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Reisetipp: Den Winter im Wellnesshotel verbringen

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Auszeit in den Bergen  

Den Winter im Wellnesshotel verbringen

05.12.2013, 14:06 Uhr | Sabine Metzger, srt

Reisetipp: Den Winter im Wellnesshotel verbringen. Draußen eiskalt und verschneit, drinnen im Wellnessbereich mit Panoramablick entspannen. Möglich ist das im "Bergland Hotel" in Sölden. (Quelle: Bergland Hotel Sölden)

Draußen eiskalt und verschneit, drinnen im Wellnessbereich mit Panoramablick entspannen. Möglich ist das im "Bergland Hotel" in Sölden. (Quelle: Bergland Hotel Sölden)

Egal ob Pulverschneeabenteuer, Loipenmarathon oder Schneeschuhtour: Sobald die Dämmerung hereinbricht, macht sich bei jedem Winterurlauber die Vorfreude auf die wohlige Wärme der Sauna, den beheizten Pool und ein prasselndes Kaminfeuer breit - am liebsten mit Blick auf tief verschneite Berge. Bestens für diese Szenarien geeignet sind Wellnesshotels im Schnee mit viel Atmosphäre, Design jenseits von Alpenkitsch und Gastgebern, die auf eine lange Tradition zurückblicken. Sehen Sie die Hotels auch in unserer Foto-Show.

"Hotel Bad Schörgau": Magische Kraftplätze

Am Ende des romantischen Sarntals unweit von Bozen liegt das "Hotel Bad Schörgau" verträumt am Waldrand. Es gibt Haubenküche, wunderbar nach Holz duftende Zimmer und ein gemütliches Badehaus mit eigener eisen-, schwefel- und mineralhaltiger Wasserquelle. Die hochwertigen Badezusätze kommen von den Sarntaler Bauern: das duftende Almenheu, der Honig und die reichhaltige Milch. Spitzenreiter unter den heimischen Heilpflanzen ist die Sarner Latsche, eine alt bewährte und natürliche "Bauernmedizin".

Sagenumwoben ist auch der Almrücken der Stoarnenen Mandlen: Während einer Schneeschuhtour mit Gregor Wenter, dem Sohn des Hauses, erfährt man von mittelalterlichen Hexentänzen und Teufelsfeiern, aber auch allerlei über das Leben heute im Sarntal (Preis: Sarner Wellfit-Tage mit vier Übernachtungen im Doppelzimmer mit Halbpension, Wanderung, Kochkurs und Massagen ab 905 Euro pro Person, www.bad-schoergau.com; www.sarntal.com).

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"Hotel Jungbrunn": Spa-Superlativ mit hauseigener Quelle

Nomen est omen? Der vielversprechende Name "Jungbrunn" lockt viele ins sonnige Tannheimer Tal in Tirol. Auch hier begeistert die Mischung aus regionaler Tradition und Materialien wie Holz, Granit, Loden und Filz mit modernem Design. Alte Fotos aus dem Familienalbum der Gastgeberfamilie Gutheinz an den Wänden erzählen die Geschichte des Hauses: Aus dem Liftstüberl des Pioniers Raimund Gutheinz, der 1957 den ersten Skilift im Tannheimer Tal baute, entwickelte sich ein Verwöhnhotel, das zum Vorreiter der alpinen Lifestyle-Hotels von heute wurde.

Unter Wellnessbegeisterten ist das Spa-Superlativ mit 7000 Quadratmetern inklusive großzügiger Erdsauna längst kein Geheimtipp mehr. An Reisigwänden vorbei geht es hinein in einen fast mystischen Raum mit urwüchsigen Holzbänken und einem mächtigen Kessel über glühenden Steinen. Der Naturteich zur Abkühlung ist gespeist von der hauseigenen Jungbrunn-Quelle. ("Kleine Auszeit": zwei Übernachtungen Teilkörpermassagen, Wasser-Schwebe-Liege mit Klangwellen, Basensalz- und Moorpackung ab 728 Euro für zwei Personen im Doppelzimmer, www.jungbrunn.at; www.tannheimtal.com).

"Arosea": Farbige Dampfschnecke und Aktiv-Sauerstoff-Pool

Steile Hänge, urige Bergbauernhöfe und tief verschneite Berggipfel: Inmitten einer prächtigen Naturkulisse gibt es mit dem "Arosea Hotel" im Ultental südlich von Meran ein weiteres Verwöhn-Juwel. Das Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung, auf Neudeutsch Life Balance, liegt dem Besitzer-Ehepaar Anne Stauder und Thomas Gerstgrasser am Herzen. Schon der Duft des Zirbenholzes hat eine entspannende Wirkung, hinzu kommen wunderbare Gaumenfreuden aus regionalen Produkten und die warme Umgebung mit viel Holz, Schafwolle und Schiefergestein. Die "Anspannung" sind im Ultental Skifahren im Skigebiet Schwemmalm, Langlaufen auf der Talloipe und Schneeschuhtouren, die der Chef des Hauses begeistert begleitet.

Danach kommt der zweite Part in Sachen Life Balance - das Relaxen: Gleich zwei Etagen nimmt der Saunabereich ein: Klangtunnel, Zirm-Biosauna, Kräuter-Steinsauna, Dampfschnecke mit Farbtherapie, Eistrog, Außenruhehütte sind nur einige Highlights. Im 17 Meter langen Indoor-Pool kann man seine Bahnen ziehen oder über eine Schleuse zu den Whirlpool-Liegen im beheizten Outdoor-Pool schwimmen. Augen und Haut freuen sich: Das Wasser ist chlorfrei und wird mit Aktiv-Sauerstoff gereinigt (Preis: ab 135 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension, www.arosea.it; www.ultental-valdultimo.com).

"Hotel Hochschober": China meets Kärnten

Ein beheiztes Schwimmbad im kalten See? Ein orientalisches Hamam und ein fernöstlicher Chinaturm mitten in den Alpen? Eine Bibliothek mit über 3000 Büchern? All das klingt verlockend und spannend. Das "Hochschober Hotel" auf der Turracher Höhe am Ufer des gleichnamigen Sees liegt eingebettet in Lärchen- und Zirbenwäldern und dem Nationalpark Nockberge auf 1763 Meter Höhe. Karin Leeb und Martin Klein führen das Hotel mittlerweile in der dritten Generation. Immer wieder trifft man auf Stammgäste: bei der Teezeremonie im Chinaturm, im orientalischen Badehaus oder im Keltenofen Babuschka.

Auch unter Yogis ist das Hochschober eine Hochburg: Mehrmals im Jahr finden "Yoga am Berg"-Wochen statt, die von international tätigen Yoga-Experten gestaltet werden. Yoga ist übrigens ideal als Aufwärmtraining für einen Tag auf den Pisten des Skigebiets Turracher Höhe. Auch hier steht Verwöhnen auf dem Programm: Ein Pistenbutler versorgt auf seinem Pistenflitzer die Skifahrer mit Süßigkeiten, Prosecco und Tipps, und fungiert neuerdings auch zweimal die Woche als Skiguide (Preis: ab 138 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension, www.hochschober.com; www.turracherhoehe.at).

"Bergland Hotel": Granderwasser-Pool über den Dächern von Sölden

Auch in der Partyhochburg Sölden im Ötztal gibt es eine Oase der Ruhe: im Bergland, dem ältesten und zugleich einem der neuesten Hotels am Ort. Es wurde in den 1940er-Jahren eröffnet und vor vier Jahren renoviert. Wunderbar, was man aus heimischen Materialien machen kann: Betten aus Zirbenholz, Wolldecken, Teppiche und Kissen aus Schafwolle, Sofas und Wandbezüge aus Filz. In den Zimmern stehen Schaukelstühle mit Lammfellen. Schließlich gibt es ja auch eine eigene Schafherde. "Aktiv entspannt genießen" ist das Motto im Bergland.

Gastgeber Sigi Grüner ist überzeugt, dass Tradition ohne Stillstand und Moderne ohne Werteverlust vereinbar sind. Das Angebot an Pisten ist in Sölden bekanntermaßen schier grenzenlos, dementsprechend verlangen müde Muskeln Entspannung. Über den Dächern von Sölden lockt das Sky Spa zum morgendlichen Sonnengruß. Der schneebedeckte Hausberg Nederkogl begrüßt die Badegäste im Indoor-Pool genauso wie draußen im Whirlpool. Man schwimmt hier übrigens in Granderwasser. Danach locken im Raum der Stille duftende Heubetten. Das Heu für die Betten wächst auf der eigenen Bergwiese in über 1400 Meter Höhe (drei Übernachtungen im Package Gletscherfreuden inklusive Halbpension, Skypass oder Skipass kosten 509 Euro pro Person im Doppelzimmer, www.bergland-soelden.at; www.soelden.com).

"Salzburgerhof": Hochdekoriert floaten in Zell am See

Fünf Sterne fürs Haus, zwei Gault Millau-Hauben für die Küche und vier Lilien für den Wellnessbereich: Das Traditionshotel "Salzburgerhof" der Familie Holleis in Zell am See ist wahrlich hochdekoriert und versprüht im eleganten Landhausstil einen ganz besonderen Charme. Ein Highlight unter den Angeboten im Wellnessschlössl ist Lomi-Lomi-Nui, die hawaiianische Königsdisziplin unter den Massagen. Beruhend auf der Huna-Philosophie streichen zwei oder auch vier Hände sanft über den Körper. Dazu Musik aus Hawaii.

Glückseligkeit pur, die nur noch im Sole Dome gesteigert werden kann: dem Floating-Pool mit hochkonzentriertem Salz aus dem Toten Meer. Absolute körperliche und geistige Tiefentspannung erreicht man beim geführten Floaten mit Österreichs einziger Aqua-Balancerin. Mehr Entschleunigung geht nicht! (Preis: ab 170 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Verwöhnpension, www.salzburgerhof.at; www.zellamsee-kaprun.com).

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