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Besondere Perlen in Südafrika

09.09.2015, 16:01 Uhr | t-online.de/dpa/tmn

Besondere Perlen in Südafrika. Kennen Sie die Perlen Südafrikas?

Kennen Sie die Perlen Südafrikas? (Quelle: South African Tourism)

Südafrika bietet viele wundervolle Orte. Einige davon sind mittlerweile sehr bekannt und viele Urlauber schwärmen beispielsweise von den Drakensbergen. Doch wer ein ganz besonderes Stück Südafrika erleben möchte, sollte diese zwei Geheimtipps besuchen. Schauen Sie sich die Orte auch in unserer Foto-Show an.

Der Tempe Elephant Park

Als Ernest Robbertse noch Ganoven im Großstadtdschungel jagte, träumte er von einem friedlichen Stück Erde. Einem Ort, an dem er keine Tür verschließen muss, weil dort nur anständige Menschen wohnen. Dort sollten auch Wildtiere durch die Gegend ziehen. Im Land des Tembe-Volkes im Grenzgebiet von Südafrika und Mosambik hat der Ex-Privatdetektiv es gefunden. "Das hier ist für mich das Paradies", sagt der weißhaarige Pensionär aus Durban an der Ostküste Südafrikas und zeigt über eine weite Ebene mit Büschen und Galeriewäldern am Horizont. Neben dem offenen Geländewagen wirbeln Säbelantilopen gerade Staub auf. Und nicht weit entfernt trottet eine Herde Elefanten durchs Gras.

Elefanten und unberührte Natur

"Hier ziehen heute wieder die größten Elefanten Afrikas friedlich ihre Bahnen", sagt Robbertse, Mitbesitzer der einzigen Lodge im Wildreservat Tembe Elephant Park. Das vom Tembe-Volk gemeinsam mit Südafrikas Nationalparkbehörde bewirtschaftete Schutzgebiet gehört ebenso wie das eine Autostunde entfernte Küstenreservat Kosi Bay am Indischen Ozean zu den weniger bekannten Naturperlen Südafrikas. Wer nach gut sechs Stunden Fahrt von Johannesburg oder knapp vier von Durban aus am Abbieger zum 1983 gegründeten Tembe-Park die Asphaltstraße verlässt, taucht in weitgehend unberührte Natur ein. Die Luxus-Buschhütten sind umweltgerecht in die Landschaft eingepasst. Ihre Türen lassen sich nicht verschließen, sondern nur von innen verriegeln. "Hier kommt nichts weg", sagt Robbertse. "Alle Angestellten sind von hier, wunderbare Menschen, für die lege ich meine Hand ins Feuer."

Abstecher zum "Aquarium" der Elefantenküste

Die Straße nach Mosambik führt über den südafrikanischen Grenzort Manguzi unmittelbar auch an einem echten Naturjuwel vorbei. Das Kosi Bay Nature Reserve besteht aus einem System von vier verbundenen Seen, die unmittelbar hinter der Küste des Indischen Ozeans liegen. Bei Flut wird Meerwasser in die Seen gespült. Die Mischung aus Süß- und Salzwasser hat zusammen mit dem tropischen Klima eine einzigartige Pflanzenwelt aus Mangroven, Farnen, Orchideen und Palmen entstehen lassen. Wegen des Artenreichtums der Fische in unglaublich klaren Gewässern wird die Gegend das "Aquarium" der Elefantenküste genannt.

Perfektes Ziel für Angler und Schnorchler

Besonders Angler und Schnorchler lieben die Kosi Bay, die auch Heimat für Flusspferde, Krokodile und Sambezi-Haie ist. Nach dem Willen der staatlichen Naturschützer soll sie auf Dauer vor dem Massentourismus bewahrt werden. Der Zugang zum Schutzgebiet ist daher begrenzt. Mit der "Maputaland Lodge" in Manguzi und der schönen, weil mit Blick auf den Ozean gelegenen "Kosi Bay Lodge" gibt es nur zwei Herbergen mit gehobenem Standard. Wer darauf auch mal verzichten kann und es naturnah liebt, findet im Kosi Bay Reservat abgeschiedene Plätze für Zelte oder Campingwagen.

Weitere Informationen
Tembe-Wildreservat: www.tembe.co.za
KZN-Parks: www.kznwildlife.com

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