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A bis Z: Fun Slopes sind der neue Trend in Skigebieten

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Fun Slopes sind der neue Trend in Skigebieten

30.09.2015, 09:34 Uhr | Christian Haas, srt

A bis Z: Fun Slopes sind der neue Trend in Skigebieten. Die Fun Slope in Warth-Schröcken (Quelle: SRT )

Die Fun Slope in Warth-Schröcken (Quelle: SRT )

Eine Fun Slope ist ein Hybrid aus Piste, Snowpark und Cross - und zur Zeit schwer angesagt in Skigebieten. Das Erfolgsgeheimnis: Die Areale sind für jeden geeignet, ebenso für Könner wie für Skischüler und Familien mit Kindern. Ein Schnellkurs von A wie Allgemeines bis Z wie Zell am Ziller.

Allgemeines: Die ideale Hangneigung bei der Fun Slope ist sehr moderat und entspricht in etwa einer blauen Piste. so ist das Angebot absolut familientauglich, denn sogar schon die ganz Kleinen können die Hürden durchaus im Schneepflug befahren. Versiertere Fahrer nehmen sich dann Sprünge vor und das Bewältigen sogenannter Obstacles, sprich Hindernisse wie Kicker, Rainbox oder Butterbox.

Cross: Aus dieser Disziplin fließen Banks, also kleine Steilkurven, und Richtungswechsel in die Fun Slopes ein. Von den Snowparks "geliehen" sind Schanzen und kleinere Sprünge. Neuartige Elemente bei Fun Slopes stellen hingegen verspielte Brücken und Tunnel dar, oder Riesenschnecken, dem vermutlich beliebtesten Fun-Slope-Element überhaupt. In diesen aus Schnee gebauten Kreisel fährt man "oben" rein und nach einer 360-Grad-Kurve in einem kleinen Tunnel "unten" durch.

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Extra Gelände: Eine Fun Slope ist ein abgegrenztes Areal innerhalb des Skigebiets. Es gibt maximal zwei Streckenführungen nebeneinander, in den meisten Fällen gar nur eine "Line", sprich eine Variante, durch die Anlage zu fahren. Beruhigend: Die Benutzung der Fun Slope kostet nicht extra, sondern ist im Preis des Lifttickets inbegriffen.

Fellhorn: Deutschlands erste Fun Slope befindet sich auf dem Fellhorn bei Oberstdorf und wurde im vergangenen Winter eröffnet. Das 840 Meter lange Vergnügen umfasst Kicker, Tunnels, eine Wave und etliche Steilkurven.

Hochkönig: Auf der Fun Slope Schönanger am Aberg warten auf 850 Metern Länge kleine Sprünge, steile Kurven, eine Rainbow-Butterbox, ein Tunnel und eine Riesenschnecke mit 30 Meter Durchmesser.

Italien: Ist nach Österreich - mit großem Abstand - zweitwichtigstes Fun Slope-Land. Spaßareale befinden sich etwa in Ratschings, Schöneben am Reschenpass, Livigno und zweimal in Alta Badia. Die größere Anlage verfügt dort auf 900 Metern Länge über 35 Elemente. Ergänzt wird das Areal neuerdings durch eine Bambini-Variante. Diese beinhaltet ein halbes Dutzend Tunnel, zwei sanfte Wellenformationen und zwei Banked Runs, ein Slalom mit Steilkurven, sowie eine kurze Slalomstrecke aus Märchenfiguren.

Karte: Für jede Fun Slope liegt eine öffentlich einsehbare Übersichtskarte vor, sei es auf der ohnehin sehr informativen Website www.funslopes.com oder auf der des jeweiligen Skigebietes. Dort sind alle Kicker, Ramps, Waveruns, Rails (Geländer), Brücken und Tables (zum Springen) verortet.

Lenzerheide: Einer der ganz wenigen Fun Slopes der Schweiz befindet sich in Lenzerheide, das im vergangenen Jahr mit dem Skigebiet von Arosa fusioniert hat. Auf 650 Metern Länge locken diverse Elemente, von der Wanne bis zur Schnecke.

Nachtslope: Unter Flutlicht entfaltet die Fahrt über die Gaudipisten einen besonderen Reiz. Auf der 450 Meter langen Fun Slope in Söll in der "Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental" ist das von Mittwoch bis Samstag bis jeweils 21.30 Uhr möglich.

Premiere: Auch in diesem Winter werden weitere Fun Slopes eingeweiht, mindestens neun. Eine befindet sich am Nassfeld, eine andere am Ahorn in Mayrhofen im Zillertal, eine dritte in Saalbach-Hinterglemm. Die "Big Family Fun Slope" am Stubaier Gletscher fällt mit 1000 Metern besonders lang aus. Der Parcours in Hochgurgl soll sogar noch 100 Meter länger werden.

QParks: Mit diesem Label ist das österreichische Unternehmen Young Mountain Marketing der mit Abstand größte Betreiber von Snowparks und Fun Slopes in Europa. Zurzeit werden mit circa 130 Mitarbeitern etwa 30 Anlagen in vier Ländern geplant, aufgebaut und betreut.

Turracher Höhe: Mit einer Länge von 850 Metern zählt die letztjährig eröffnete Fun Slope zu den größten und aufregendsten Anlagen. Gleich nach dem Drop-In, also der Einfahrt in die "Line", kommt eine schnelle Abfolge von Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Hat man diese überwunden, folgen ein Schneetunnel, mehrere Obstacles, ein weiterer Tunnel sowie eine Riesenschnecke.

Zell am See: Die größte Fun Slope der Welt kommt auf stattliche 1300 Meter Länge. Da tummeln sich reihenweise Elemente wie Schnecke, Tunnel und Steilkurven. Wer sich ausruhen will, sammelt in der eigens angelegten Chill-Area wieder Kraft. Zum Beispiel, um im extra Snowpark-Areal nebenan richtig abzuheben.

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