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Erlebniswelt Großglockner Hochalpenstraße

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Großglockner Hochalpenstraße  

Erlebniswelt Großglockner Hochalpenstraße

07.04.2014, 11:56 Uhr | t-online.de

Erlebniswelt Großglockner Hochalpenstraße. Die Wilhelm-Swarovski-Warte mit Großglockner. (Quelle: Die Wilhelm-Swarovski-Warte mit Großglockner.)

Die Wilhelm-Swarovski-Warte mit Großglockner. (Quelle: Die Wilhelm-Swarovski-Warte mit Großglockner.)

Die Großglockner Hochalpenstraße am Fuße des höchsten Berges Österreichs ist die schönste Panoramastraße Europas – vielleicht sogar der Welt. Auf 48 Kilometern führt sie mitten in das Herz des Nationalparks Hohe Tauern und bis auf 2.571 Meter Seehöhe. Ziel und absoluter Höhepunkt einer Genussfahrt über die Alpen ist das Besucherzentrum Kaiser-Franz-Josefs-Höhe hoch über dem Pasterzengletscher, dem längsten Gletscher der Ostalpen. Schauen Sie sich die Großglockner Hochalpenstraße und weitere Highlights aus der Region in unserer Foto-Show an.

Mehr als 60 Millionen Menschen aus der ganzen Welt haben die Großglockner Hochalpenstraße in den letzten 80 Jahren besucht: Sie ist ein gigantisches Bauwerk, das in 36 Kehren einmal über die Alpen führt. Rauschende Wasserfälle, gigantische Ausblicke und Schneefelder im Hochsommer machen einen Besuch der Großglockner Hochalpenstraße zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sie führt hinauf in hochalpine Regionen, die im Normalfall nur erfahrene Alpinisten zu Fuß erklimmen. Besonders beeindruckend sind Begegnungen mit Tieren, die man ansonsten nur im Zoo zu sehen bekommt: Murmeltiere, Steinböcke oder Steinadler können in freier Wildbahn beobachtet werden.

Hochalpine Urlandschaft

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Entlang der Erlebnisstraße gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Video

Zu den Höhepunkten einer Fahrt zählt auch der gut zehn Kilometer lange Panorama-Abschnitt der Straße auf über 2.400 Metern Seehöhe: Beinahe auf Augenhöhe begegnet man dem Großglockner und seinen Gletscherfeldern. Die Pasterze kann sogar auf gesicherten Wegen erwandert werden: Magisch mutet diese Urlandschaft mit ewigem Eis und Gletschertor an. Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe beherbergt ein vielfältiges Besucherangebot auf vier Etagen mit Ausstellungen und Kino. Nicht weit davon entfernt stehen in der Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte modernste optische Geräte bereit, mit denen Bergsteiger und Wildtiere beobachtet werden können.

Schneeballschlacht im Sommer

Doch auch der Spaß kommt auf der Großglockner Hochalpenstraße nicht zu kurz: Im Haus Alpine Naturschau gibt es die lustige "Murmi-Show", entlang der Straße laden zahlreiche Ausstellungen, Themenwege und Spielplätze dazu ein, Neues zu entdecken oder sich in einer herrlichen Naturlandschaft mit Blick auf dreißig Dreitausender frei zu bewegen. Eine kleine Rutschpartie oder eine Schneeballschlacht im Sommer werden zum unvergesslichen Urlaubsspaß. Mit 2.571 Metern ist die Edelweißspitze nicht nur der höchste Punkt der Großglockner Hochalpenstraße, sondern auch der höchste Berggipfel Österreichs, der mit dem Auto oder Motorrad erreicht werden kann.

Eine Liebe, die ewig währt

ALPENLIEBE heißt die neue Kunstausstellung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, die am 11. Juni 2014 eröffnet wird. Die zeitgenössischen Arbeiten der rund 20 Künstler – unter ihnen auch Hubert von Goisern – haben die Liebe zu den Bergen zum Thema. Ergänzt wird die Ausstellung, die zugleich eine Hommage an Richard Strauss ist, um ein schwebende Biwak am Vorplatz.

Exakt vor hundert Jahren arbeitete der deutsche Komponist Richard Strauss an seiner Alpensinfonie: 1915 wurde das Werk, eine sinfonische Bergwanderung, in Berlin uraufgeführt. Heuer hätte Richard Strauss seinen 150. Geburtstag gefeiert: Anlass für die Großglockner Hochalpenstraßen AG, der Liebe zu den Alpen eine umfassende Ausstellung über zwei Stockwerke zu widmen.

Faszination als Inspiration

ALPENLIEBE zeigt in rund zwanzig Positionen ein breites Spektrum aktueller Kunstproduktionen: Von Martin Kippenbergers ironischen Gipfelposen über die profunde Auseinandersetzung mit der Globalisierung des Alpenraums von Armin Linke bis zu Katharina Lackner, die das Thema des Panoramas aufgreift und die atemberaubende Aussicht Teil ihrer Rauminstallation werden lässt.

All diesen Arbeiten liegt eine oft einsichtige, mitunter aber auch nahezu unverständliche Liebe zugrunde: zu den Bergen, zur Natur. Diese Faszination ist so tiefgreifend, dass sie einen spielerischen Zugang und gleichzeitig gehörigen Tiefgang ermöglicht.

Musik & mehr

Unterschiedliche Medien wie Fotografie, Film, Skulptur, Grafik bis zu raumgreifenden Installationen sowie eine Vielfalt von thematischen Ansätzen finden sich in der Ausstellung. Neben Exponaten aus der bildenden Kunst bietet sie aber auch Exkurse in andere Genres. Da ist zum einen die musikalische Auseinandersetzung mit dem Alpenraum. Richard Strauss’ Alpensinfonie bildet den Einstieg. Der österreichische Musiker Hubert von Goisern kuratiert ein einstündiges Musikprogramm aus den Anrainerstaaten der Alpen zwischen Tradition und Avantgarde. Eine skurrile Sammlung von Fundstücken und Kuriositäten aus den Bergen dieser Welt findet sich in einem eigenen Kabinett.

Inszeniertes Biwak

Das überdimensionale Biwak am Vorplatz lädt Besucher zu einer multimedialen Exkursion in die Alpen: Spektakuläre Bilder, eine akustische Reise durch die Jahreszeiten und eine künstlerische Inszenierung von Hans Peter Kudlich auf 2.396 Metern Seehöhe hinterlassen einen bleibenden Gesamteindruck. Das Biwak – im ursprünglichen Sinn eine Notunterkunft in den Bergen – geht nächstes Jahr auf Reisen und wird Teil der Weltausstellung in Mailand sein.

Weitere Informationen:

Großglockner Hochalpenstraßen AG
Direktion Rainerstraße 2, 5020 Salzburg
Tel: +43 (662) 87 36 73-0
E-Mail: info@grossglockner.at
www.grossglockner.at
Informationen zum Straßenzustand Kassenstelle Ferleiten: Tel: +43 (6546) 650

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