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Costa Verde in Asturien: Die grüne Wiege Spaniens

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Asturien  

Die grüne Wiege Spaniens

06.08.2008, 17:36 Uhr | srt

Die "grüne Küste" im Norden Spaniens erinnert an Irland. (Foto: srt/M.Howest)Costa Verde: Die "grüne Küste" im Norden Spaniens erinnert an Irland. (Foto: srt/M.Howest)

Sattgrüne Wiesen fallen steil zum Meer hinab, gewaltig kracht die Brandung gegen die Felsen, weiße Gischtkämme kontrastieren mit dem tiefen Blau des Atlantiks. In der Ferne schmiegt sich eine kleine Stadt an die Felsküste. Dahinter thront majestätisch eine schneebedeckte Gebirgskette. Doch nicht nur beeindruckende Naturerlebnisse verwöhnen die Besucher im Norden Spaniens, an der Costa Verde in Asturien. Erleben Sie die Region in Bildern in unserer Foto-Serie.

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Geschichte auf Schritt und Tritt

"Geschichte begegnet man bei einer Reise durch Asturien auf Schritt und Tritt", meint Reiseleiterin Tanja. So auch im Küstenort Llanes, der bereits bei der Ankunft mit seinen herrschaftlichen "casas indianos" auf jene Epoche verweist, als die nach Kuba und Mexiko emigrierten Auswanderer zurückkehrten. Durch den Bau kleiner Paläste im 19. sowie Anfang des 20. Jahrhunderts drückten sie ihren erworbenen Wohlstand aus. Sichtbares Zeichen dessen sind die Palmen im Vorgarten als dekoratives Element.

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Feine Sandstrände in Llanes

Vom Paseo de San Pedro, einem ein Kilometer langen Wanderweg über den Klippen, blickt man auf die Reste der alten Stadtmauer und der dahinter liegenden Altstadt mit ihrer gotischen Basilika Santa María. Mit der Silhouette der Stadt vor Augen fügt sich langsam das Puzzle von Llanes zusammen: Seine Jahrhunderte alte Tradition als einziger Walfanghafen außerhalb des Baskenlandes und Skandinaviens und sein bis heute existierender Fischereihafen zeigen die enge Verbindung der Stadt zum Meer. Dass Llanes von drei feinen Sandstränden umgeben ist, macht den Ort für Touristen zusätzlich attraktiv. Am Ende der Promenade gelangt man zum kleinen Strand Puerto Chico und wundert sich über ein zusammen gewürfeltes Meer vielfarbiger Betonquader, die sich längs der Hafenmole auftürmen. Die "Cubos de la Memoria", die Gedächtniswürfel des baskischen Künstler Agustín Ibarrola, haben hier eine neue Landschaft entstehen lassen.

Einladend: Sandbuchten und Sidra

Weiter geht es entlang der Steilküste vorbei an einladenden Sandbuchten wie der Playa Celorio, durch typische Dörfer mit ihren Holzveranden und den "hórreos", den Getreidespeichern aus Holz, die auf vier Standbeinen thronend Nagetiere fernhalten sollen. "Asturien besteht nicht nur aus geschützten Naturgebieten", erklärt Tanja. Es sei auch das Land des Sidra, des Apfelweins. Bei einem Abendessen mit fabada, dem deftig-herzhaften Eintopfgericht mit Bohnen und Speck, Apfelwein und traditioneller Folklore mit Dudelsack, vergisst man leicht, dass man gerade in Spanien ist. "Manchmal fühlt man sich eher wie in Irland", bringt es Tanja auf den Punkt und spielt damit auf die keltischen Wurzeln der Region an.

Zu Gast in der "saubersten Stadt Spaniens"

Diese reichen bis in die Hauptstadt: Oviedo. Die Stadt genießt mit ihren Holzerkerhäusern, Palästen und Herrenhäusern sowie den einladenden Plätzen und Gassen der Altstadt den Ruf "sauberste Stadt Spaniens" zu sein. Von der grünen Lunge der Stadt, dem Campo de San Francisco, ist es nicht weit bis zur Plaza Porlier. Dort beginnt die Altstadt. Am Ende des Platzes ragt schon der mit romanischen Elementen versehene Turm der gotischen Kathedrale San Salvador empor - eine perfekte Kulisse für die markante Skulptur am Eingang des Kathedralenplatzes. Hier posiert lebensgroß "La Regenta", die Königin, Protagonistin eines Gesellschaftsromans aus dem 19. Jahrhundert. Nach diesem Vorbild findet man weitere Skulpturenmotive beim Rundgang durch die Altstadt - meist prägende Figuren der Stadtgeschichte.

Die Wiege Spaniens

Durch die Calle Gascona, dem Apfelwein-Boulevard, vorbei an Weinschänken und Läden mit Kunsthandwerk erreicht man das Teatro Campoamor. "Hier verleiht seit 1981 Thronfolger Felipe jährlich den Preis "Principe de Asturias" für besondere kulturelle, humanistische oder wissenschaftliche Verdienste", verrät Tanja und fügt hinzu: "Woody Allen ist einer der Preisträger und seither großer Fan der Stadt." Dazu gehören auch die Bauten der asturischen Präromanik, wie etwa Santa María del Naranco, das einzig noch erhaltene zivile Palastgebäude der Westgoten aus dem 9. Jahrhundert, das außerhalb des Zentrums auf einer Anhöhe liegt. Der Blick wandert von hier aus über die Stadt, das weite Tal und die Gebirgsketten. Spätestens jetzt wird dem Besucher klar: Asturien ist die Wiege Spaniens.

Weitere Informationen:
Spanisches Fremdenverkehrsamt München, Postfach 151940, Schubertstr. 10, 80336 München, Tel. 089/530746-0, Fax 530746-20, E-Mail: munich@tourspain.es, Internet: www.spain.info

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