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Tipps für Skihasen: Sicher im Winterurlaub

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Unfallfrei den Winterurlaub genießen

29.10.2010, 17:07 Uhr | srt/t-online, srt, t-online.de

Tipps für Skihasen: Sicher im Winterurlaub. Sicher auf die Piste: Auf jeden Fall mit Helm (Foto: srt/N. Eisele-Hein)

Sicher auf die Piste: Auf jeden Fall mit Helm (Foto: srt/N. Eisele-Hein)

"Hals- und Beinbruch" ist nur so eine Redewendung, die das gegenteilige bezwecken soll. Genau das wünscht man sich auch für den Winterurlaub, der leider nicht immer glimpflich ausgeht - entweder durch eigenes Verschulden oder aufgrund des Fehlverhaltens anderer. Und wenn's mal kracht, gelten dann die Regeln des Internationalen Skiverbands FIS. Doch die scheinen nur wenige Urlauber im Detail zu kennen, wenn sie bei Rechtsstreitigkeiten von den Richtern zur Klärung der Schuldfrage herangezogen werden. Mit den zehn Pistenregeln in unserer Klick-Show sind Sie schon vorab bestens informiert und perfekt für den nächsten Skiurlaub gerüstet.

Was tun beim Skiunfall?

Gerichtsprozesse um Skiunfälle sind für den Innsbrucker Anwalt Hubert Tramposch keine Seltenheit. Schließlich ereignen sich allein in Österreich jährlich rund 90.000 Skiunfälle. Tramposch weiß deshalb, worauf es bei einem Skiunfall ankommt. "Das Wichtigste aus rechtlicher Sicht ist, die Personalien des Unfallgegners aufzunehmen", so Tramposch. Wenn der Unfallverursacher einfach weiterfahre, so der Anwalt, sollten Betroffene nicht zögern "andere Pistenbenutzer um Hilfe zu bitten", sprich: dem Schuldigen zu folgen und ihn aufzuhalten. Auch das Liftpersonal solle auf den Verursacher eines Unfalls aufmerksam gemacht werden. Nur wenn der identifiziert werden könne, hätten Ansprüche auf Schmerzensgeld oder Schadenersatz für zerstörte Skiausrüstung Aussicht auf Erfolg.

Auch Pisten- und Liftbetreiber können Teilschuld tragen

Nicht immer ist ein anderer Skifahrer schuld. Auch die Pisten- und Liftbetreiber könnten unter Umständen haftbar gemacht werden. Zum Beispiel dann, wenn sie Pisten schlecht beschildern oder präparieren. Und neben Schmerzensgeld und Schadenersatz könnten verletzte Urlauber oft noch zusätzliche finanzielle Ansprüche gelten machen, etwa für nutzlos vertane Urlaubszeit oder den erlittenen Verdienstausfall als Folge des Skiunfalls.

Skihelme sind Pflicht!

Entscheidend für die Sicherheit ist nicht nur das Verhalten auf der Piste, sondern auch die Ausrüstung. Mittlerweile sollten Skihelme genauso selbstverständlich sein wie Skier oder das Board. Beim Kauf sollte die Funktion im Vordergrund stehen. Leicht, bequem und gut verstellbar sollte der Helm sein. Das sind die Kriterien, die Tester neben der Bruchfestigkeit an erste Stelle setzen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Klima. Gute Helme sorgen für eine ausreichende Belüftung des Kopfes, am besten variabel mit einstellbarer Belüftung. Dazu sollte das Hörvermögen nicht eingeschränkt sein und eine aufgesetzte Brille nicht drücken.

Alle fünf Jahre den Helm ersetzen

Die kleinen Skihasen sollten einen Kinderhelm tragen, der hinten mit einem Rädchen verstellbar ist, damit er optimal passt und auch in der nächsten Skisaison noch richtig sitzt. Beim Tragen auf der Piste sollte beim Kinnbandriemen höchstens ein Erwachsenenfinger dazwischen passen. Die Preise für gute Helme liegen bei Erwachsenen zwischen 80 und 120 Euro, für die Kindervariante bezahlt man meist noch unter 100 Euro. Ersetzt werden sollte der Helm nach einen schweren Sturz, denn dadurch könnte das Dämpfungsmaterial könnte Schaden genommen haben - oder nach rund fünf Jahren, wenn es seine Schutzwirkung etwas eingebüßt hat.

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