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Nicht verpassen! Feiern und Feste im Wallis

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Nicht verpassen!  

Feiern und Feste im Wallis

01.10.2013, 18:52 Uhr | PR

Nicht verpassen! Feiern und Feste im Wallis. "D Häx isch los" - die verrückteste Volksabfahrt der Schweiz. (Quelle: Valais/Wallis Promotion - Christian Perret)

"D Häx isch los" - die verrückteste Volksabfahrt der Schweiz. (Quelle: Valais/Wallis Promotion - Christian Perret)

Das Wallis besticht nicht nur durch seine atemberaubende Natur, sondern auch mit urigen Traditionen. Lassen Sie sich von den lebendigen Bräuchen in ihren Bann ziehen und erleben Sie das ursprüngliche und authentische Wallis hautnah. Ein paar Eindrücke vom winterlichen Wallis präsentieren wir Ihnen zudem in unserer Foto-Show.

Tschäggättä - der furchteinflößende Brauch aus dem Lötschental

Die für das Lötschental typischen, maskierten Fastnachtsgestalten, die sogenannten Tschäggättä, treten in der Zeit zwischen dem katholischen Feiertag "Maria Lichtmess" und dem "Gigiszischtag" (Dienstag vor dem Aschermittwoch) auf. Jeden Abend, nach Feierabend streifen diese wilden Gestalten durch das Tal und jagen jedem, der sich noch zu dieser Zeit auf den Straßen befindet, einen gehörigen Schrecken ein. Die Tschäggättä tragen alte, umgestülpte Kleider, das Futter nach außen gekehrt. Darüber hängen zwei Schaf- oder Ziegenfelle, in den Lenden zusammengehalten durch einen Ledergürtel, an dem meistens eine Kuhglocke ("Trichla") baumelt.

"Peluches" und "Empaillés" im Val d’Hérens

In Evolène treiben zur Fastnachtszeit die sogenannten "Peluches" (Stofftiere) ihr Unwesen. Diese seltsamen Wesen - in Katzen-, Fuchs- oder Wolfsgestalt - tragen ungegerbte Gäms-, Schaf- oder Fuchspelze und ihre Beine sind mit Stoffstücken bedeckt, die sie mit Schnüren festbinden. Der Kopf wird mit einer Holzlarve bedeckt, die von den Handwerkern aus der Region geschnitzt werden. Alleine oder einem Anführer folgend, ziehen sie mit ihren Glocken durch das Dorf und lehren die Passanten das Fürchten. Am Fastnachtssonntag gesellen sich dann weitere geheimnisvolle Wesen zu den "Peluches", nämlich die "Empaillés" (Ausgestopften). Sie sind mit Jutesäcken bekleidet, tragen Larven und einen Reisbesen.

Wallis - Tal der kämpfenden Königinnen

Sobald der Winter sich verabschiedet, kehrt im Wallis die Zeit der Königinnen ein. Kampflustig kommen sie aus ihren Ställen, um die Hierarchie in der Herde auszumachen. Eringer Kühe sind in ihrer Art einzigartig, ebenso wie die fröhlichen Volksfeste, die aus dem natürlichen Kampfspektakel entstehen. Nach den Regionalausscheidungen ab Ende März folgt die Krönung am Kantonalen Finale in Aproz. In der zweiten Junihälfte gehen anlässlich der Alpbestoßungen die Kämpfe auf den Sommerweiden über die Bühne, gefolgt von vereinzelten Alpkämpfen und den letzten Stechfesten im Herbst, die erneut in der Talebene stattfinden.

Prozessionen zu Ehren des Schöpfers

Jedes Jahr werden in vielen Walliser Dörfern große kirchliche Feiern zelebriert wie zum Beispiel an Fronleichnam (Herrgottstag), am zweiten Donnerstag nach Pfingsten und am darauffolgenden Sonntag, dem "Sägisunntag" (Segensonntag). An Fronleichnam, an diesem hohen kirchlichen Feiertag zur Ehre Gottes, ziehen überall Prozessionen über Feld und Flur - ob in den Talgemeinden oder hoch in den Bergen. In der Tracht der alten Reisläufer oder in den Uniformen der alten Walliser Regimenter geleiten Herrgottsgrenadiere den Ortspfarrer und die ganze Dorfschaft zu Klängen überlieferter Prozessionsmärsche.

Volksabfahrten

Tradition haben im Wallis auch diverse Volksabfahrten, die auf alten Sagen oder Geschichten beruhen. So etwa die Belalp Hexe. Sie ist einerseits offen für Rennfahrer und andererseits für die "Hexen-Gruppen". Bis zu 1500 Teilnehmer nehmen das Rennen in teils phantasievoller Aufmachung in Angriff. Bereits vor dem großen Rennen gibt es während einer Woche, der Hexenwoche, die Nachwuchshexe für die Kleinen und die Vorbereitungsrennen Belalp-Derby und Hexensprint. Die Mont-Lachaux-Trophäe in Crans-Montana gehört zu den ältesten Skirennen der Schweiz. Es ist ein Super-G über knapp sieben Kilometer. Der Start liegt auf Bella-Lui (2600 Meter), das Ziel in Crans (1500 Meter). Es gibt Einzel- und Gruppenbewerbe, Sie-und-Er-Lauf, Eltern-und-Kind-Lauf. Zu Füßen des Allalin-Gletschers werden Ende März die Allalin-Rennen in der Region zwischen Mittel Allalin (3550 Meter) und Saas-Fee (1800 Meter) ausgetragen. Die Piste gilt als eine der längsten und und höchsten Pisten der Alpen. Das Allalin-Rennen gehört ebenfalls zur Rennserie der nur noch drei "Super-Vier-Rennen". 



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