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The Big Hole – ein faszinierendes Phänomen

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The Big Hole – ein faszinierendes Phänomen

10.09.2015, 12:58 Uhr | t-online.de

The Big Hole – ein faszinierendes Phänomen. Das ist das "Big Hole" in Südafrika. (Quelle: South African Tourism)

Das ist das "Big Hole" in Südafrika. (Quelle: South African Tourism)

Südafrika ist viel mehr als nur Nationalparks und Löwen. Neben den Parks sorgen auch andere Attraktionen für einen ordentlichen Adrenalinkick. Eine von ihnen ist recht ungewöhnlich. "The Big Hole" (zu deutsch: das große Loch) nennt sich die Sehenswürdigkeit, die aussieht, als wäre sie von einem anderen Planeten. Schauen Sie sich das spektakuläre Phänomen in unserer Foto-Show an.

Fast so groß wie 24 Fußballfelder

Und tatsächlich! "Das riesige Loch" befindet sich auf dem uns so gut bekannten Planeten Erde, genauer gesagt inmitten der Ortschaft Kimberley. Faszinierend ist nicht nur der Anblick der kraterartigen Landschaft, sondern auch die Ausmaße bei einem Durchmesser von 460 Metern. Aus sportlicher Sicht gesehen, ließe sich dies folgendermaßen erklären: "The Big Hole" ist zirca so groß wie 24 Fußballfelder. Daher wundert es kaum, dass es mittlerweile zu den spektakulärsten Ausflugszielen Südafrikas gehört. Jedes Jahr zieht es Tausende Menschen hierher, die einen Blick in den tiefen Abgrund riskieren wollen.

Von Menschenhand geschaffen

Mutter Natur allein war für die Entstehung nicht verantwortlich. Somit formten nicht die natürlichen Faktoren wie Wind und Wasser das besondere Phänomen, sondern Zweibeiner - uns allen als Menschen bekannt. Auf der Suche nach Naturschätzen haben sie schon häufiger Löcher in den Boden gegraben, so auch in diesem Fall. Im Juli 1871 entdeckte Fleetwood Rawstorne die ersten Diamanten auf einer nahegelegenen Farm. Wie ein Strohfeuer verbreitete sich die Nachricht über die Funde auf dem kleinen Hügel, dem so genannten Colesberg Kopje, und ein wahrer Diamantenrausch entbrannte. Zehntausende Schürfer, bewaffnet mit ihren Spaten, kamen hierher, um ihren Traum vom Reichtum zu verwirklichen. Zu Recht! Mit den Jahren entpuppte sich die Stelle als die Ergiebigste weltweit, und die dort entstandene Ortschaft Kimberley entwickelte sich zum wahren Nabel der Diamantenindustrie.

Touristen ersetzen Schürfer

Nach jahrelanger Schöpfung bis in 240 Meter Tiefe kam am 14. August 1914 das endgültige Aus - aufgrund der mangelnden Rentabilität. Heute sieht man dort keine Spaten mehr, dafür mit Kameras ausgerüstete Besucher. Denn im Laufe der Zeit entwickelte sich das unwirklich erscheinende Landschaftsbild, das gerne als das "größte je von Menschenhand gegrabene Loch" bezeichnet wird, zum wahren Touristenmagneten. Neben dem "Big Hole" kann mittlerweile auch ein Minenmuseum und ein Freiluftmuseum besichtigt werden.

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