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Mallorca-Tipps von Einheimischen

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Von Ortsansässigen empfohlen  

Lieblingsplätze der Locals auf Mallorca

29.09.2016, 14:07 Uhr | t-online.de

Mallorca-Tipps von Einheimischen. Blick auf Port de Pollença. (Quelle: fincallorca)

Blick auf Port de Pollença. (Quelle: fincallorca)

Geht es um die schönsten Plätze am Urlaubsort, geben Einheimische die besten Tipps. Gerade noch rechtzeitig zur Spätsaison stellen wir Ihnen zusammen mit dem Mallorca-Experten "fincallorca" die Lieblingsplätze der Locals auf der Balearen-Insel Mallorca vor - auch in unserer Foto-Show.

Artà - Kleinod im Nordosten

Der im Nordosten gelegene Artà wird sowohl von Touristen als auch Einheimischen gerne besucht. Urlauber interessieren sich insbesondere für das Kloster Santuari Sant Salvador, das oberhalb der Stadt thront. Einheimische zieht es dagegen in den Ort selbst. In der mittelalterlichen Kleinstadt gibt es noch Restaurants und Cafés, die original mallorquinische Speisen servieren. Nach dem Essen genießen Locals die beschauliche Atmosphäre, die der Ort versprüht.

Fornalutx - Abseits des Trubels

Überaus empfehlenswert ist das kleine Bergdorf Fornalutx im Nordwesten der Insel – nur eine kurze Fahrt von Sóller entfernt. Das Dörfchen liegt idyllisch im Tramuntana Gebirge und bietet einen willkommenen Kontrast zu der Hektik der Haupttouristenorte. Autofreie, malerische Gassen schlängeln sich zwischen Naturstein-Häusern mit bunt bemalten Ziegeln. Das beschauliche Bilderbuch-Dorf ist absolut sehenswert.

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La Victoria - Abseits des Familienstrandes

Bei deutschen Urlaubern beliebt ist der Strand an der Bucht von Alcúdia. Einheimische zieht es auf die Halbinsel Victoria, die sich nördlich anschließt. Hier befinden sich einsame Buchten wie die "Coll de Baix" ebenso wie gewundene Wanderwege durch die zu weiten Teilen unter Naturschutz stehende Halbinsel. Hier zeigt sich die Ursprünglichkeit Mallorcas mit Kiefernwäldern und Olivenbäumen entlang zerklüfteter Felsküsten.

Pollença – Bergsteigen über 365 Stufen

Als besonders lohnenswert beschreiben die Mallorquiner den Aufstieg auf der Carrer del Calvari zum sogenannten Kalvarienberg. Vom Ortszentrum Pollenças führt die Freitreppe über 365 Stufen nach Nordwesten auf den Kalvarienberg mit seiner Kapelle Eglésia del Calvari. Wer sich die Mühe macht, die Treppe zu bezwingen, bekommt einen imposanten Ausblick geboten. Locals unternehmen diese Tour gerne bei Mondschein mit einer Flasche Wein im Gepäck und genießen die Ruhe.

Portocolom - Größter Naturhafen der Insel

Im Osten der Insel befindet sich mit Portocolom der größte Naturhafen Mallorcas. In erster Linie legen hier Besitzer mit Privatbooten an. Beobachten lassen sich auch Fischer, die mit ihrem Fang vom Meer zurückkehren. Die Altstadt rund um den Hafen gilt als eine der am besten erhaltenen Mallorcas. Am Hafen reihen sich viele Restaurants aneinander – so überlaufen wie an manch anderem Ort ist es hier jedoch nicht.

Puig de Randa - Tafelberg auf mallorquinisch

Mit seinen über 500 Metern Höhe thront auch der Puig de Randa über das Landesinnere. Durch seine markante Form wirkt er wie ein Tafelberg, die Aussicht reicht über das Tal bis hin zur kleinen Nachbarinsel Cabrera. Mallorquiner nennen ihn auch den heiligen Berg, da es hier gleich drei Klöster gibt. Das unterste Kloster Santuari de Gràcia gilt unter Locals als das schönste. Nach über 500-jähriger Geschichte wirkte im 20. Jahrhundert sogar Antoni Gaudí an Umbauarbeiten mit.

Santanyi - Samstag ist Markttag

Sehr hoch im Kurs bei den Mallorquinern steht auch der wöchentliche Samstagsmarkt von Santanyi, der sich direkt vor der Kirche in der Mitte der Altstadt ausbreitet. Hier bieten Verkäufer nicht nur allerhand Kunsthandwerk und Lederwaren an, sondern auch eine reiche Auswahl an Obst und Gemüse aus der Umgebung. Je früher Besucher den Markt aufsuchen, desto mehr mischen sie sich unter Einheimische. Danach bietet sich noch einen Kaffee oder ein Frühstück an, wozu die vielen Cafés entlang der Verkaufsstände einladen.

Son Serra de Marina – Naturstrand der Extraklasse

Keine Liege, kein Sonnenschirm. Keine laute Musik und keine Strandverkäufer. Son Serra de Marina ist einer der wohl ruhigsten Küstenorte Mallorcas. Die Bewohner haben sich über Jahre hinweg dem Massentourismus versagt, so dass es hier statt Urlauberhochburgen nur kleine Fincas und Pensionen gibt. Diese Idylle lieben die Mallorquiner und verbringen ihre Freizeit am Naturstrand beim Spazierengehen, Joggen und Baden. Zum gemütlichen Ausklang des Tages lädt das Restaurant "El Sol" in erster Meereslinie.

Ses Salines - Beeindruckende Sonnenuntergänge über den Salzseen

Ein Garant für imposante Sonnenuntergänge ist Ses Salines, woher das bekannte Meersalz "Flor de Sal" stammt. Die Lage ist ideal, um einen schönen Strandtag romantisch ausklingen zu lassen. Tagsüber genießen Einheimische einen freien Tag am wunderschönen Strand Es Trenc, bei der Rückfahrt geht es an die rosa Salzseen. Die Seen und der nahegelegene Leuchtturm bieten zum Sonnenuntergang eine ganz besondere Stimmung.

Sóller - Verkehrsberuhigtes Küstenstädtchen

Auf Meeresniveau befindet das Küstenstädtchen Sóller mit dem gleichnamigen Hafen. Der Ort ist auch deshalb bei Einheimischen so beliebt, weil ein Tunnel seit einiger Zeit den Autoverkehr vom Zentrum abhält. Hingucker der Stadt ist die alte Straßenbahn, die den Stadtkern mit dem Hafen verbindet. Zudem gibt es gleich zwei Strände zur Abkühlung an besonders heißen Tagen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Fahrt mit der Schmalspurbahn von Sóller, die täglich zur Inselhauptstadt fährt.

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