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Kanadas Städte im Winter (Anzeige)

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Kanadas Städte im Winter

01.11.2012, 15:35 Uhr | t-online.de

Kanadas Städte im Winter. Schlittschuhlaufen auf der größten Eislaufbahn der Welt durch das Zentrum von Ottawa (Quelle: The Canadian Tourism Commission)

Schlittschuhlaufen auf der größten Eislaufbahn der Welt durch das Zentrum von Ottawa (Quelle: The Canadian Tourism Commission)

Zu kalt? Dann geht man eben im Parka zum Feiern, Shoppen oder auf Sightseeing-Tour – so wie es die Kanadier im Winter tun. Viel zu erleben gibt es allemal. Ganz gleich, ob man dabei durch historische Gassen von Quebéc schlendert, Torontos architektonische Meisterleistungen erlebt, das "savoir vivre" in Montréal genießt oder in Ottawa auf der weltlängsten Eislaufbahn ein paar Runden dreht. Vorweihnachtliche Stimmung kommt zudem bei einer gemütlichen Einkaufstour auf. Wie unvergesslich so ein Trip durch Kanadas winterliche Städte ist, zeigen wir Ihnen auch in unserer Foto-Show.

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Toronto – ein Schmelztiegel der Kulturen

Toronto wird seinem indianischen Namen "Sammelplatz" gerecht. Über 100 Kulturen leben im Großraum der Stadt und bieten den Besuchern eine Fülle an Kunst, Ideen und Speisen aus aller Welt. Im Zentrum drängen sich die spiegelnden Wolkenkratzer. Das Wahrzeichen der Stadt ist der CN-Tower, der sich eindrucksvoll über der Skyline erhebt. Per Glasaufzug gelangen Besucher zur Aussichtsplattform in mehr als 300 Metern Höhe, Wagemutige zieht es 100 Meter weiter nach oben, zum sogenannten "Edge Walk". Ringsum das Hochhäuser-Areal dehnt sich ein buntes Mosaik aus zahllosen ethnischen Vierteln: Chinatown, portugiesische Märkte, griechische Tavernen und karibische Clubs. Die perfekte Adresse für Shoppingbegeisterte ist das Eatons-Einkaufszentrum, das in mehreren Etagen unterirdisch angelegt ist. Lohnenswert ist auch ein Abstecher zu den nur zwei Stunden von Toronto entfernt liegenden Niagarafällen, die im Winter ihre besondere Schönheit entfalten. Umgeben von einer Kulisse aus Schnee und Eis wirken sie dann noch beeindruckender.

Ottawa – Schlittschuhlaufen auf der längsten Eisbahn der Welt

Kanadas Hauptstadt liegt im östlichen Teil der Provinz Ontario, am Fluss Ottawa. Die Stadt erkundet sich am besten zu Fuß – vorbei am Museum of Civilization, der National Gallery, bis zu den Parliament Buildings. Für eine Erholung ideal sind die Cafés um den Byward Market in der Altstadt oder in einem der zahlreichen Parks am Rideau Canal, der sich wie eine Gracht mitten durch die Innenstadt zieht. Unbedingt probiert sollten die von Barack Obama erprobten und als gut befundenen BeaverTails – Teigwaren, die es in vielen verschiedenen Varianten gibt, ob süß oder herzhaft. Eine ebenso leckere Snack-Alternative ist der neufundländische Screech Cake im National Arts Centre Café. Zur kalten Jahreszeit findet in Ottawa das Winterlude-Festival statt, bei dem sich spektakuläre Eisskulpturen bewundern lassen. Ein weiteres Highlight der Feierlichkeit ist die größte Eislaufbahn der Welt auf dem Rideau-Kanal, die spaßige Stunden garantiert.

Montréal – Einkaufsparadies mit französischem Charme

Die nach Paris zweitgrößte französischsprachige Stadt Montréal liegt am Sankt-Lorenz-Strom, der wichtigsten Verbindung zwischen den Großen Seen und dem Atlantik. Die Kopfsteinpflaster-Straßen der Altstadt säumen Steinbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die heute gemütliche Restaurants, ausgefallene Galerien und kleine individuelle Boutique-Hotels beherbergen. Im Winter spielt sich das Leben vor allem in der "Ville Souterrain" ab, einem unterirdischen Einkaufsparadies, das sich auf insgesamt 30 Kilometer Länge erstreckt. Ende Februar lädt die Stadt zum "Montréal en lumière Festival", einer zehntägigen Feier aus Licht, Essen und Kultur. Zunächst wird in einem der vielen Restaurants ein besonderes Menü genossen, danach geht’s hinaus ins Freie. Wieder aufwärmen lässt es sich an einem der Lagerfeuer in der Innenstadt, am besten mit einer Tasse heißer Schokolade in der Hand, während über den Köpfen der Besucher ein Feuerwerk erstrahlt und die Füße im Takt der lebhaften franko-kanadischen Musik klopfen. 

Québec – viel Kulturerbe samt Mittelalter-Feeling

Mit der historischen Altstadt von Québec City, dem Paläontologischen Park Miguasha, der Region Charlevoix, der Halbinsel von Gaspésie und Mont-Saint-Hilaire verfügt Québec über fünf Sehenswürdigkeiten, die eine Auszeichnung der UNESCO erhalten haben. Dominiert wird die einzige befestigte Stadt Nordamerikas von der Zitadelle und dem Prachtbau des Château Frontenac. Bei einem Spaziergang durch winkelige Gassen, steinerne Stadttore und entlang trutziger Bastionen kommt der einzigartige mittelalterliche Charakter zu Vorschein, in dem eigentlich so jungen Kanada. Der schönste Blick auf die Stadt bietet sich vom Wasser aus: entweder bei einer Hafenrundfahrt oder mit der Fähre nach Lévis ans Südufer des hier gut 800 Meter breiten St. Lawrence. Im Februar nimmt das größte Winterfestival der Welt, der Carnaval de Québec, die historische Altstadt von Québec in Beschlag. Mit dabei: Kanurennen im Stil der Voyageurs über den St. Lawrence River, nächtliche Umzüge, Stände mit Leckereien, Downhill Skating und Snow Rafting.


 
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