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Mallorca: Vorerst keine Umbauten an der Playa de Palma

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Mallorca: Playa de Palma wird vorerst nicht saniert

10.09.2010, 13:24 Uhr | t-online.de

Mallorca: Vorerst keine Umbauten an der Playa de Palma. Ein Entwurf für die neue Playa de Palma. (Foto: West 8 Urban design & landscape architecture)

Ein Entwurf für die neue Playa de Palma. (Foto: West 8 Urban design & landscape architecture)

Schöner sollte die Strandmeile von Palma de Mallorca werden. Weg mit billigen Hotels und Wohnungen im Stadtteil Can Pastilla, dafür mehr Grün und eine Ladenpassage. Doch möglicherweise steht das schon seit zwei Jahren schwelende Projekt vor dem Aus, bevor die ersten Bagger rollten. Anwohner haben jetzt den Abriss von 91 Wohnungen gestoppt. Dies sollte der erste Schritt zu einem neuen Gesicht der Urlauberhochburg Playa de Palma werden. Sehen Sie, welche Pläne es für die neue Playa gab, in unserer Foto-Serie.

Proteste der Anwohner

Ähnlich wie in Stuttgart beim umstrittenen Bahnhofsneubau "Stuttgart 21" gehen auch in Mallorca die Bürger auf die Barrikaden. Die Regierung der Balearen gab vor gut einem Monat grünes Licht für den geplanten Umbau der Playa de Palma. Gut drei Milliarden würde das Großprojekt verschlingen. Gebäude sollten rückgebaut werden, viel Grün und Wasserläufe statt der nun eher tristen Strandpromenade - so stellte sich ein Konsortium das neue Gebiet vor. Schon vor zwei Jahren hat das Rotterdamer Architekturbüro "West 8" den Zuschlag für den Umbau bekommen. Als erste Aktion galt es, 91 Häuser zu enteignen und diese abzureißen. Doch die Bewohner liefen nun Sturm. Und auch die örtliche Hotelbranche spricht sich gegen die Pläne aus, die Zahl der Hotelbetten von 43.000 auf 25.000 zu reduzieren.

Pläne liegen auf Eis

Auf die Kritik der Anwohner und Eigentümer reagierte Ministerpräsident Francesc Antich prompt und pfiff das Konsortium zurück. Deren Vorsitzende Margarita Nájera solle Alternativen prüfen und mit den Anwohnern eine einvernehmliche Lösung finden. Keine leichte Aufgabe, schließlich hat sich bereits eine Bürgervereinigung formiert. Geplant war, 91 Häuser und Ladenlokale in vier Straßen des Ortsteils Can Pastilla in Palma abzureißen. Ein unterirdisches Parkhaus und ein Boulevard sollten hier entstehen. Gut 290 Millionen Euro stehen laut Medienberichten als Entschädigung für die betroffenen Anwohner bereit. Obgleich der Abrissplan also nun vom Tisch ist, plant die Bürgerinitiative für den 14. September eine Demonstration vor dem Sitz der Inselregierung.

Viele unvollendete "Baustellen"

Und auch weitere Bauprojekte kommen auf der Baleareninsel nicht voran. Am Flughafen war ein neues Parkhaus mit 5500 Stellplätzen geplant. Und dies genau dort, wo derzeit Busse und Taxis halten. Nach Protesten sind auch diese Pläne verschoben - zunächst auf das Jahr 2014. Unvollendet ist indes die Baustelle des neuen Kongresspalasts in Palma. Die Balearen-Regierung und die Stadt Palma de Mallorca streiten dich mit den Konzessionären, dem Hotelkonzern Barceló und einer Baufirma, um die Fortführung. Erstmal wurde die Fertigstellung des Kongresspalasts auf kommendes Jahr geplant.

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