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Ecuador: Auf Schokoladen-Tour durch den Andenstaat

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Ecuador  

Auf den Spuren des dunklen Goldes

15.10.2009, 17:07 Uhr | Pamela Moucha, t-online.de

Ecuador: Bei der Ernte schlagen die Kakaobauern die Schoten mit der Machete auf. (Foto: Pamela Moucha)Zart ins Fruchtfleich gebettet: Kakaobohnen in der Schote (Foto: Pamela Moucha)Ein schwerer Duft lieft in der Luft, wenn auf einer der vielen Edelkakao-Plantagen Ecuadors das saftige Fruchtfleisch aus den Säcken frisch geernteter Kakaobohnen tropft. Und intensives Kakaoaroma steigt dem Reisenden in die Nase, wenn er auf einer "Cacao-Hacienda" die pure, dickflüssige Kakaomasse kostet. Wer Ecuador von seiner Schokoladenseite kennen lernen will, der kann das im wahrsten Sinne des Wortes tun und quer durch den kleinen Andenstaat den Weg des dunklen Goldes von der Bohne bis zur Tafel miterleben - Sehen Sie selbst in unserer Foto-Serie.

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Kakao von Quito bis nach Guayaquil

Ecuador ist eine einzige Kakaoplantage. Im ganzen Land wird das dunkle Gold angebaut, von der Provinz Esmeralda im hohen Norden über das Amazoniengebiet im Osten, Manabí entlang der westlichen Küste bis hinunter zur kleinen südlichen Küstenprovinz El Oro. Jede Bohnensorte hat ihr eigenes Aroma, die eine schmeckt eher nussig, die andere mehr blumig oder fruchtig. Nach einigen Kostproben sind auch Anfänger unter den Schokoladenfans schon in der Lage, Unterschiede zu erschmecken.

Ecuador, die Weltspitzenklasse der Edelschokolade

National oder Arriba heißt die Edelkakaosorte Nummer eins in Ecuador. Diese Kakaobohne ist der ganze Stolz des Landes, denn sie gilt als eine der besten in der Welt. Unter den Edelkakao-Produzenten rangiert Ecuador weltweit an dritter Stelle, und darauf ist man stolz hier. Größter Absatzmarkt sind die USA und Europa. Obschon das ganze Land von der dunklen Edelschokolade geprägt ist, essen die Ecuadorianer selbst am liebsten Vollmilchschokolade und süße Torten. Das beweist schon der Blick in die farbenfrohen Auslagen der Konditoreien etwa beim Spaziergang durch die lebendigen Gassen der Küstenstadt Guayaquil.

Zur Schokolade gibt's eine einzigartige Flora und Fauna

Das kleine Land am Äquator hat eine Bandbreite unterschiedlicher Klimazonen zu bieten, angefangen mit der andinen Region der Sierra über den Regenwald über Sumpfgebiete im Süden und der mediterranen Küstenregion und den 1200 Kilometer im Pazifik vorgelagerten Galapagos-Inseln. Darüber hinaus gilt Ecuador als das Land mit der weltweit größten Artenvielfalt im Pflanzen- und Tierreich. Davon kann sich der Besucher nicht erst auf den Galapagos-Inseln überzeugen. Schon in den städtischen Grünanlagen in Guayaquil tummeln sich vorzeitlich wirkende Echsen wie andernorts die Spatzen im Park.

Auf Schokoladen-Tour durch den Andenstaat

Kakaoplantagen, Haciendas, kleine Kooperativen und Hersteller von feinsten Edelschokoladen haben im ganzen Land ihre Tore für Besucher geöffnet. Die Ruta del Cacao (Kakao-Route)kann im Norden in der Hauptstadt Quito auf 1800 Metern Höhe über dem Meeresspiegel starten und mit einem Abstecher ins Amazonasgebiet bis in die mediterrane Küstenstadt Guayaquil fortgesetzt werden. Bei Ecuatoriana de Chocolates mit Sitz in Quito zum Beispiel werden Schokoladen mit exotischen Variationen hergestellt. Der Edelkakao für die feinen Tafeln wird ausschließlich von kleinen Kakaobauerngenossenschaften aus den verschiedenen Zonen des Landes bezogen. Das junge Unternehmen Pacari hat seine Produktionshallen ebenfalls in Quito. Der kleine, sehr exquisite Hersteller dunkler Schokolade hat seine Schokoladenneuheiten aus rein organischem Anbau schon mehrfach auf der ANUGA in Köln vorgestellt. República del Cacao und die Hacienda Cañas im Süden nahe Guayaquil bieten Führungen durch den gesamten Anpflanzungs- und Verarbeitungsprozess der Kakaobohne: Von der Anpflanzung der Setzlinge über die Ernte der Kakaoschoten mit der Machete, der Fermentation oder Gärung und Trocknung bis zur Prüfung der Qualität im Labor. (Reservierungen für Führungen Hacienda Cañas über das Büro in Guayaquil: E-mail: sceden@ersa.com.ec)

Weitere Informationen:

Ecuador Informationen und Reiseempfehlungen über das Auswärtige Amt
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