders hoch

Derzeit ist es in weiten Teilen Österreichs nicht ratsam die gesicherten Pisten zu verlassen. Die Lawinengefahr ist in Österreich innerhalb kürzester Zeit markant umgeschlagen. Durch die Neuschneefälle und einen stürmischen Höhenwind wird die Lawinengefahr in großen Teilen Tirols und dem Salzburger Land für Mittwoch und Donnerstag auf groß (Stufe 4 von 5) eingestuft. In der Steiermark, Ober- und Niederösterreich muss mit erheblicher Gefahr (Stufe 3) gerechnet werden. Vor allem Schneebretter können sich derzeit leicht lösen. Die Top-Schneehöhen in Österreich findet man zurzeit in St. Anton am Arlberg hier liegen 475 Zentimeter auf dem Berg. Am Dachsteiner Gletscher sind es 480 Zentimeter und am Zugspitzplatt Ehrwald und in Lermoos - Grubigstein jeweils 410 Zentimeter. Knapp 90 Skigebiete weisen eine Schneehöhe von mindestens 200 Zentimeter auf. Die Auswahl für den Skiurlaub dürfte entsprechend schwer fallen.

Vorarlberg vom Rest Österreichs abgeschnitten

Heftiger Schneefall und dadurch ausgelöste Lawinen haben den äußersten Westen Österreichs vom Rest des Landes abgeschnitten. Zufahrtsstraßen und Bahnstrecken nach Vorarlberg waren am Donnerstagvormittag nach Angaben der Behörden unpassierbar. Unter anderem waren das Kleinwalsertal, mehrere Orte im Großwalsertal, das Hochmontafon sowie die bekannten Arlberg-Skigebiete Stuben, Zürs und Lech von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Behördenangaben krachte in der Nacht unter anderem ein 20 Meter langes Schneebrett auf die wichtige Arlberg-Schnellstraße, diese wurde einen Meter hoch verschüttet. Zahllose weitere Straßen mussten wegen weiterer Lawinen gesperrt werden. Auch auf die wichtigste Bahnstrecke zwischen Tirol und Vorarlberg ging eine Lawine nieder, der Verkehr musste eingestellt werden. Insgesamt fielen bis zu 70 Zentimeter Neuschnee. Die Rettungskräfte warnten vor weiteren Lawinen und stuften die Lawinengefahr auf der Stufe 4 auf der fünfteiligen Gefahrenskala ein.

Schweiz: Noch mehr Schnee

In 16 Skigebieten wurde am Mittwoch Neuschnee von 20 bis 30 Zentimetern gemeldet. Darunter waren Ebnat-Kappel/Toggenburg, Fideris und Braunwald. In den vergangenen sieben Tagen fielen in Degersheim 60 Zentimeter Schnee, in Obertoggenburg 40 Zentimter und in Stoos 35 Zentimter. Die größten Schneehöhen liegen in der Schweiz in Engelberg mit 476 Zentimetern, in Laax mit 380 Zentimtern und in Crans Montana Aminona mit 360 Zentimetern. Weitere Schneefälle werden am Mittwoch vor allem im Norden und Osten erwartet. Hier können bis zu 30 Zentimter Neuschnee fallen. Auch am Donnerstag ist vor allem im Norden mit weiteren Schneefällen zu rechnen. Der Freitag wird sonnig und kann somit bestens zum Skifahren genutzt werden. Die Lawinengefahr steigt zum Donnerstag noch weiter an und wird derzeit mit erheblich eingestuft (Stufe 3).

Frankreich: Starke Schneefälle zur Wochenmitte

Starke Schneefälle haben auch einige französische Skigebiete über Nacht überrascht. In Campan Payolle fiel mit 75 Zentimetern eindeutig der meiste Schnee in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Es folgen Formigueres mit 50 Zentimeter und Plateau de Beille mit 30cm Neuschnee. In der vergangenen Woche gab es ansonsten nur wenig Schnee. Das kalte Wetter dominierte die Pisten. Am meisten Schnee gab es in den südlichen Skigebieten der Pyrenäen.

Italien: Kleines Skigebiet mit größtem Schneefall

Skigebiete in Italien vermeldeten weltweit den meisten Schneefall in der vergangenen Woche. Das kleine Skigebiet Monte Amiata meldete mit 160 Zentimtern als einziges Skigebiet weltweit Neuschnee von über einem Meter. Auch einige große Skigebiete in den Dolomiten meldeten beeindruckende Schneefälle. Neuschnee von 60 Zentimetetern waren es in Arabba Marmolada und 45 Zentimeter im benachbarten Skigebiet Alta Badia. Die größten Schneehöhen gibt es in Italien in San Domenico di Varzo mit 330 und 320 Zentimetern in Macugnaga.

Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie ein Fan von t-online.de Reisen!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Reisethemen von A bis Z

Anzeige
shopping-portal