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FIFA Frauen-WM 2011: Kurzportraits der Austragungsorte

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FIFA Frauen-WM 2011: Austragungsorte - was die einzelnen Städte bieten

18.05.2011, 11:31 Uhr | Zeljka Tomsic

FIFA Frauen-WM 2011: Kurzportraits der Austragungsorte. Frankfurt am Main: Blick auf die glitzernde Skyline. (Foto: dpa)

Frankfurt am Main: Blick auf die glitzernde Skyline. (Foto: dpa)

Der Sommer wird heiß, schließlich ist wieder Fußballfieber angesagt. Diesmal heizen uns die Damen der FIFA Frauen-WM 2011 ein und präsentieren ihre Zauberkünste rund um das runde Leder. Da die Weltmeisterschaft in Deutschland stattfindet, ist eine schnelle Anfahrt möglich, sodass garantiert der eine oder andere im Stadion live dabei sein wird. Was Sie vor und nach dem Spiel in der jeweiligen Stadt unternehmen können, verraten wir Ihnen in unseren Kurzportraits der Austragungsorte. (Alles zur Frauen-WM 2011)

Augsburg beeindruckt mit prachtvoller Architektur samt grüner Lunge

Mit von der Partie ist Bayerns drittgrößte Stadt Augsburg, die einst vom römischen Kaiser Augustus gegründet wurde und mit schmucker Altstadt beeindruckt. Die Besucher bekommen historische Patrizierhäuser, Kirchen und prachtvolle Straßenzüge geboten. Besonders hervorheben lässt sich das Augsburger Rathaus, welches als bedeutendster Profanbau der Renaissance nördlich der Alpen gilt und zusammen mit dem Perlachturm das Wahrzeichen der Stadt ist. Die bekanntesten Bewohner sind allerdings der bärenstarke Lokomotivführer Lukas und sein kleiner Freund Jim Knopf. Ja, genau, es handelt sich hierbei um die Augsburger Puppenkiste, die mit 6000 Marionetten und über 60 Jahren Puppenspiele das wohl berühmteste Marionettentheater Deutschlands ist. Untergebracht ist es im historischen Heilig-Geist-Spital in der Altstadt. Was aber viele nicht wissen: Abends spielen die Puppen Kabarett und bringen Erwachsene mit Satiren zum Lachen. Von der grünen Seite erlebt man die Stadt im Naturpark Augsburg, einem idealen Ziel für Wanderer und Radler. Wer es nicht ganz so sportlich mag, ist im 1937 eröffneten Zoo genau richtig. Auf rund 22 Hektar erlebt man dort 1500 Tiere aus aller Welt.

Berlin - Hauptstadt und Kulturmetropole zugleich

Berlin - Deutschlands Hauptstadt schrieb nicht nur Geschichte, sie ist auch zugleich eine pulsierende Metropole mit unzähligen Kneipen und Restaurants. Der Vergangenheit auf der Spur ist man auf dem Berliner Mauerweg, der den Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen zu West-Berlin kennzeichnet. Er führt über rund 160 Kilometer um die einstige Halbstadt herum. In den meisten Abschnitten verläuft die Rad- und Wanderroute auf dem ehemaligen Zollweg (West-Berlin), vorbei am Mauermuseum, dem Brandenburger Tor oder der Gedenkstätte Berliner Mauer. Für Kulturinteressierte ist die Museumsinsel das perfekte Ziel. Hier sind es vom alten Ägypten bis zum Vorderen Orient nur wenige Schritte. Die Zeitmaschine Museum entführt die Besucher in eine atemberaubende Zeitreise von der Altsteinzeit bis ins 19. Jahrhundert. Die fünf Häuser der Museumsinsel bilden gemeinsam ein weltberühmtes architektonisches Ensemble, das seit 1999 zum UNESCO-Welterbe gehört. Wer den Tag stilvoll ausklingen lassen möchte, findet dafür garantiert die ideale Bühne. Anbieten würde sich der Friedrichstadtpalast in Berlins Mitte, der zugleich Europas größtes Revuetheater ist. Oder die Staatsoper in Berlin-Mitte Unter den Linden.

Bochum – vom Musicaltrip zum Bermudadreieck

Nicht minder sehenswert ist Bochum, die Stadt an der "Route der Industriekultur". Einst bekannt für Kohle und Stahl, präsentiert es heute ein völlig anderes Gesicht. Starten ließe sich der Tag mit einem Bummel in Deutschlands größtem Einkaufszentrum, dem Ruhr-Park. Nach dem Trouble der Einkaufspassagen lässt sich am Kemnader See, dem jüngsten von sechs Ruhrstauseen, neue Kraft tanken. Wahre Ruheoasen sind auch der Botanische Garten und der Ruhrtalradweg. Etwas abschalten sollte man auch, schließlich wird es gegen Abend ganz schön schrill. Zu den Highlights der Stadt gehört auch das in der Starlighthalle gezeigte Musical "Starlight Express". Seit 1988 wird es aufgeführt und zählt zu einer der erfolgreichsten Musicalproduktionen der Welt. Ausklingen lässt sich der erlebnisreiche Tag in der Innenstadt, im sogenannten Bermudadreieck, der Kneipenmeile überhaut, die sich zwischen Südring und Konrad-Adenauer-Platz erstreckt. Wer einen weiteren Tag dranhängen kann, ist im Bergbau-Museum Bochums altem Image auf der Spur. Verdeutlicht wird nicht nur der Abbau von Steinkohle im Ruhrgebiet, sondern auch die Techniken im Bergbau insgesamt. Den Reiz des Museums macht ein Schaubergwerk aus, in das die Besucher gelangen, indem sie mit dem Fahrstuhl 15,40 Meter in die Tiefe fahren.

Dresden - prachtvolles Schmuckstück an der Elbe

Die Elbestadt Dresden ist ohne Zweifel eine Klasse für sich, die Sehenswertes in vielerlei Gestalt offenbart. Erste Einblicke gewährt ein gemütlicher Spaziergang entlang der weitläufigen Uferpromenade. Berühmtestes Wahrzeichen der Stadt ist die evangelisch-lutherische Frauenkirche. Das Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt schmückt zudem der Zwinger, Dresdens schönstes barockes Bauwerk mit einer weltbekannten Kunstsammlung. Es handelt sich hierbei um die Gemäldegalerie Alte Meister mit der "Sixtinischen Madonna" sowie die größte Porzellansammlung der Welt. An sich verfügt Dresden über unzählige Museen, rund 30 an der Zahl. Über die Grenzen hinaus bekannt ist auch die ehemalige königliche Juwelensammlung im Grünen Gewölbe an der Brühlschen Terrasse. Auf der Liste darf auch die im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaute Semperoper nicht fehlen, deren Räume und Gänge reich mit Stuckarbeiten und Gemälden verziert sind. Ihre aufwendige Schönheit offenbart sich dem Besucher insbesondere im Rahmen einer Vorstellung. Zudem soll die hervorragende Akustik jeden Opernfreund erfreuen.

Frankfurt am Main - das "Mainhatten" Deutschlands

Der Innbegriff Frankfurts ist die glitzernde Skyline, die der Metropole den Beinamen "Mainhatten" einbrachte. Daher ist ein Spaziergang durch das Bankenviertel mit seinen Wolkenkratzern Pflicht. Einziges öffentliches Hochhaus ist der 1999 erbaute Main-Tower, der aus zwei ineinander verschachtelten Hochhäusern besteht. Für eine Stärkung ideal ist das in der 53. Etage angesiedelte Restaurant, welches aus 187 Metern Höhe fantastische Ausblicke auf die Umgebung bietet. Doch nicht nur Modernes begeistert. Ein typisches Beispiel für Althergebrachtes ist der in der Altstadt angesiedelte Römer. Der Gebäudekomplex ist mit seiner charakteristischen Treppengiebelfassade seit dem 15. Jahrhundert das Rathaus der Stadt. Und was wäre eine Sightseeing-Tour ohne das Frankfurter Nationalgetränk "Apfelwein"? Natürlich unvollkommen. Nachholen ließe sich dies während einer Rundfahrt mit dem historischen "Ebbelwoi-Express", der Besucher durch Sachsenhausen und die Altstadt führt. Da kommt garantiert Stimmung auf!

Facettenreiches Leverkusen

Als eine industriell geprägte Stadt präsentiert sich Leverkusen. Bereits bei der Anfahrt sticht einem zuerst das Bayerwerk mit seinem beleuchteten Bayerkreuz ins Auge. Aber sobald man das Pharmaunternehmen passiert, erblickt man eine Stadt mit ganz vielen Facetten. Eine davon ist der Japanische Garten. Durch geschwungene Torbögen gelangen Besucher ins asiatische Kleinod, vorbei an kleinen Wasserfällen, Teichen, kostbaren Lilien und japanischem Ahorn. Im Herzen des Gartens offenbart sich ein chinesischer Tempel, wo man sich definitiv in fernöstliche Kulturen versetzt fühlt. Anders im Neuland-Park, der mit heimischer Gartenkunst lockt und ein Naherholungsgebiet für die ganze Familie ist. Diese sind auch im Freizeitbad "CaLevornia" bestens aufgehoben, das feucht-fröhliche Erfrischung garantiert. Kunst und Kultur erleben lässt es sich im Bayer Erholungshaus, der Top-Adresse für Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen.

Mönchengladbach - charmante "Großstadt im Grünen"

Wahrscheinlich war es die wunderschöne Lage, weswegen sich schon Neandertaler in Mönchengladbach wohlfühlten. Seit nunmehr 400.000 Jahren leben Menschen am Fuße des Abteiberges. Die Sehenswürdigkeiten, die es zu erkunden gilt, stammen allerdings aus viel späterer Zeit. Zu den Wahrzeichen der Stadt zählen das Schloss Rheydt sowie das Münster St. Vitus, eine romanische Basilika mit gotischer Chorhalle. Erhalten geblieben sind auch Reste der mittelalterlichen Stadtmauer, darunter ein Wehrturm, genannt der "Dicke Turm", der seit dem 15. Jahrhundert Wind und Wetter trotzt. Charakteristisch für Mönchengladbach ist zudem die Mischung aus urbanem Flair und ländlichem Charme – weswegen man sie liebevoll "Großstadt im Grünen“ nennt. Ein guter Grund, auch etwas Zeit für die zahlreichen Parks und Wälder einplanen. 

Sinsheim - malerisch und modern zugleich

Das reizvoll im Hügelland des Kraichgaus und an der Burgenstraße gelegene Sinsheim ist ein wahres Paradies für Natururlauber. Wanderer und Radfahrer finden hier ein gut ausgebautes Wegenetz vor. Ein beliebtes Ziel ist die die mittelalterliche Stauferburg Steinsberg, die auch von Innen besichtigt werden kann. Darin untergebracht ist auch ein Restaurant mit gutbürgerlicher Küche. Zugleich offenbart die Stadt ein sehr modernes Gesicht und lädt zu einer Zeitreise in die Flug- und Fahrzeugwelt im Auto- und Technik-Museum ein. Begehbar sind unter anderem die Original Concorde der Air-France und die russische Tupolev TU-144. Ausgestellt sind aber auch unzählige Oldtimer, Rennwagen oder Motorräder – der ideale Spielplatz für all diejenigen, die sich für heiße Motoren begeistern. 

Wolfsburg - mehr als nur eine Autostadt

Bei dem Gedanken an Wolfsburg kommt den meisten wohl nur ein Gedanke in den Sinn: Dies ist der Sitz des Volkswagen-Konzerns. Dabei ist die Stadt noch viel mehr – jung und modern, mit tollem Kultur- und Freizeitangebot. Was viele nicht wissen, die dort angesiedelten Parkanlagen sind fast doppelt so groß wie der Central Park in New York. Viel Abwechslung bietet der Allerpark rund um den Allersee – das ideale Ziel für Wassersport, Fußball, Skaten, Klettern oder um einfach in der Sonne ein Frühstück oder einen Kaffee zu genießen. Feucht-fröhlichen Spaß erlebt man im BadeLand, das zum Planschen oder Saunieren einlädt. Ein Ort mit Aha-Effekt ist das Wissenschaftsmuseum Phaeno. Im Inneren des futuristischen Gebäudes durchlaufen Besucher eine gebaute Landschaft mit Kratern oder unterirdischen Höhlengebilden, schauen zu, wie Geysire entstehen oder experimentieren selbst an den einzelnen Stationen. Dennoch: Fehlen darf auch nicht der Themenpark VW-Autostadt, der zur Hauptattraktion der Stadt zählt und nur durch einen Hafenkanal vom Werksgelände getrennt liegt. Besonderer Beliebtheit erfreut sich der einen Kilometer lange Gelände-Parcours. Während der 45-minütigen Tour gilt es, einen tiefen Wassergraben, Treppenstufen oder einen Hügel mit 60-prozentiger Steigung zu meistern. Zu viel Action? Völlig schweißfrei gestaltet sich die maritime Panorama-Tour mit der "FGS Havelland“ auf dem Mittellandkanal entlang des Volkswagenwerks.

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