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Kanaren - La Palma: Wandern in der "Schlucht der Todesängste"

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La Palma  

Wandern in der "Schlucht der Todesängste"

17.04.2009, 15:00 Uhr | S. Ewald

La Palma: Nationalpark Caldera de Taburiente (Foto: Imago)La Palma: Nationalpark Caldera de Taburiente (Foto: Imago)

Die Caldera de Taburiente liegt im Herzen der Insel La Palma und ist eine der faszinierendsten Natur Attraktionen der Kanaren – beziehungsweise von Spanien. Dieser imposante Krater stellt mit einem etwa acht Kilometer langen Durchmesser und einer Tiefe von mehr als 1500 Metern einen der größten Vulkankrater der Welt dar. Auf seinem weitläufigen circa 70 Kilometer langen Wegenetz mit gut markierten Wanderwegen zwischen schroffen Felswänden warten Schluchten, Sturzbäche, Wasserfälle und spektakulär geformte Felsblöcke inmitten von Kiefernwäldern und reicher Vegetation darauf entdeckt zu werden. Nichts für schwache Nerven ist die "Schlucht der Todesängste". Genießen Sie den Nationalpark auch in unserer Foto-Serie.


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Hinab in die "Schlucht der Todesängste"

Für aktive und abenteuerlustige Wanderer empfiehlt sich die 27 Kilometer lange Wanderung, auf der es auch durch die "Schlucht der Todesängste" (Las Angustias) geht. Ungefähre Gehzeit ist etwa 9,5 Stunden. Der Weg steigt gemächlich von Los Brecitos aus ins Innere des Nationalparks ab. Am Fussbett des Rio de Taburiente kann man entspannen und sogar im klaren Gebirgswasser baden. Ein kurzer Abstecher zur Cscada de Colores, auch "Wasserfall der vielen Farben" genannt, ist zwar schwierig - lohnt sich aber. Einige Abschnitte der Wanderung führen über zerklüftetes und teilweise schwer passierbares Gelände, was der Schlucht wohl auch den Namen einbrachte. Jeder Wanderer sollte daher unbedingt der Beschilderung folgen. Ebenso sollten immer mindestens zwei Personen zusammen wandern.


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100 Meter hohe Felsspitze im Vulkankrater

Wer sich die anstrengende Wanderung in den Krater ersparen will, der kann die herrliche Aussicht vom Aussichtspunkt La Cumbrecita genießen. Dort befindet sich auch die Parkverwaltung und das Besucherzentrum. 1954 wurde das Gebiet, in dem die Schlucht liegt, zum Nationalpark erklärt. Der Kraterkessel hat laut den Ureinwohnern Las Palmas eine ganz besondere Geschichte: Dort versteckten sich die Bewohner im 15. Jahrhundert, als die spanische Eroberung durch Alonso Fernández de Lugo anbrach. Eine knapp 100 Meter hohe Felsenspitze aus vulkanischem Basalt erhebt sich aus der Mitte des Kraters. Der Roque Idafe, gibt ein wunderschönes Motiv für Hobbyfotografen ab.

Weitere Informationen

www.lapalmaturismo.com, Spanisches Fremdenverkehrsamt: Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin, Tel. 030/8826543, Fax 8826661, E-Mail: berlin@tourspain.es, Internet: www.spain.info

trax.de: Alles rund um das Thema Wandern

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