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Skigebiete in den Alpen haben ordentlich aufgerüstet

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Neuheiten in den Skigebieten  

Spektakuläre Hängebrücke, Weltrekord-Bahn und Yoga-Piste

07.10.2014, 16:56 Uhr | Hans-Werner Rodrian , srt

Skigebiete in den Alpen haben ordentlich aufgerüstet. "Peak Walk" in Gstaad: Die spektakuläre Hängebrücke verbindet als einzige auf der Welt zwei Berggipfel miteinander. (Quelle: SRT /Gstaad 3000 AG)

"Peak Walk" in Gstaad: Die spektakuläre Hängebrücke verbindet als einzige auf der Welt zwei Berggipfel miteinander. (Quelle: Gstaad 3000 AG/SRT )

Die Skigebiete in den Alpen haben ordentlich aufgerüstet. Überall wird der Komfort für die Wintersportler verbessert. Pisten werden breiter und zahlreiche in die Jahre gekommene Lifte durch neue ersetzt. Doch nicht nur das. Einige Skigebiete setzen auf so besondere Attraktionen - wie beispielsweise das Schweizer Gstaad, das mit einer spektakulären Hängebrücke zwischen zwei Berggipfeln aufwartet. Die interessantesten Neuheiten, über die Sie sich im kommenden Winter freuen können, präsentieren wir Ihnen auch in unserer Foto-Show.

Schweiz: Eislauflandschaft und Gipfel-Hängebrücke

Skifahren in der Schweiz ist wegen des teuren Franken für Ausländer zum echten Luxus geworden. Viele Schweizer Bergbahnen wollen aber nicht jammern, sondern sie rüsten auf, um konkurrenzfähig zu bleiben. In Flumserberg, gleich hinterm Bodensee, erschließt eine neue Sesselbahn zehn zusätzliche Pistenkilometer. Das Davoser Jakobshorn erhält für 23 Millionen eine moderne Pendelbahn. Und auf dem Hoch-Ybrig kommt eine neue Viereresselbahn mit dem schönen Namen Laucherenstöckli zum Einsatz. Preiswerter macht es St. Moritz: Dort wird die weltweit erste Yoga-Piste am Rand der Paradiso-Abfahrt auf Corviglia eingerichtet. Ein weltweites Medienecho ist dem "Yoga on Snow" sicher.

Besonders kreativ ist das Berner Oberland. In Interlaken verwandelt eine Deluxe-Schlittschuhanlage namens "Top of Europe Ice Magic" von Dezember bis Februar die berühmte Dorfwiese Höhenmatte in ein Winterwunderland aus fünf verbundenen Eisflächen mit Glitzerbeleuchtung. Das Skigebiet Adelboden will mit einer Zehnergondelbahn von Lenk aus den Gästen des Renommierorts Gstaad näher kommen, was auch durch einen gemeinsamen Großskipass unterstrichen wird. Gleichzeitig öffnet am Hausgletscher von Gstaad, dem Glacier 3000, der "Peak Walk": Die spektakuläre Hängebrücke verbindet als einzige auf der Welt zwei Berggipfel miteinander.

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Südtirol: Drei-Zinnen-Blick und Bergmuseum

Die Sextener Dolomiten waren bislang ein Geheimtipp: acht kleine Skigebiete im Hinterstübchen des Südtiroler Hochpustertals. In diesem Winter wollen sie sich weit nach vorn katapultieren in der Gunst der Wintersportler. Zwei nagelneue Kabinenbahnen erschließen den Berg zwischen den beiden größten Pistenrevieren Rotwand und Helm und schaffen so ein Gesamtareal von 60 Pistenkilometern - samt Paradeblick auf die Drei Zinnen. Die nächste Erweiterung Richtung Kreuzbergpass und Val Comelico ist für die kommende Saison geplant. Gleichzeitig öffnet im Tal der neue Bahnhof "Sextner Dolomiten" direkt neben der Helm-Talstation. So können Skiurlauber künftig umweltfreundlich mit der Eisenbahn im Halbstundentakt zwischen den Skigebieten Kronplatz und Helm wechseln. Das trifft sich gut, denn am Kronplatz, dem größten Südtiroler Einzelskiberg, lässt sich auf dem Gipfel das ebenfalls neue Bergmuseum von Reinhold Messner bewundern.

Aus zwei kleinen Gebieten wird ein großes: So läuft es auch am anderen Ende Südtirols. In Sulden am Ortler startet die neue Rosim-Kabinenbahn direkt neben der Talstation der immer noch weltgrößten Luftseilbahn Madritschjoch und schließt so endlich die beiden Suldener Skigebiete Madritsch und Kanzel zusammen. Parallel zur Rosim-Bahn verläuft die ebenfalls neue, anspruchsvolle "Panoramapiste", auf der die Wintersportler wieder zurück von der Kanzel ins Madritsch-Gebiet schwingen können.

Österreich: Skigebiet ohne Lift und Wedeln mit Datenbrille

Lifttechnisch aufgerüstet wird auch in Österreich. Dort ist das Pistenrevier von Ischgl und Samnaun schon lange die Nummer eins - zumindest, was die Preise angeht. Zur neuen Saison baut Ischgl eine neue, dritte Seilbahn aus dem Ort ins Skigebiet. Die Partatschgrat-Bahn soll dank dreier nebeneinander gespannter Seile sanft wie auf Schienen durch die Lüfte schweben und trägt Skifahrer ohne Zwischenstopp vom östlichen Ortskern 1251 Höhenmeter in einem Schwung hoch - das ist Weltrekord. So sollen auch die Talabfahrten in den Ort Ischgl wieder attraktiver werden. Bislang fuhr dort wegen der Wartezeiten im Tal kaum jemand.

Erneuerbare Energien sind die Zukunft. Das weiß nicht nur die Politik. Auch die Bergbahnen richten sich vermehrt darauf ein. So haben die Pitztaler Gletscherbahnen den vergangenen Sommer genutzt, um auf 2800 Meter Seehöhe das höchstgelegene Solarzellen-Kraftwerk Europas zu bauen. Mit 400 Quadratmetern ist es so groß wie ein Basketballfeld. 2500 Solarmodule liefern 850.000 Kilowattstunden Strom jährlich. Damit deckt die Anlage rund ein Drittel des Strombedarfs der Gletscherbahn.

Noch ökologischer kommt ein neues Skigebiet bei Zell am See daher: Der Ronachkopf in Thumersbach war einst ein kleines Liftskigebiet, das sich irgendwann nicht mehr lohnte und eingestellt wurde. Zum neuen Winter erwacht es zu neuem Leben - als Skitourenberg. Einen Lift gibt es immer noch nicht, man muss schon selbst aufsteigen zur gemütlichen Enzianhütte. Die zweieinhalb Kilometer lange Skiabfahrt wurde aber von 30 Freiwilligen gerodet und hergerichtet. Auch so kann heute Skivergnügen aussehen.

Schneller ins Skigebiet

Nach diesem Motto haben die Bergbahnen von Saalbach-Hinterglemm im Salzburger Land einen neuen Turbo-Einstieg in ihr Pistenrevier aus dem Nachbartal gebaut. 2500 Wintersportler stündlich schafft die neue Steinbergbahn von Leogang her. Besonders freuen dürfte sich der Wirt des bekannten Prominentenhotels Krallerhof. Die neue Bahn startet direkt neben dem Parkplatz der bisher eher abseits gelegenen Luxusherberge. Auch der Rückweg von Saalbach nach Leogang wird übrigens komfortabler: Der alte Polten-Sessellift wurde durch eine moderne Achtersesselbahn mit Sitzheizung und Cabrioverdeck ersetzt.

Mit der Datenbrille auf die Skipiste: So heißt die Innovation des Jahres in Österreichs größtem Skiverbund Ski Amadé. Die Verantwortlichen der Skiregion zwischen Schladming und Badgastein versichern, dass das Digital-Gadget kein reiner Gag ist, sondern dank eingebautem Navi echten Nutzen bietet: Wo finde ich die nächste Skihütte, die nächste Toilette? Und wie wieder heim? Das Gerät basiert auf der bestehenden App, die ebenfalls Navifunktionen besitzt. Freies Wlan hat Ski Amadé bereits seit Jahren. Und ab diesem Winter werden auf Wunsch sogar die Kalorien gezählt, die man bei seinen Skischwüngen so verbraucht.

Deutschland: Neue Sesselbahn am Brauneck, Beschneiung in Bayerischzell

Auch die deutschen Skigebiete machen sich winterfit - mit drei wichtigen Neuerungen aus Oberbayern: An der Steinplatte über Reit im Winkl wird der bereits auf österreichischem Gebiet liegende, nostalgische Kammerkörlift gegen eine neue Sechser-Sesselbahn mit Wetterschutzhaube und Sitzheizung ausgetauscht. Die Bahn bekommt verriegelbare Bügel, was für Kinder wichtig ist. Am Brauneck, dem Hausberg von Lenggries, ersetzt ein moderner Sechsersessel einen der längsten und gefürchtetsten Schlepplifte des Landes. Die Familienabfahrt wird damit deutlich attraktiver, ein zweiter schneller Einstieg ins Gebiet geschaffen. Und am Sudelfeld oberhalb von Bayerischzell will man nun offenbar im Eiltempo in die Zukunft: Als letztes großes bayerisches Gebiet erhält das Pisterevier eine leistungsfähige Beschneiung und dazu gleich noch eine moderne Sechsersesselbahn: Die erste Sektion entsteht dieses, die zweite im nächsten Jahr.

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