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Erste gestrandete Türkei-Urlauber wieder zurück

24.10.2007, 13:46 Uhr | dpa

Die ersten von rund 1000 in der Türkei gestrandeten deutschen Touristen sind heimgekehrt. Am späten Montagabend landeten 219 Antalya-Urlauber in Stuttgart. Ihr Rückflug war vom Hamburger Türkei-Spezialisten Öger Tours organisiert worden, nachdem der Reiseveranstalter Interflug in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Schon seit Samstag warteten hunderte Urlauber, darunter viele Kinder, in Antalya auf die Heimreise. Viele campierten seither am Flughafen der südtürkischen Stadt. Wann und wie die restlichen Urlauber aus Antalya zurück nach Deutschland kommen, war zunächst nicht bekannt.

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Rückflug für 200 Euro
Die meisten Heimkehrer vom Montag mussten für den Rückflug 200 Euro bezahlen. Einige durften jedoch auch kostenlos mitfliegen. Warum, konnten sie selbst nicht sagen. "Eine halbe Stunde vor uns, mussten noch alle bezahlen", meinte ein kostenlos Heimgekehrter am Stuttgarter Flughafen. Manche Urlauber, die das Geld für den Rückflug nicht bezahlen konnten, mussten nach eigenen Angaben bei Öger Tours in Antalya ein Pfand zurücklassen. "Sogar für Säuglinge wollten sie das Geld haben", sagte eine Urlauberin aus Freiburg.

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"Da war eine richtige Panikstimmung"
Am Flughafen in Antalya ging es drunter und drüber. "Da war eine richtige Panikstimmung", berichtet Bernhard Poche aus Blaubeuren. "Keiner wusste weiter." Informationen über die Interflug-Krise erhielten die Wartenden vor allem aus dem Fernsehen und über Telefonate mit Angehörigen in Deutschland, wie Steffi Weingärtner aus Freiburg berichtet. Am Montagabend dann bestätigten sich die Gerüchte: Der Türkei-Spezialist Öger Tours hatte ein Flugzeug nach Deutschland organisiert.

Reiseveranstalter pleite?
Als Grund für das Chaos bei der Rückreise der Urlauber wurden finanzielle Probleme von Interflug vermutet. Dem zuständigen Hamburger Amtsgericht lag am Montag jedoch noch kein Insolvenzantrag von Interflug vor. Eine Gerichtssprecherin wollte aber nicht ausschließen, dass sich der Antrag noch auf dem Postweg befand. Beim Deutschen Reiseveranstalter Verband (DRV) hieß es indes, dass das Unternehmen bereits am Sonntag Insolvenzantrag gestellt habe. Eine Kopie liege dem Branchenverband vor.

Interflug hat Sitz in Hamburg
Alle Versuche, die Verantwortlichen bei dem Unternehmen selbst zu den Gründen der Verzögerungen zu fragen, schlugen am Montag zunächst fehl. Interflug ist ein türkisches Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen hatte die Markenrechte an den Symbolen der alten DDR-Fluglinie Interflug von der Treuhand erworben.

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