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Teneriffa: Erkunden Sie die längste Lavaröhre Europas

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Kanarische Inseln  

Auf Teneriffa die längste Lavaröhre Europas erkunden

05.02.2010, 14:10 Uhr | t-online.de

Cueva del Viento: Die längste Lavaröhre Europas (Foto: GCE Agency)Cueva del Viento: Die längste Lavaröhre Europas (Foto: GCE Agency)

Neben Sonne und Strand interessieren sich immer mehr Urlauber für Landschaft und Natur. Und davon hat Teneriffa einiges zu bieten. Die faszinierende Vulkanlandschaft lädt nicht nur über, sondern auch unter der Oberfläche zum Spazieren ein. Ein ganz besonderes Naturerlebnis ist der Abstieg in die längste Lavahöhle Europas. Die Größe der Lavahöhle Cueva del Viento wird weltweit nur noch von Hawaii getoppt. Sehen Sie sich Teneriffa auch in unserer an.

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Auf Entdeckungsreise auf Teneriffa

Urlauber schätzen neben dem ganzjährig milden Klima, Sonne und Strand auch das Naturerlebnis. In der Gemeinde Icod de los Vinos, einer der Weinregionen im Nordwesten der Insel, können Abenteurer und Hobby-Vulkanologen auf eine ganz besondere Entdeckungsreise gehen. Denn dort befindet sich die über 17 Kilometer lange Höhle Cueva del Viento-Sobrado. Die längste Lavaröhre Europas und außerhalb Hawaiis ist seit Juni 2008 für Besucher geöffnet und bietet eine atemberaubende, von der Natur geschaffene Kulisse.

Die längste Lavaröhre Europas

Dieses weltweit zweitgrößte Vulkansystem ist vor circa 27.000 Jahren entstanden, als der Pico Viejo, der um 500 Meter kleinere Nebenvulkan des Teide an der Südwestflanke, ausbrach. Bei den Lavaröhren handelt es sich um Hohlräume, die im Inneren der Lavaströme entstehen, sobald deren Oberfläche mit kalter Luft in Kontakt kommt. Die Wände des Höhlengebildes sind aus Basaltgestein und bilden eine beeindruckende unterirdische Landschaft mit Galerien, die sich über drei Höhenlagen erstrecken. Wissenschaftler fanden in den Höhlen Hinweise auf die ausgestorbene Riesenechsen-Art, die früher auf Teneriffa lebte sowie auf die ehemalige Existenz der Riesenratte. Die Cueva del Viento bietet rund 120 Spezies einen Lebensraum, zu denen circa 107 Arten den Wirbellosen angehören und im für Besucher unzugänglichen Inneren der dunklen Höhle leben. Erste Erkundungen fanden gegen Ende der 60er Jahre statt. 1987 gaben Forscher eine Höhlenlänge von elf Kilometern an, bis sie später eine Verbindung mit der bekannten Cueva del Sobrado entdeckten. Diese besitzt eine Länge von drei Kilometern und gehört nun auch zum Höhlensystem der Cueva del Viento. Heute beträgt die Länge der Lavaröhre circa 17 Kilometer und wird stetig weiter erforscht.

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Begrenzte Besucherzahl im empfindlichen Ökosystem

Bis zu 200 Meter weit können Besucher in das Innere der Höhle vordringen. Aufgrund des empfindlichen Ökosystems dürfen pro Tag maximal drei Führungen mit höchstens 14 Personen stattfinden. Diese dauern jeweils zwei Stunden und werden auf Spanisch und Englisch angeboten. Zudem finden Besucher zweisprachige Erklärungstafeln, die in Kombination mit den Ausführungen des Guides eine gute Einführung in die Höhlenwelt Teneriffas geben. Ausgangspunkt für die Touren mittleren Schwierigkeitsgrades ist das Besucherzentrum. Interessierte sollten lange Hosen und festes Schuhwerk sowie eine Jacke tragen. Personen mit Platzangst oder eingeschränkter Beweglichkeit sowie Kinder unter fünf Jahren sollten an dieser Tour nicht teilnehmen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl je Führung wird eine rechtzeitige Reservierung empfohlen.

Weitere Informationen

Spanisches Fremdenverkehrsamt Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin, Tel. 06123/99134, Fax 030/8826-543, weitere Büros in München, Düsseldorf und Frankfurt, berlin@tourspain.es, www.spain.info, www.web-tenerife.com, www.teneriffa.com.

Besucherzentrum Cueva de Viento Carretera Los Piquetes 51, Camino el Almendro, Icod de los Vinos, Tel: 922 815 339,Im Internet:www.cuevadelviento.net, Öffnungszeiten des Besucherzentrums Dienstag bis Samstag 9 bis 16 Uhr

Führungen: Dienstag bis Samstag: 10 Uhr, 12:00 Uhr und 14:00 Uhr, Reservierung unter: +34 922 81 53 39, Eintritt: Einheimische: 8 Euro, Gäste: 10 Euro, Kinder: 3 Euro

Beste Reisezeit Teneriffa: ganzjährig (im Juli und August kann es recht warm werden); herrlich im Januar und Februar zur Mandelblüte. Anreise: Täglich fliegen Ferienjets von mehreren Flughäfen Deutschlands nach Teneriffa-Süd, einige auch nach Teneriffa-Nord, z.B. Condor, Air Berlin und TUI-Fly.

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