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Spanien: "Schlumpfdorf" zieht weiter Besucher an

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Spanisches "Schlumpfdorf" zieht weiter Besucher an

19.04.2012, 15:18 Uhr | t-online.de, mro

Spanien: "Schlumpfdorf" zieht weiter Besucher an. Schlumpfiger Anblick: Als Werbung für einen Film erstrahlt ein ganzes Dorf blau.  (Quelle: Reuters/Montage: t-online.de)

Schlumpfiger Anblick: Als Werbung für einen Film erstrahlt ein ganzes Dorf blau. (Quelle: Montage: t-online.de/Reuters)

Das "echte Schlumpfhausen" begann als Werbegag. Seit Juni 2011 strahlen die Fassaden des andalusischen Nests Juzcar für eine Filmpremiere in schlumpfblau. Der Film ist längst passé, doch die Farbe blieb - auf Wunsch der Einwohner. Und das zahlt sich offenbar aus: Auch fast ein Jahr später strömen die Touristen in das blaue Dorf. Sehen Sie das Schlumpf-Dorf auch in unserer Foto-Show.

Jede Woche ist "Schlumpfmarkt"

Auch fast ein Jahr später strömen Massen an Besuchern in das Dorf. Nach einem Bericht des "Telegraph" kamen seit der Aktion mehr als 125.000 Touristen, und der Strom reißt nicht ab. Als das Dorf noch für die Region typisch weiß war, kamen gerade mal 300 Besucher im Jahr. "Die Zahl der Besuche geht nicht runter", sagte Bürgermeister David Fernández Tirado lokalen Medien. "Außer an kalten Wintertagen kommen sogar eher mehr Gäste. Das Interesse ist immer noch groß." Laut Tirado blühen deswegen auch die Geschäfte des Dorfes auf, allen voran Souvenirläden und Restaurants. Jedes Wochenende und an Feiertagen gibt es außerdem einen "Schlumpfmarkt" mit etwa 20 Ständen, an denen "schlumpfige" Souvenirs und Delikatessen verkauft werden. Nach einem Zeitungsbericht besuchen etwa 2000 Menschen das Dorf jedes Wochenende - fast zehn Mal so viele wie Einwohner.

Dorfbewohner machten weiter blau

Zwölf Maler strichen im Juni 2011 mehrere Wochen und verbrauchten 9000 Liter Farbe, bis alle Fassaden statt kalkweiß schlumpfblau erstrahlten. Denn eigentlich ist das 220-Seelen-Dorf Juzcar wie viele Gemeinden der Region für die charakteristischen weißen Kalkhäuser bekannt. Für die Premiere des Films "Die Schlümpfe in 3D" allerdings blieb selbst die traditionelle Kirche des Dorfes nicht verschont - auch sie erstrahlt in schlumpfigem Blau, mit Einwilligung des Bischofs. Die Produktionsfirma hatte zwar zugesagt, spätestens im September 2011 den Originalzustand des Dorfes wieder herzustellen, doch die Bewohner haben sich anders entschieden. Im Dezember 2011 votierten bei einer Volksabstimmung nur 33 Einwohner gegen die blauen Fassaden. Weiße Dörfer gibt es schließlich in Andalusien genug, das "echte Schlumpfhausen" ist einzigartig.

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