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Vier Skitipps in Oberbayern: Schussfahrten und gemütliche Hütten

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Vier Skitipps in Oberbayern  

Rasante Schussfahrten und gemütliche Hütten

11.12.2014, 13:15 Uhr | Rudi Stallein, srt

Vier Skitipps in Oberbayern: Schussfahrten und gemütliche Hütten. In Garmisch wartet auf Könner die Kandahar-Abfahrt (Quelle: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/Matthias Fend )

In Garmisch wartet auf Könner die Kandahar-Abfahrt (Quelle: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/Matthias Fend )

Der erste Schnee in den Alpen macht Lust, die Carver aus dem Keller zu holen. Im bayerischen Oberland, der Region zwischen Zugspitze und Wendelstein, locken zwar nicht die höchsten Skiberge. Dafür hat jeder noch seinen ganz besonderen Charakter. Wir stellen vier Pistenreviere vor: je eins für abenteuerlustige Freerider und Draufgänger, für Genießer und skibegeisterte Familien. Sehen Sie die Tipps in Bayern auch in unserer Foto-Show.

Abenteuerlich: Das atemberaubende Dammkar

Ein Fall für Freerider ist die sieben Kilometer lange Skiabfahrt auf der Nordseite der 2384 Meter hohen Karwendelspitze. Mit der Karwendelbahn geht es hinauf bis zur Bergstation, wo Winterwanderer und Ausflügler sich über die "Verrückten" wundern, die hier Ski mit auf den Berg bringen. Und ein bisschen verrückt mag tatsächlich sein, wer sich am Ende des rund 400 Meter langen Tunnels zum Startpunkt von Deutschlands längste Skiroute hinabstürzt. Zu beiden Seiten türmen sich steile Felswände auf, die hochalpine Winterlandschaft und feinster Pulverschnee lassen ein Gefühl aufkommen, als befinde man sich in den Rocky Mountains. Atemberaubend wie die Landschaft ist der Run selbst - nach dem kurzen, steilen Starthang geht es den ersten langen Hang hinab. Vorbei an der Bergwachthütte wedeln die Könner zur Dammkarhütte. Steil geht es durchs Kanonenrohr weiter. Etwas gemütlicher wird es erst am Ende, wo man den Höllenritt auf einem präparierten Forstweg bis zur Talstation der Karwendelbahn locker auslaufen lässt. Einkehr: Vor der Abfahrt kann man sich in der Berggaststätte mit Schnitzel oder Gulaschsuppe stärken, zum Abschluss wartet das Dammkar-Stüberl an der Talstation. Tipp: Wer ein bisschen Zeit mitbringt, der sollte an der Bergstation einen Blick in das überdimensionale Holzfernrohr werfen: Darin befindet sich das Natur-Informationszentrum, es erläutert anschaulich Flora und Fauna im Karwendel und bietet einen spektakulären Blick ins Tal.

Weitere Infos: Für den Tagesskipass zahlen Erwachsene 37 Euro, Kinder von 6 bis 17 Jahren 24,50 Euro. Wer nur "zum Gucken" auf den Berg fährt, zahlt für Berg- und Talfahrt 26,50 Euro (Kinder 16,50 Euro). Internet: www.karwendelbahn.de.

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Sportlich: Die berüchtigte Kandahar

"Kandahar" - dieses Wort kommt selbst Ski-Profis wie Maria Höfl-Riesch und Felix Neureuther nur mit großem Respekt über die Lippen. Wenn sich nicht gerade die internationale Renn-Elite auf der Jagd nach Weltcup-Punkten die berühmt-berüchtigte Piste im Skigebiet Garmisch-Classic hinunter stürzt, können ambitionierte Freizeit-Abfahrer auf den Spuren der Weltstars gen Tal carven. Auch wenn man es weniger rasant angehen lässt als die Profis, deren schnellste die 3,3 Kilometer (über 920 Höhenmeter) unter zwei Minuten absolvieren, stellt sich der Geschwindigkeitsrausch schnell von ganz allein ein. Los geht's am Kreuzjoch, dann den Tröglhang hinab und mit viel Schwung durch die langgezogene Olympiakurve auf den Panoramahang zu. Während die Stars dort bis zu 40 Meter durch die Luft fliegen, lassen es die Urlauber ruhiger angehen und genießen den atemberaubenden Bergblick. Nervenkitzel pur packt einen kurz vor dem Zielhang im "Freien Fall" - der mit sagenhaften 92 Prozent Gefälle steilsten Stelle im gesamten Ski-Weltcup. Parallel zur beschriebenen Tour verläuft seit der Ski-WM 2011 eine etwas kürzere und weniger steile Damen-Strecke. Wer gerne mal am Mythos Kandahr schnuppern möchte, sich die komplette Abfahrt aber nicht zutraut, der kann dank der Mittelstation des Kandahar-Express die spektakulärsten Passagen der anspruchsvollen schwarzen Piste auslassen. So oder so hat man sich die Einkehr in der Kandahar 2 (wie das umgebaute Café-Bar Kandahar in der Talstation der Kreuzeckbahn seit vergangenem Winter heißt) redlich verdient.

Weitere Infos: Den Tagesskipass für das gesamte Gebiet Garmisch-Classic gibt es diesen Winter für 39,50 Euro. Wer auf die Zugspitze will, zahlt 42,50 Euro. Das Twin-Ticket für zwei Tage kostet 77 Euro. Internet: www.zugspitze.de

Familienfreundlich: Das sanfte Sudelfeld

Unter den großen oberbayerischen Skigebieten ist das Sudelfeld oberhalb von Bayrischzell zweifellos das sanfteste. Die breiten, gleichmäßig geneigten Skiwiesen bieten ideale Bedingungen für Einsteiger und Genießer und sind deshalb bestens geeignet für einen vergnügten Skitag mit der ganzen Familie. Erste Anlaufstelle für die jüngsten Brettlartisten ist das Kinder-Erlebnisareal SchneeLeoLand am Unteren Sudelfeld. Dort lernen die Kleinsten mit Hilfe von Zauberteppich und kleinkindgerechten Figuren, die ersten Schwünge in den Schnee zu setzen. Mama und Papa können derweil von der Schindlberger Alm aus zuschauen oder - da Kinder das Areal unter Aufsicht auch alleine nutzen können - zwischendurch mal ohne den Nachwuchs die mittelschweren Abfahrten vom Oberen Sudelfeld unter die Skier nehmen. Ein Mordsspaß für Kinder, die sicher auf den Brettern stehen, ist die Abfahrt durchs "Kanonenrohr" (parallel zur Kitzlahner Vierer-Sesselbahn), eine Schneise mit einer kleinen, unpräparierten Buckelpiste. Hinauf gelangt man vom Unteren Sudelfeld seit diesem Winter komfortabel mit einer modernen kindersicheren Sechsersesselbahn. Einkehrtipps sind die ursprüngliche Walleralm und die etwas lebhaftere Speck-Alm, wo man unbedingt die Speckknödel probieren sollte. Beide Berggasthöfe liegen mitten im Skigebiet. Bei der Abfahrt hinab nach Grafenberg bietet im Bereich des Rankenlifts eine Wellenbahn mit künstlich angelegten Hügeln dann nochmal einen besonderen Spaßfaktor für die Kids.

Weitere Infos: Ein Familienskipass kostet für zwei Erwachsene und alle eigenen Kinder 77 Euro. Tagesskipass für Erwachsene 31 Euro, für Kinder (6 bis 15 Jahre) 16 Euro, für Jugendliche (16 bis 17 Jahre) 27 Euro. Internet: www.sudelfeld.de

Griabig-gemütlich: Hütten-Hopping am Brauneck

Was wäre ein Skitag ohne Einkehrschwung? Nicht vorstellbar, besonders am Brauneck, das mehr Hütten und bewirtschaftete Almen aufweist als jedes andere bayerische Skigebiet. Inklusive dem Panoramarestaurant an der Bergstation weist der Pistenplan 16 Einkehrmöglichkeiten aus. Was liegt also näher, als einfach mal von einer Einkehr zur nächsten über die Hänge am Lenggrieser Hausberg zu carven? Wer die gemütlichen Hütten und griabigen Abfahrten ausgiebig genießen möchte, darf dafür locker einen vollen Tag einplanen. Nach der Auffahrt mit der Kabinenbahn schwingt es sich am frühen Morgen entspannt zur (unter Denkmalschutz stehenden) Finstermünzalm. Wer die verpasst, schwingt wenig später bei der vor allem bei Einheimischen beliebten Anderlalm ein. Von dort schwebt die Finstermünz-Sesselbahn wieder aufwärts, oben angekommen lohnt sich ein Schwenk zur populären Tölzer Hütte. Weiter geht es mit dem Zirkus-Lift, von wo es nur ein paar Schwünge bis zum unvermeidlichen Einkehrschwung in die Stie-Alm sind. Dort genießen die Kenner bei einer Jausenplatte und selbstgemachtem Käse erst die Sonne und dann den Idealhang - der so schön geneigt ist, wie er heißt. Auf zum Finale! Wen es nach Hause zieht, der kann es auf der Familienabfahrt laufen lassen und am Milchhäusl oder im Jaudenstadl in Wegscheid erst einen Absacker nehmen, bevor ihn der Skibus zurück zur Talstation der Brauneck-Bergbahn bringt. Oder er schwingt sich mit der nagelneuen Sechsersesselbahn noch mal hinauf und landet unmittelbar über der urigen Kotalm mit ihrem köstlichen Kaiserschmarrn.

Weitere Infos: Der Tagesskipass für Erwachsene kostet in dieser Saison 34 Euro, für Kinder von 6 bis 15 Jahren 18 Euro. Jugendliche (16 bis 18 Jahre) und Senioren ab 63 Jahre zahlen 31 Euro. Internet: www.brauneck-bergbahn.de

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