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Faszination Neuseeland: Wilde Naturschönheit am Ende der Welt

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Faszination Neuseeland: Wilde Naturschönheit am Ende der Welt

23.04.2012, 09:55 Uhr | t-online.de

Faszination Neuseeland: Wilde Naturschönheit am Ende der Welt. Bei Punakaiki im Paparoa Nationalpark, im Nord-Westen der Südinsel, befinden sich die Pancake Rocks (deutsch: Pfannkuchenberge). (Quelle: PR/Tourism New Zealand)

Bei Punakaiki im Paparoa Nationalpark, im Nord-Westen der Südinsel, befinden sich die Pancake Rocks (deutsch: Pfannkuchenberge). (Quelle: Tourism New Zealand/PR)

Am Ende der Welt, mitten im Ozean, erstreckt sich Neuseeland - ein Land mit unzähligen Naturschönheiten. Von wilder Küste, über brodelnde Vulkane und dampfenden Seen bis zu gewaltigen Gletschern und ursprünglichen Regenwäldern ist alles dabei, was das Outdoor-Herz höher schlagen lässt. Doch das Land, welches aus einer Nord- und Südinsel besteht, bietet weitaus mehr. Den unverwechselbaren Charme machen zudem seine stolzen Bewohner aus - die Maoris, deren Kultur noch immer allgegenwärtig ist. Neugierig geworden? In unserer Foto-Show präsentieren wir Ihnen Neuseelands Höhepunkte.

Die reiche Maori-Kultur lebt fort

Eine Legende der Maori besagt, dass der polynesische Halbgott Maui Neuseeland aus dem Meer zog wie einen riesigen Fisch. Der Fisch von Maui ist heute als die Nordinsel Neuseelands bekannt. Die Jahrhunderte zogen ins Land. Es wurden erst alle anderen Länder der Erde besiedelt, bevor der erste Mensch Aotearoa betrat. Die reiche Kultur der Maori zeigt sich auch heute noch in vielerlei Weise im ganzen Land: Sie umfasst traditionelle Künste ebenso wie Tänze, Kulinarik, moderne Kunst, Film, Dichtung und Hip-Hop.

Viele Orte tragen Maori-Namen

Die Maori machen 14 Prozent der Bevölkerung aus. Schon bei der Ankunft am Flughafen werden Besucher mit "Kia Ora" begrüßt, was in der Sprache der Maori soviel wie "Hallo" bedeutet. Auch viele Ortsnamen haben den gleichen Ursprung, darunter einer der längsten Erde. Um ihn auszusprechen muss erst mal tief Luft geholt werden: Taumata whakatangi hangakoauau o tamatea turi pukakapiki maunga horo nuku pokai whenua kitanatahu. Tatsächlich ist das der "Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der rutschte, kletterte und Berge verschluckte, auch bekannt als der Landesser, seiner Geliebten auf seiner Flöte vorspielte".

Den Legenden auf der Spur

Die mündliche Tradition drückt sich in vielfältigen Geschichten und Legenden aus. Vermittelt werden sie etwa beim Rundgang durch den Waipoua-Wald auf der Nordinsel. Dort wächst der größte noch lebende Kauri-Baum "Tane Mahuta", den die Maoris als "Herr der Wälder" verehren. Er misst gigantische 51 Meter, hat einen Stammumfang von 13 Metern und ist unglaubliche 1500 Jahre alt. Die Maori-Guides führen Besucher auf den Spuren ihrer uralten Mythen und vermitteln auch Wissen über das ökologische Gleichgewicht des Waldes und die Tierwelt Waipouas. Die Verbindung zur einzigartigen Natur sowie ihr Schutz stehen auch bei "Whale Watch Kaikoura" an erster Stelle. Mit den Maori-Gastgebern geht es per Boot vor die Küste Kaikouras auf der Südinsel, wo sich Pottwale und Delfine das ganze Jahr über blicken lassen.

Waitangi - wo Neuseelands Geschichte begann

Ein weiterer Ort, an dem der Spirit der Maoris lebt, ist Waitangi am East Cape der Nordinsel. Hier soll, der Legende nach, der Seerfahrer Kupe um das Jahr 925 zum ersten Mal neuseeländischen Boden betreten haben. In Waitangi wurde am 6. Februar 1840 der "Treaty of Waitangi" unterzeichnet, der Vertrag zwischen den Vertretern der britischen Krone und den Stammeshäuptlingen der Maori. Das Gründungsdokument ist von zentraler Bedeutung für das neuseeländische Recht und die Gesellschaft. Noch heute ist der "Waitangi Day" der neuseeländische Nationalfeiertag.

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zu Neuseelands Naturschönheiten und unverwechselbarer Maori- Kultur, gespickt mit vielen Tipps, finden Sie auf der offiziellen Seite: www.newzealand.com/de

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