Startseite
Sie sind hier: Home > Reisen > Reiseziele >

Hawaii-Inseln: Mit dem Auto über Maui

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Hawaii-Inseln  

Maui: Traumstraße nach Hana

12.06.2008, 15:18 Uhr | srt

Fantastische Blicke auf der berühmten Panoramastraße nach Hana auf der hawaiianischen Insel Maui. (Foto: imago)Fantastische Blicke auf der berühmten Panoramastraße nach Hana auf der hawaiianischen Insel Maui. (Foto: imago)Als Noe Noe Ua Kea O Hana, Tochter des großen Halb-Gottes Maui sich in Kauiki vom verpönten Trollvolk der Menehune verliebte, verwandelte der wütende Vater den ungewollten Liebhaber seiner Tochter in einen Berg nahe der Bucht von Hana und Noe Noe selbst in den feinen Regen, der eben dort niedergehen soll. So will es die Legende. Und legendär ist auch die Schönheit der traumhaften Hawaii-Insel Maui.

#

#
Hawaii-Angebot 1 Wo. im 4-Sterne-Strand-Hotel inkl. HP ab 542 Euro
Reisetipps von A bis Z Reiseführer Hawaii
Urlaubsreif?

20 Worte im Hawaiianischen für Regen

Über der Straße nach Hana liegt eine dunkle Regenwolke und hüllt das wuchernde Tropenparadies in ihren trüben Schleier. Noe ist im Hawaiianischen der Name eines leichten Sprühregens, neblig und weiß. Gerade ist es ein eher dunkler, schwerer Platzregen, der uns auf der kurvenreichsten Straße der Hawaii-Inseln begleitet. Das Paradies aller Hochzeitskataloge scheint auch ein Paradies für Meteorologen und Sprachwissenschaftler zu sein. Denn die hawaiianische Sprache hat mehr als 20 Wörter für das unerfreuliche Nass von Oben, je nach Windrichtung und Beschaffenheit des Niederschlags.

Sprach-Glossar Ausdrücke auf Hawaiianisch
Neue Urlaubsideen Reise-Newsletter abonnieren und Notebook gewinnen
Ab in wärmere Gefilde

Spektakuläre Wasserfälle auf Maui

Das Örtchen Hana, in dem der Legende nach Noe Noe geboren wurde, heißt wörtlich übersetzt Arbeit. Kein einladender Name für einen Erholungsort (fast) am Ende des 109 Kilometer langen Highway 360 an der Ostküste der Insel Maui. Dabei gibt es hier gar nicht viel zu arbeiten. Der kleine Ort besteht aus einer Kirche, einem Luxushotel und einem Lebensmittelladen. 650 Menschen leben hier, wenn nicht vom Tourismus, dann von der Landwirtschaft. Hinter Hana geht es nach einigen Kilometern nicht mehr weiter. Lavaflüsse haben die ohnehin schlechte Straße an diesem Teil der Insel unter sich begraben. Dafür warten am Ende die 120 Meter hohen Waimoku Wasserfälle - die wohl spektakulärsten auf der ganzen Strecke.

Die berühmte Küstenstraße "Road to Hana"

Der Weg macht das Ziel so attraktiv. Über eine Millionen Autofahrer zieht es jährlich auf die berühmte Küstenstraße mit den 617 Kurven über 59 meist einspurige Brücken. Ihre Beifahrer dürfen den Ausblick über sich endlos hinziehende Zuckerrohr- und Ananasfelder, mehr als 55 Wasserfälle, zerklüftete schwarze Lavaküste, goldene Strände und immergrünen tropischen Regenwald genießen. Wenn es nicht regnet. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei mindestens 50 Prozent.

Surfer-Paradies Maui

Aber zum Glück liegt das Ziel der Reise ja so, dass man den Weg auch wieder zurückfahren muss. Für die 109 Kilometer auf der engen, sich windenden Straße setzt man bei gutem Wetter vier Stunden Fahrt an, bei schlechtem Wetter nur zwei. Dann lohnt es nicht zu halten - es sei denn, um die mit dem Regen einhergehenden meterhohen Wellen zu bestaunen. Aber die sind eigentlich auch noch hoch genug, wenn die Sonne scheint, und braun gebrannte Surfer auf ihren Brettern das Klischee vom smarten Sunnyboy in gefährlicher Brandung vorführen. So oder so, einmal wird man die Road to Hana im richtigen Licht sehen und an jedem Aussichtspunkt einen Stopp einlegen wollen. Hookipa ist der mit den Windsurfern. Das Mekka derer, denen die Wellen nicht hoch genug sein können. Sie kommen nur deshalb nach Maui, obwohl die gesamte Küste der sechs hawaiianischen Inseln als Paradies für Wassersportler gilt.

Zwischen Brandung und Regenwald

Wer selbst nicht auf einem Brett stehen kann, versucht es besser am Aussichtspunkt und Besucherparkplatz oberhalb des Strandes. Spektakulärer brechen hier die bis zu zehn Meter hohen Wellen in weißen Gischtbergen an den messerscharfen schwarzen Lava-Brocken der Keanae Halbinsel, einige Kilometer später. Bis dahin sieht man die zerklüftete Küste stellenweise gar nicht, fährt durch den dichten Regenwald, über dem die afrikanischen Tulpenbäume flammend rote Blüten versprüht haben. Schlingpflanzen haben die hohen Palmen fest in ihrem Griff. Die bunte Borke der Eukalyptusbäume glänzt im Sonnenschein, der mittlerweile wieder Einkehr gehalten hat. Im Frühjahr treibt der Nationalbaum Kukui zarte weiße Blüten, jetzt ist er nur silbergrün belaubt.

Traumhafte Fotomotive wohin das Auge sieht

Man möchte halten, aussteigen, fotografieren, Natur und Landschaft genießen - am liebsten hinter jeder Kurve. Aber das tun schon andere und dann gibt es Stau. Vor allem an den Brücken, die sich über Schluchten spannen, unter denen große und kleine Wasserfälle plätschern. Dann warten alle auf den ersten in der Reihe. Mit etwas Glück nimmt er gerade nur ein Foto vom Wasserfall, oder zum Leidwesen der Wartenden, doch ein Bad im Teich darunter. Wenn es wieder vorwärts geht, dann auch nie schneller als 60 Kilometer pro Stunde.

"Himmlisches Hana" soll ein Ort der Ruhe bleiben

Schneller soll es auch gar nicht gehen, wenn es nach den Anwohnern geht. Sie weigern sich seit Jahren gegen Pläne zur Straßenverbreiterung. Der Highway soll keine Autobahn werden. Und das kleine Städtchen am Ende der gemütlichen Ferienstraße soll als Heavenly Hana, wie es schon vor 70 Jahren in Image-Kampagnen beworben wurde, ein himmlischer Ort der Ruhe bleiben. Hier arbeiten nur die Hotel-Angestellten des Hana-Maui Resorts, ganz leise. So leise wie der Noe-Regen, wenn er auf seinen geliebten Kauiki Hill fällt.

Weitere Informationen

Hawaii Tourism Europe c/o Aviareps angum GmbH, Sonnenstr. 9, 80331 München, Tel. 089/23662177, Fax 23662199, Internet: www.hawaii-tourism.de.
Beste Reisezeit Mai bis November (25 bis 35 Grad Celsius Tagestemperatur), Dezember bis April (18 bis 25 Grad Celsius Tagestemperatur), in den Wintermonaten herrscht höherer Wellengang, dafür ist Walsaison.

Einreise Visumbestimmungen der USA: Visum oder Reisepass (ab Ausstellungsdatum 10/2006 mit biometrischen Daten).

Flüge ab Deutschland über New York, Los Angeles oder San Francisco ab 900 Euro; innerhalb Hawaiis ab 30 Euro One-Way zwischen den Inseln mit: Hawaiian Air und Island Air.

#

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal