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Auf ins Schlemmerparadies Flandern! (Anzeige)

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Kulinarische Schätze  

Auf ins Schlemmerparadies!

23.05.2016, 10:55 Uhr | t-online.de

Auf ins Schlemmerparadies Flandern!. Pflichttermin für Feinschmecker - das kulinarische Festival "Antwerpen Proeft". (Quelle: Antwerpen Toerisme & Congres)

Pflichttermin für Feinschmecker - das kulinarische Festival "Antwerpen Proeft". (Quelle: Antwerpen Toerisme & Congres)

Flandern ist reich an einzigartigen Erzeugnissen. Viel reicher, als die längst bewährten Verlockungen von Bier und Pralinen vermuten lassen. Es sind Schätze wie graue Garnelen und einheimische Gemüsesorten, wie Chicorée, Hopfensprossen und Spargel, die für die Vielfalt der flämischen Küche stehen. Werfen Sie in unserer Foto-Show einen Blick hinter die Kulissen.

Die Gastronomie ist ein Teil des flämischen Wesens, die Liebe zu gutem Essen Teil der flämischen DNA. Miteinander Zeit verbringen und gemeinsam Essen ist Teil der flämischen Kultur. Flandern mag zwar nicht sehr groß sein, besticht aber dennoch mit 101 Sternerestaurants. Denn wie so oft komm es auch hier nicht auf die Größe an – viel mehr auf die Qualität! Über die Jahre hinweg wurde die belgische Küche von Nachbarstaaten, wie Deutschland und Frankreich geprägt. Heutzutage hat die flämische Küche, eine ganz eigene Identität. Die Kombination aus frischen regionalen Produkten und talentierten Köchen, sowie dem burgundischen Lebensstil zeichnen sie aus und haben Flandern zum neuen Reiseziel für Gourmets gemacht.

Flanderns junge Köche bitten zu Tisch

Vor allem die jungen Küchenchefs mögen sich jedoch nicht mehr auf den Lorbeeren ausruhen. Viel mehr wollen sie als "Flanders Kitchen Rebels" neue Akzente setzen und Nachwuchsfeinschmecker für ihr edles Handwerk begeistern. 25 Köche im Alter von weniger als 35 Jahren haben sich unter diesem Label zusammengetan, um die reiche Gastro-Szene Flanderns mit neuen Impulsen zu versorgen. Dabei setzen sie vorzugsweise auf saisonale und heimische Zutaten wie Nordseekrabben, Hopfensprossen, Chicorée oder Spargel. Auch lassen sie sich gerne von den Küchentraditionen ihrer Vorfahren inspirieren. Nicht zuletzt jedoch teilen sie ein ausgeprägtes Gespür für Kreativität, Innovation und eine Prise Rock’n’Roll. Jeder von Ihnen hat seine eigene Geschichte und steht für eine andere einzigartige Küche. Jedes Restaurant versprüht einen anderen Charme und jedes Gericht ist ein Kunstwerk für sich. Folgen Sie uns auf eine appetitanregende Reise, die von Gent und Brügge über Antwerpen bis nach Brüssel führt!

The Jane: Preisgekröntes Gesamtkunstwerk in Antwerpen

Das schönste Restaurant der Welt, so darf sich das The Jane in Antwerpen seit 2015 nennen. Doch das ist nicht die einzige Auszeichnung für das Restaurant. Der Guide Michelin hat dem Restaurant und seinem Küchenchef Nick Bril 2016 den zweiten Stern verliehen. Nachdem Sergio Herman und seine rechte Hand Nick Bril das legendäre 3-Sterne-Restaurant Oud Sluis in den Niederlanden geschlossen und das neue Projekt angekündigt hatten, waren die Erwartungen groß. Bereits Wochen vor der Eröffnung im März 2014 war das Restaurant auf 3 Monate komplett ausgebucht. In der Kapelle eines ehemaligen Militärkrankenhauses entstand ein Restaurant mit kosmopolitischer Ausstrahlung, inklusive einer Food Bar. Doch nicht nur die Location ist etwas ganz Besonderes, auch die Kleidung der Belegschaft wurde vom Label G-Star extra für das The Jane entworfen. Nick Bril übernahm die Rolle des Küchenchefs und zaubert seitdem leichte, frische, exotische und anspruchsvolle Gerichte. Doch Kochen ist nicht seine einzige Leidenschaft, wenn es die Zeit zulässt geht er seiner zweiten Leidenschaft nach und schlägt sich als DJ die Nächte um die Ohren.

Regionale Spezialitäten und kreative Kochkunst aus Gent

Für einige der am besten bewahrte Geheimtipp Europas, für andere schon lange eine Stadt voller Geschichte, Spaß und den neusten urbanen Trends. Unbestritten ist Gent die Veggie-Hauptstadt Europas. In keiner Stadt wird dem fleischlosen Essen so viel Aufmerksamkeit geschenkt und nirgendwo ist das Angebot so groß wie in Gent. Doch nicht nur Gemüseliebhaber kommen in Gent auf ihre Kosten. So ist der luftgetrocknete Gandaschinken eine regionale Spezialität, die man auf keinen Fall auslassen sollte.

In dieser Stadt hat sich Michaël Vrijmoed mit seinem Restaurant Vrijmoed in einem stilvollen Herrenhaus seinen persönlichen Traum erfüllt. Acht Jahre lang stand er an der Seite von Peter Goosens, dem Küchenchef des 3-Sterne-Restaurants Hof van Cleve am Herd bevor er sich selbstständig machte. Vrijmoed verlässt gerne mal die eigene Küche, um zusammen mit anderen Spitzenköchen etwas Neues zu kreieren. Er ist der Meinung "Zusammen schmeckt es besser". Als kulinarischer Botschafter will er die flämische Küche auch in anderen Ländern bekannter machen. Dafür kochte er beispielsweise auf der Expo 2015 in Mailand Live im Fernsehen.

Brügge: Topgastronomie vor mittelalterlicher Kulisse

Mit seiner stattlichen Anzahl Spitzenrestaurants zählt Brügge zu den gastronomischen Hauptstädten Europas. Handwerker und kreative Menschen haben hier gleichermaßen ihren Platz gefunden. Die Kombination von handwerklichem Geschick und Kreativität ist auch in der Gastronomie nicht zu übersehen. Egal ob Fisch oder Fleisch, Wein oder Bier, in Brügge findet jeder einen besonderen Platz nach seinem Geschmack.

Zeno heißt das Restaurant von Reinout Reniere in der Innenstadt von Brügge. Neben dem Kochen pflegt er eine weitere typisch flämische Passion, das Rad fahren. Wenn er nicht grade in der Küche steht, schwingt er sich aufs Fahrrad. Bis zu 10.000 km jährlich legt der passionierte Fahrradfahrer zurück. Unterwegs besucht er gerne die Höfe seiner Zulieferer und erkundigt sich nach dem Gedeihen des Gemüses oder dem Befinden der Tiere. Gelernt hat er bei den großen seines Fachs. Nachdem sein Opa ihm das backen beibrachte, begann er mit 16 seine Ausbildung. Währenddessen schnupperte er weltweit die Luft einiger Sterneküchen, bevor er anschließend bei Geert van Hecke, dem Chefkoch des 3-Sterne-Restaurants De Karmeliet in Brügge in die Geheimnisse der Topgastronomie eingeweiht wurde. 2007 schließlich war es für ihn an der Zeit, sich der Herausforderung eines eigenen Restaurants zu stellen.



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