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Reisetipp Fuerteventura: Karge Schönheit mit Traumstränden

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Fuerteventura  

Karge Schönheit mit Traumstränden

21.01.2008, 10:09 Uhr | srt, t-online.de

Blick auf Cofete (Foto: B. Schwertfeger, srt)Blick auf Cofete (Foto: B. Schwertfeger, srt)

So stellt man sich wohl das Ende der Welt vor: Eine Ansammlung verriegelter Caravans, zwei Reihen schmuckloser Häuser und eine einfache Kneipe inmitten karger Steinwüste, umtost von rauer See. Puerto de la Cruz heißt das Kaff an der Spitze der Halbinsel Jandía. Hier, an ihrem südwestlichen Zipfel, ist Fuerteventura besonders karg und unwirtlich. Doch mit dem Urlaubsklischee von üppiger Vegetation und quirligem Stadtleben hat die dünn besiedelte Kanareninsel sowieso nichts gemeinsam. Fuerteventura ist ein Stück Sahara inmitten des Atlantiks mit archaischen Landschaften, kegelförmigen Vulkanen, endlosen Sandstränden und einem stetig wehenden Wind. Hier gibt es nicht viel zu besichtigen, dafür so manches zu entdecken.

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Ein Traumstrand, an dem man nicht baden kann...

Beispielsweise Cofete, die erste Siedlung auf der langgestreckten Jandía-Halbinsel. Eine Schotterpiste führt in Serpentinen auf den Bergkamm, der den wilden Nordwesten vom windgeschützten Süden trennt. Auf der Passhöhe bietet sich ein grandioser Ausblick über die kilometerlange Playa de Cofete. In der Ferne türmen sich mehrere hundert Meter hohe Sanddünen - menschenleer und unzugänglich. Wolkenberge fegen über die Felsen und verursachen ein faszinierendes Lichtspiel. Für Minuten glitzern die weißen Schaumkronen in der Sonne, dann versinkt die Landschaft wieder in einem diffusen Licht. Die schmale Piste schlängelt sich um enge Kurven hinunter nach Cofete. Früher war hier ein richtiger Ort, in dem Fischer und Ziegenhirten lebten. Heute gibt es nur noch den Friedhof und ein paar ärmliche Häuser. Am Strand genießen ein paar Ausflügler die Szenerie und die Sonne. Zum Baden ist das Meer allerdings zu gefährlich.

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Zwischen Morro Jable und Costa Calma

Nahezu die gesamte Halbinsel ist Naturschutzgebiet, nur der südliche Küstenstreifen ist besiedelt. Hier befindet sich zwischen Morro Jable und Costa Calma das touristische Zentrum der Insel. Früher war Morro Jable ein kleines Fischerdorf, heute ziehen sich entlang der vierspurigen Straße auf der einen Seite endlose Hotel- und Apartmentkomplexe den Hang hinauf. Dank Meeresentsalzungsanlagen hat überall luxuriöses Grün Einzug gehalten. Auf der anderen Seite erstreckt sich, von der Straße durch eine breite Sandwiese getrennt - der kilometerlange Sandstrand.

Fuerteventura für Entdecker

Fuerteventura macht es einem nicht leicht. Die idyllischen Ecken muss man erst entdecken. Zum Beispiel den kleinen Fischerort Las Playitas. Eng verschachtelt kleben die weißen Häuser am dunklen Felsen. Bunte Fischerboote liegen am winzigen Strand und auf der kleinen Mole versuchen zwei Angler ihr Glück. Auch im Inselinneren gibt es immer wieder überraschende Momente. Da ist die ehemalige Bischofsstadt Betancuria mit ihrer dreischiffigen Kirche und liebevoll restaurierten alten Herrenhäusern oder die Palmenoase Vega de Rio de las Palmas, Ausgangspunkt für die Wanderung in eine wildromantische Felsschlucht.

Abstecher nach la Oliva

Das bedeutendste weltliche Bauwerk der Inselgeschichte befindet sich am Stadtrand von Oliva. Wie verloren liegt die im 17. Jahrhundert gebaute, allein stehende Residenz "Casa de los Coroneles" mit ihren zinnenbewehrten Ecktürmen und ihren aus Pinienholz geschnitzten Balkonen inmitten schwarzer Lavafelder. Im 18. Jahrhundert saß hier die Militärregierung, heute ist Oliva das Verwaltungszentrum für den Inselnorden mit dem zweitwichtigsten Touristenzentrum Corralejo. Im Gegensatz zu den Retortenstädten im Süden hat sich das einstige Fischerdorf an der Meerenge zu Lanzarote noch etwas von seinem alten Charme bewahrt. Im Ortskern gibt es noch eine intakte Struktur mit kleinen Läden und urigen Kneipen.

Sanddünen, so weit das Auge reicht

Corralejos größte Attraktion liegt jedoch ein paar Kilometer weiter südlich. Zwanzig Quadratkilometer umfasst das Dünengebiet El Jable, das nahtlos in den Strand übergeht. Seit 1982 stehen die vom Nordostpassat ständig in Bewegung gehaltenen weißen Sandberge unter Naturschutz. Nur zwei mehrstöckige Hotelkästen am nördlichen Rand stören das Bild. Doch das sind Sündenfälle aus der Vergangenheit, die sich hoffentlich nicht wiederholen.

Weitere Informationen
Spanisches Fremdenverkehrsamt, Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin, Tel. 030/8826-543, Internet: www.spain.info;

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