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Gefahr für Türkeireisende: USA warnen vor Anschlagsgefahr

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"Bedrohung für alle touristischen Orte"  

USA warnen vor Anschlagsgefahr in Antalya

10.04.2016, 18:22 Uhr | dpa, t-online.de

Gefahr für Türkeireisende: USA warnen vor Anschlagsgefahr. Blick auf einen Teil der Innenstadt von Antalya mit Befestigungsmauer. (Quelle: dpa/Archivbild)

Blick auf einen Teil der Innenstadt von Antalya mit Befestigungsmauer. (Quelle: Archivbild/dpa)

Beim Urlaub in der Türkei ist Vorsicht geboten: Zwei Wochen vor Beginn der Weltausstellung in Antalya haben die USA vor möglichen Anschlägen auf Touristen gewarnt. Auch bei Deutschen ist der Küstenort in der Südtürkei beliebt. Die israelische Terrorabwehrbehörde sieht alle touristischen Orte in Gefahr.

Die US-Botschaft in Ankara rief amerikanische Staatsbürger außerdem zu "extremer Vorsicht" bei Aufenthalten in der Millionenmetropole Istanbul auf. "Es gibt glaubhafte Bedrohungen für Touristengebiete, insbesondere für öffentliche Plätze und Hafenanlagen in Istanbul und Antalya", hieß es in der "Dringlichkeitsmitteilung" der US-Botschaft.

Israel rät zur schnellstmöglichen Abreise

Die israelische Terrorabwehrbehörde hatte israelische Touristen kurz zuvor sogar zur baldigen Ausreise aus der Türkei aufgerufen. "Es gibt unmittelbare Risiken, dass Angriffe durchgeführt werden", hieß es in der Mitteilung. "Die Bedrohung gilt für alle touristischen Orte im Staat." Israelische Urlauber in der Türkei wurden aufgefordert, "zum frühest möglichen Zeitpunkt abzureisen". Israel hatte die Türkei kürzlich in die zweithöchste Warnstufe eingeordnet, wonach eine "konkrete hohe Bedrohung" besteht.

Auch das Auswärtige Amt warnt vor der Terrorgefahr und rät Reisenden zu erhöhter Vorsicht.

Bei einer Explosion in Istanbul wurden am Samstag drei Menschen leicht verletzt. Türkische Medien berichteten, eine Knallgranate sei am Abend nahe einer Busstation detoniert. Kurz darauf sei eine zweite Knallgranate in der Nähe explodiert, dabei sei niemand verletzt worden. Die Polizei habe die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Attentate in Istanbul und Ankara

Ein Selbstmordattentäter hatte am 19. März in der belebten Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal drei Israelis und einen Iraner mit in den Tod gerissen. Ein Selbstmordanschlag am 12. Januar im historischen Istanbuler Altstadtviertel Sultanahmet kostete zwölf deutsche Urlauber das Leben. Für beide Anschläge wurde die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verantwortlich gemacht.

Eine aus der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK hervorgegangene Splittergruppe - die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) - hatte außerdem im Februar und März Selbstmordanschläge in der Hauptstadt Ankara verübt. Mindestens 67 Menschen wurden getötet. Die TAK hatte auch gedroht, Anschläge in Touristenorten zu verüben.

Touristen meiden Türkei zunehmend

Die Besucherzahlen in der Türkei haben deutlich abgenommen. Das liegt nicht nur an der Angst vor Anschlägen: Seit dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs im Grenzgebiet zu Syrien durch die Türkei bleiben auch russische Touristen fern, die - wie auch die Deutschen - zu den größten Urlaubergruppen zählten. Der Tourismussektor ist ein wichtiger Pfeiler der türkischen Wirtschaft.

Die Weltausstellung in Antalya beginnt am 23. April und dauert bis zum 30. Oktober. Die erste Expo in der Türkei steht unter dem Motto "Blumen und Kinder - Ein grünes Leben für zukünftige Generationen". Deutschland beteiligt sich mit einem eigenen Pavillon, der Besucher unter anderem "über die Möglichkeiten des Bauens mit nachwachsenden Rohstoffen und deren Nutzung im täglichen Leben" informieren soll.

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