Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Specials >

Walliser Sommer – lebendige Traditionen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Walliser Sommer – lebendige Traditionen

01.02.2013, 09:38 Uhr | PR

Walliser Sommer – lebendige Traditionen. Stellisee und Matterhorn (4478m), Zermatt. (Quelle: Christian Perret / Copyright Valais/Wallis Promotion)

Stellisee und Matterhorn (4478m), Zermatt. (Quelle: Christian Perret / Copyright Valais/Wallis Promotion)

Neben der wunderbaren Landschaft, besticht das Wallis auch durch sein Brauchtum, das noch heute von Jung und Alt ausgelebt wird. Ob Ringkuh-Kämpfe, Schäferfeste, religiöse Bräuche oder traditionelles Handwerk; es lohnt sich das echte und traditionelle Wallis zu entdecken. Sehen Sie das Wallis auch in unserer Foto-Show.

Walliser Königinnen

Im Wallis gibt es eine weltweit einzigartige Rinderrasse: Die Eringer Rasse. Dieses robuste Tier zeichnet sich durch die Besonderheit aus, für die Hierarchie in der Herde zu kämpfen. Nicht nur Walliser geraten ins Staunen und Schwärmen, wenn die muskelbepackten Eringer-Kühe mit ihren Hörnern zusammenstoßen. Das Spektakel des Kuhkampfs ist mittlerweile weit über die Landesgrenzen bekannt und erlebt derzeit einen regelrechten Boom. Neben den zehn offiziellen Ringkuhkämpfen, bei denen sich die Kühe für das Finale in Aproz qualifizieren können, gibt es unzählige kleinere "Stechfeste", die von den Einheimischen sowie den Feriengästen sehr geschätzt werden. Die Kämpfe, die im Lauf des Jahres im Wallis ausgetragen werden, ziehen beachtliche Menschenmengen an. Schätzungsweise um die 50.000 Zuschauer nehmen an diesen ganz und gar friedlichen Wettkämpfen teil; davon sind allein über 10.000 am kantonalen Finale beteiligt, welches dieses Jahr am Wochenende des 4. und 5. Mai über die Bühne gehen wird.

Suonen – Lebensader der Walliser Landwirtschaft

Suonen sind alte, schmale Kanäle, welche die Weiden im regenarmen Wallis seit Jahrhunderten mit Wasser aus den Gletscherbächen versorgen. Sie waren und sind noch heute die Lebensversicherung der Walliser Bergbauern. Die eindrücklichen Bauwerke, die im französisch sprechenden Teil des Wallis "bisses" genannt werden, durchqueren Felsschluchten und Wälder. Einige der Kanäle sind ungewissen Ursprungs, andere wurden im Mittelalter erbaut. Genießen Sie die Wanderungen entlang dieser typischen Walliser Wasserleitungen und bewundern Sie die Baufertigkeiten der alten Walliser. Ein Paradebeispiel ist die Suone von Ayent: Sie bewässert die Weiden und Weinberge von Ayent und Grimisuat, teils traditionell, teils durch Bewässerung, und mündet in den Weiher von Revouire. Alte Bauweisen wurden teilweise wieder rekonstruiert, so zum Beispiel die Kännelleitungen im Tale der Lienne, die Holzkännel am Torrent-Croix, oder der "Zwergendurchgang", der in luftiger Höhe an einem schroffen Felsvorsprung vorbei führt.

Walliser Feste und Bräuche

Tradition hat im Lötschental die Fronleichnamsprozession der Herrgottsgrenadiere, ein farbenfrohes Spektakel, das jährlich unzählige Besucher anzieht. Gleichermaßen populär wie malerisch sind Schäferfeste auf der Belalp und der Gemmi. Natürlich hat auch der Nationalfeiertag am 1. August vielerorts einen großen Auftritt. Am 15. August werden im ganzen Wallis urige Sommer-, Jodler-  und Folklorefeste veranstaltet. Alle vier Jahre findet zudem in Saillon - dem am besten erhaltenen Schweizer Dorf aus dem 13 Jahrhundert und Heimat des berühmten Falschmünzers "Farinet" - das epochengerecht inszenierte "Fest des Mittelalters" statt. Im Herbst ist die Zeit der lokalen Wein- und Kastanienfeste, und im Dezember läuten im Aletschgebiet die Kinder mit Kuhglocken den Winter ein. In Chandolin gibt das Dreikönigsfest mit dem Einzug der Könige auf dem Schlitten und der Verteilung von Brot und Wein Anlass zum Feiern; im Februar dann die Fastnacht mit vielen lokalen Veranstaltungen.

Auf den Pfaden der Walliser Weinberge

Das Wallis bietet eine Landschaft von außergewöhnlicher Schönheit. Die Rebberge sind an diesem Spektakel nicht unbeteiligt. Sie ziehen sich an den Hängen des Rhonetals entlang. Der Weinliebhaber kann auf verschiedenen Pfaden durch die Rebberge von Fully bis nach Leuk wandern. Sie alle erzählen aus der Geschichte der Sitten und Gebräuche des Walliser Weinbaus. Auf drei parallelen Routen für Wanderer, Fahrradfahrer und Autofahrer kann auf dem längsten Weinweg der Schweiz das größte Weinanbaugebiet des Landes erkundet werden. Mit Unterstützung des Kantons wurde der "Walliser Weinweg" gebaut, der auf einer Länge von über 50 Kilometern durch die jahrhundertealte Kulturlandschaft der Walliser Weinbaugebiete von Martigny nach Leuk führt. Entlang der drei beschilderten Routen, die auch in Etappen bewältigt werden können, befinden sich insgesamt 180 Weinkeller, in denen Walliser Spitzenweine verkostet werden können.  

Auf den Spuren der Vorfahren

Mit dem Programm "Kulturwege Schweiz" von ViaStoria werden Reiseabenteuer vergangener Epochen lebendig. Durch das Wallis führen vier solcher Wege. ViaStockalper: Kaspar Jodok von Stockalper war der "König vom Simplon". Der Walliser baute den alten Saumpfad über den Simplonpass aus und legte damit den Grundstein für sein Handelsimperium. ViaFrancigena : Die Route über den Großen St. Bernhard diente schon den Römern als Verbindung in den Norden. Im Mittelalter erlebte sie eine Renaissance als Handelsachse und Pilgerroute. ViaSbrinz: Im Mittelalter wurde der Sbrinz zum Exportschlager auf den norditalienischen Märkten. Dank des Käses entwickelte sich der Saumpfad über den Grimsel- und Griespass zur gut ausgebauten Handelsroute. ViaCook : 1863 organisierte der Pauschalreise-Pionier Thomas Cook die erste Gruppenreise durch die Schweiz und reiste von Genf ins Wallis, durchs Berner Oberland, auf die Rigi bis nach Luzern. Die Reise auf der ViaCook ist auch heute noch ein Erlebnis.

Kulinarischer Hochgenuss

Im Wallis gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten nach einem kräftezehrenden Tag in der Natur ein köstliches Raclette, ein uriges Käsefondue oder einen typischen Walliser Teller mit Trockenfleisch, Käse, getrockneter Hauswurst, Roggenbrot AOC und einem guten Tropfen Wein zu genießen. Schließlich ist das Wallis das größte Weinbaugebiet der Schweiz und Heimat von zahlreichen preisgekrönten Weinen. In Bezug auf Essen herrscht im Wallis ein einheitliches Credo: Nichts geht über ein Raclette mit echtem Walliser Raclette-Käse AOC. Als Beilagen werden Cornichons, Silberzwiebeln und Pellkartoffeln serviert. Selbstverständlich darf ein Glas Fendant auch nicht fehlen. Als Nachkommen von Hotelpionier Cäsar Ritz sind die Walliser selbstverständlich offen für Küchentraditionen und -trends aus aller Welt. Einige der besten Gourmetköche der Schweiz - etwa Didier De Courten in Sierre, Markus Neff in Saas-Fee oder Pierre Crepaud, in Crans-Montana - bereichern die Gastronomielandschaft.

Weitere Informationen Zu Tradition & Brauchtum:

www.valais.ch



shopping-portal