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Die Skipasspreise 2014 sind auf Gipfelniveau

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Bis zu zwölf Prozent teurer  

Die Skipasspreise sind auf Gipfelniveau

13.10.2014, 12:08 Uhr | Hans-Werner Rodrian, srt

Die Skipasspreise 2014 sind auf Gipfelniveau. Skifahren macht Spaß, kostet aber - je nach Skigebiet - auch ordentlich. (Quelle: dpa)

Skifahren macht Spaß, kostet aber - je nach Skigebiet - auch ordentlich. (Quelle: dpa)

Versinkt der kommende Winter endlich wieder mal im Schnee oder bleiben viele Pisten grün? Wir wissen es auch nicht. Was aber sicher ist: Die Skipasspreise steigen. Die Bergbahnen haben zur neuen Saison nämlich wieder ordentlich an der Preisschraube gedreht.

Die Skipasstarife wurden um durchschnittlich vier Prozent angehoben. Einzelne Liftgesellschaften leisteten sich Aufschläge bis über zehn Prozent. Wir haben die Preise in den großen Skirevieren der Alpen für die gängigen Sechstagepässe in der Hochsaison verglichen.

Der teuerste Sechstageskipass kostet 385 Euro

Für 385 Euro kann man in kleineren Skigebieten eine ganze Woche Skiurlaub mit allem Drum und Dran machen. Genau so viel kostet allerdings auch der teuerste Sechstageskipass in den Alpen allein: 385 Euro zahlen Skifahrer im kommenden Winter für den Regionalskipass Zermatt-Cervinia-Aostatal.

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Damit behaupten die Bergbahnen rund ums Matterhorn weiter ihren unangefochtenen Spitzenplatz in der Hitliste der teuersten Pistenreviere im Alpenraum. Selbst der Skipass für Zermatt allein ist noch teurer als jeder andere in Europa (sechs Tage 317 Euro).

Skifahren in der Schweiz bleibt teuer

Um 3,6 Prozent haben die Bergbahnen Zermatt ihre Preise erhöht. Damit liegen sie wie die meisten Schweizer Gebiete sogar unter dem alpenweiten Durchschnitt. Trotzdem bleibt das Skifahren bei den Eidgenossen ein teures Vergnügen. Denn auch die nächstteuren drei Skipässe der neuen Saison sind Schweizer: St. Moritz verlangt für seinen Engadin-Pass an sechs Tagen wie seit zwei Wintern weiter 304 Euro; in vielen Hotels am Ort ist er allerdings im Übernachtungspreis enthalten. Es folgen die Quatre Vallèes um Verbier (296 Euro, wie Vorjahr) und Flims/Laax (297 Euro, plus vier Euro).

Relativ zurückhaltend wie die Schweizer zeigen sich dieses Jahr auch die wichtigsten französischen Bergbahnen mit gerade mal ein bis zwei Prozent Aufschlag. Chamonix verlangt für seinen Gebietsskipass Mont-Blanc Unlimited jetzt 285 Euro und verteidigt so Platz 5 der teuersten Skiziele der Alpen - knapp vor den innerfranzösischen Konkurrenten Trois Vallées und Les Arcs/La Plagne, wo diesen Winter 283 bzw. 277 Euro auf dem Tarifblatt stehen.

Das Liftticket aus Gstaad macht den größten Preissprung

Vervollständigt werden die Top Ten der teuersten Skigebiete in den Alpen vom preisstabil gebliebenen Schweizer Traditions-Pistenrevier Davos/Klosters, wo der Sechstagespass diesen Winter 277 Euro kostet - ebenso viel wie in der preislich um 13 Euro aufstrebenden Jungfrau Ski Region und dem Gstaad Superpass. Das Liftticket aus Gstaad machte mit 31 Euro Aufschlag den größten Preissprung, hat gleichzeitig allerdings auch seinen Geltungsbereich um das Gebiet Adelboden erweitert.

Der Spitzengruppe dicht auf den Fersen ist die österreichisch-schweizerische Skischaukel Ischgl/Samanun, wo 265 (plus acht) Euro für den Sechstagepass berechnet werden. Verlässlich wie ein Uhrwerk schlagen auch die anderen österreichischen Großskiregionen zu: Jahr für Jahr packen sie drei bis fünf Prozent auf den Vorjahrespreis drauf. Das macht aktuell zwischen sechs und zehn Euro Teuerung.

Auch Österreich wird teurer

So kostet der Oberinntaler Sechstagepass "Ski6", mit dem man in Serfaus, Nauders und dem Kaunertal skifahren kann, nun 259 Euro, das sind acht mehr als im Vorjahr. Obergurgl und Sölden berechnen im Gleichschritt 253 Euro (plus sieben), im Stubaital stehen 251, in den Kitzbüheler Alpen und im Salzburger Land 249 (jeweils plus acht) Euro auf dem Tarifblatt.

Der Arlbergskipass ist diesen Winter 245 Euro teuer, das sind beherzte zehn mehr als im Vorwinter. Saalbach-Hinterglemm und die Salzburger Sportwelt berechnen im kommenden Winter 233 bzw. 234 Euro für sechs Tage Skiurlaub. Im Zillertal werden 230 Euro abgebucht und für den ganz Kärnten umfassenden Top-Skipass 222 Euro (alle: plus sechs bis neun Euro).

Auch Deutschlands Skipässe sind auf Gipfelniveau

Vergleichsweise immer noch günstige 242 Euro (vier mehr als im Vorwinter) zahlen Skifahrer in den "Portes du Soleil", dem Gebiet mit den meisten zusammenhängenden Pistenkilometern der Welt. In gleichmäßigen Schritten holt das Montafon (223, wie im Vorjahr plus zehn Euro) preislich auf. Währenddessen bleibt Obertauern ein Preistipp: Sechs Tage Skifahren kosten diesen Winter 211 (plus fünf) Euro. Und wer auch vor der langen Anreise nicht zurückschreckt, der bekommt in Sestriere, dem Olympiaskiort von 2006, immer noch einen Skipass für mehr als 200 Pistenkilometer zum Preis von 190 Euro.

Auch Deutschlands Skipässe sind mittlerweile preislich auf Gipfelniveau. Sie haben sich nämlich clever zu Großräumen zusammengetan. Garmisch Partenkirchens "Top Snow Card" erlaubt auch das Skifahren in Mittenwald sowie den Tiroler Zugspitzorten. Für die zusammen 216 Pistenkilometer kostet der Sechstagepass 221 Euro - neun mehr als im Vorjahr.

Oberbayerns kleinere Skigebiete sind günstiger

215 Euro (neun mehr als im Vorjahr) verlangt Reit im Winkl im Verbund mit der österreichischen Steinplatte und diversen Nachbarrevieren für die 170 Kilometer des "Schneewinkel"-Skipasses. Nur fünf Euro schlagen Oberstdorf und das benachbarte Kleinwalsertal für gemeinsamen 128 Kilometer Abfahrten auf, der Sechstagepass kostet jetzt 210 Euro. Wer auch in den anderen Allgäuer Pistenrevieren oder im Tannheimer Tal fahren will, der braucht den Allgäu-Tirol-Superschneepass und zahlt für sechs Tage jetzt 217 (plus vier) Euro.

Deutlich günstiger sind die kleineren Skigebiete in Oberbayern, obwohl auch sie kräftig in Schneesicherheit investiert haben. Der Verbund "Alpen plus" mit Gebieten wie Lenggries, Wendelstein und Spitzingsee berechnet für sechs Tage Skifahren auf zusammen 160 Pistenkilometern in diesem Winter 162 Euro. Das sind sechs mehr als im Vorwinter. In Minirevieren wie dem Allgäuer Schneeloch Grasgehren oder dem oberbayerischen Holzschnitzerdorf Oberammergau bekommt man den Sechstageskipass sogar noch für knapp über 100 Euro. Wer eher Genussschwünge in den Schnee legen will als Kilometerfresser zu spielen, der ist damit bestimmt auch gut bedient.

Alle genannten Skipasspreise beziehen sich auf die Hauptsaison und sind auf ganze Euro aufgerundet. Skiurlauber mit Gästekarte erhalten in einigen Orten Rabatt.

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