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Reise-Knigge: Die schlimmsten Fettnäpfchen im Urlaub

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Die schlimmsten Fettnäpfchen im Urlaub

01.11.2010, 10:42 Uhr | srt/zto/sew

Reise-Knigge: Die schlimmsten Fettnäpfchen im Urlaub. Nicht jede Geste ist in Urlaubsländern okay (Foto: Imago)

Nicht jede Geste ist in Urlaubsländern okay (Foto: Imago)

Kindern über den Kopf streicheln, Händeschütteln oder pünktlich zum Besuch erscheinen - was hierzulande als freundliche Geste gilt, kann für Menschen eines anderen Kulturkreises unangebracht, peinlich oder sogar verletzend sein. Schließlich gelten im Rest der Welt oftmals andere Verhaltenskodexe. Daher ist Wissen um die Sitten gefragt, wenn man nicht unangenehm auffallen möchte. Unser Reise-Knigge liefert Hilfestellung, damit Sie im nächsten Urlaub keine negativen Erfahrungen mehr machen.

Nahtloses Bräunen nicht erlaubt

Nach einem anstrengenden mehrstündigen Flug hilft nur noch eins - auf zum Meer. Jetzt noch die lästigen Klamotten abstreifen und schon kann es losgehen, zum nächsten Strand. Für passionierte Nacktbader ist allerdings Vorsicht geboten! Schließlich ist nahtloses Bräunen außerhalb Europas oftmals tabu. Selbst in Rio, wo die Mädels in den wohl knappsten Bikinis der Welt über die Promenade flanieren, ist es verpönt, den letzten Stofffetzen abzulegen - nur oben ohne ist erlaubt. Und das ist noch reichlich tolerant. Vielerorts ist nicht einmal soviel nackte Haut gestattet. Daher immer ganz brav die Badesachen einpacken, wenn es in Urlaub auf einem anderen Kontinent geht.

Asien - lieber Lächeln als Händeschütteln

Große kulturelle Unterschiede machen Reisen in fernöstliche Länder besonders reizvoll. Aber gerade exotische Sitten und Gebräuche können für den unbedarften Urlauber zu peinlichen Benimm-Fallen werden, zum Beispiel in Asien. Sollte dort doch mal etwas schief gehen, niemals die Beherrschung verlieren. Dort gilt nämlich: Ein aufgesetztes Lächeln ist selbst in äußerst unangenehmen Situationen immer noch die beste Reaktion.

Amerika - Kontinent der unbegrenzten Fettnäpfchen?

Selbst in Ländern wie USA, Kanada oder Australien, deren kulturelle Gepflogenheiten in vielerlei Hinsicht mit denen der Deutschen übereinstimmen, treffen unbedarfte Touristen auf Verständigungsprobleme. Vor allem in den Vereinigten Staaten wimmelt es nur so von Paragraphen sowie Verboten, die es zu befolgen gilt. Bei Tisch ist das Naseputzen verpönt, der wohlerzogene Gast verschwindet dazu in den "Powder Room".

Selbst Europa tickt manchmal anders

Der bärtige Gemüseverkäufer redet weiter auf den entnervten Urlauber ein, obgleich dieser immer wieder heftig den Kopf schüttelt: Nein, er möchte die seltsam aussehende Frucht nicht kaufen, er habe sie nur ansehen wollen. Die Szene - sie spielt sich in Istanbul ab - ist ein Beispiel dafür, dass selbst in Europa oft andere Verhaltens- und Umgangsregeln als in Deutschland gelten. Auch hier kann eine vermeintlich harmlose Geste schnell zu peinlichen Situationen führen.

Wenn Handzeichen mehr als Worte aussagen

Oftmals scheint es Handzeichen für Dinge zu geben, die in einer Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Am besten lässt sich die Körpersprache einer fremden Kultur durch genaues Beobachten erforschen. Nicht die gesprochene Sprache ist wichtig; Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Gesten zeigen, ob das Gegenüber freundlich oder feindselig gesinnt ist. Urlauber sollten sich freilich hüten, ihnen unbekannte Handzeichen einfach zu kopieren. Nur wer sich wirklich sicher ist, dass das gezeigte Signal tatsächlich zutreffend ist, läuft nicht Gefahr, womöglich in einen aus Versehen provozierten Streit hinein zu geraten.

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