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Vogelgrippe ist kein Stornogrund

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Vogelgrippe ist kein Stornogrund

24.10.2007, 13:47 Uhr | afa

Eines vorab: Die Vogelgrippe begründet keine Reisewarnung für Türkeiurlauber. Wer also bereits den Sommerurlaub an der türkischen Ägäis oder einen Städtetrip nach Istanbul gebucht hat, sollte diese Reisen auch antreten. Eine Umbuchung oder Stornierung ist derzeit nämlich nicht möglich. Dazu besteht auch gar kein Grund. Ein Aufenthalt in der Türkei ist völlig unbedenklich, wenn man einige Verhaltensweisen beachtet. So sollten Touristen den Kontakt mit lebendem Geflügel vermeiden. Also keine Tiermärkte oder -schauen besuchen und bei Ausflügen gleichfalls Bauernhöfe mit Geflügel meiden. Dies sind ohnehin Aktivitäten, die Türkeiurlauber kaum unternehmen.

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Veranstalter reagieren noch gelassen
Da wundert es nicht, dass die großen Reiseveranstalter noch gelassen reagieren können. Eine Besorgnis sei bei Urlaubern nicht festzustellen, heißt es unisono bei TUI und Thomas Cook/Neckermann. Beide informieren die Gäste am Urlaubsort per Aushang oder via Reiseleiter über die aktuelle Lage. TUI-Gäste erhalten überdies vorab im Reisebüro ein Info-Blatt mit Verhaltenshinweisen des Bernhardt-Nocht-Instituts für Tropenmedizin. Dies klärt ebenfalls darüber auf, dass der Kontakt mit Geflügel zu vermeiden ist.

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Öger Tours verbannt Federvieh vom Tisch
Das Verzehren von Geflügel birgt übrigens kein Risiko, am Vogelgrippe-Virus H5N1 zu erkranken. Vorraussetzung ist allerdings, dass die Gerichte gut durchgegart sind. Gleiches gilt für Eierspeisen. Gleichwohl hat Türkei-Veranstalter Öger Tours nun sämtliches Federvieh von den Speisekarten verbannt. Hähnchen, Gänse, Enten und Puten dürfen in den Partnerhotels von Öger Tours nicht mehr angeboten werden. Bislang ist noch kein anderer Türkeireisen-Anbieter mitgezogen. "Es gilt, keine Hysterie zu verbreiten, aber gleichzeitig nichts zu verharmlosen", so Gisela Hartmann-Kötting vom Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf.

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Für alle Fälle: Eine gute Auslandskrankenversicherung
Das Auswärtige Amt hält Reisen in betroffene Länder für unbedenklich. 2003 breitet sich die Vogelgrippe zunächst in Asien aus, in den vergangenen Wochen nun auch in Eurasien und in Teilen Europas. Einzelne erkrankte Menschen gab es in Thailand, Vietnam, Kambodscha und in Indonesien – bislang fast ausschließlich nach engem Kontakt mit erkranktem Geflügel. Wer nach einem Besuch in den von Vogelgrippe betroffenen Ländern an Fieber, Husten oder Atemnot leidet, sollte einen Arzt aufsuchen, so das Tropeninstitut in Hamburg. Zudem rät das Institut zu einer ausreichenden Reisekrankenversicherung.

Aktuelle Hinweise für Reisende finden sich auf der Internetseite des Centrums für Reisemedizin: www.crm.de

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