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Colorado: Geheimnisvolle Felsenwohnungen im Mesa Verde Nationalpark

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Colorado  

Mesa Verde, die geheimnisvollen Felsenwohnungen

29.04.2010, 15:37 Uhr | t-online.de

Colorado: Geheimnisvolle Felsenwohnungen im Mesa Verde Nationalpark. Faszinierende Felswohnungen in Colorado, USA. (Foto: Imago)

Faszinierende Felswohnungen in Colorado, USA. (Foto: Imago)

Pünktlich zum Beginn der Saison 2010 lockt der Mesa Verde Nationalpark im Südwesten des US-Bundesstaates Colorado mit neuen spannenden Besichtigungstouren, die den Spuren der alten Hochkultur der Ureinwohner folgen. Professionelle Führer sorgen dabei für einen einzigartigen Einblick in die mystische Welt der Ancestral Puebloans und veranschaulichen die grandiose Entwicklung eines einfachen Volks der Jäger und Sammler zu einer Kultur, die für ihre Architektur, ihre Landwirtschaft und ihre Kunst berühmt ist. Erspähen Sie einen Blick in die faszinierenden Felsenwohnungen in unserer Foto-Serie. Tipps zu Führungen finden Sie hier.

Felsenwohnungen sind Weltkulturerbe

Die einzigartigen Felswohnungen der Ureinwohner im Südwesten von Colorado gelten als eine der kulturhistorisch bedeutsamsten Errungenschaften in den Vereinigten Staaten und erscheinen wie ein Weltwunder, weshalb Mesa Verde auch im Jahr 1978 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Spektakulär in die Felswände eines Bergmassivs hinein gebaut, erwarten den Besucher im 1906 gegründeten größten archäologischen Schutzgebiet der Vereinigten Staaten über 4000 bekannte archäologische Stätten, darunter etwa 600 Felsenwohnungen. Der Mesa Verde Nationalpark ist der bislang einzige Nationalpark in den USA, in dem kein Naturwunder, sondern menschliches Kulturerbe geschützt wird. Mit einer Gesamtfläche von über 210 km², was etwa der Größe Stuttgarts entspricht, ist er das größte archäologische Schutzgebiet der Vereinigten Staaten.

Behausungen in Stein gehauen

Der bewaldete und zerklüftete Mesa Verde (spanisch für: Grüner Tafelberg) überragt die ihn umgebende Landschaft um etwas mehr als 600 Meter. Besiedelt wurde er von den Ureinwohnern Amerikas, den Ancestral Puebloans, bereits im 6. Jahrhundert. Zunächst lebten diese innerhalb kleiner Gemeinschaften in einfachen Bauten, deren Überreste man an der Mesa Loop Road besichtigen kann. Im Lauf der nächsten Jahrhunderte entwickelte sich ihre Architektur immer weiter bis hin zu großen Siedlungen mit mehrstöckigen Lehm- und Steinbauten, den Pueblos. Im 12. Jahrhundert errichteten sie in Jahrzehnte langer Bauzeit unter überhängenden Felswänden, den natürlich entstandenen Alkoven, ihre imposanten und einzigartigen Wohnkomplexe. Wahrscheinlich aufgrund einer Dürreperiode verließen sie diese aufwändig gebauten Städte schon nach erstaunlich kurzer Zeit am Ende des 13. Jahrhunderts wieder, da sie auf der Suche nach Wasser weiter in den Norden von New Mexico zogen. Wieder entdeckt wurden die verlassenen und Jahrhunderte lang vergessenen Höhlenwohnungen erst 1888, als zwei Cowboys nach verirrten Rindern suchten.

Museum erzählt über die Kultur der Ureinwohner

Als erstes sollten Besucher das in einem Rundbau gelegene Far View Visitor Center aufsuchen, das von Mitte April bis Ende Oktober täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet ist. Hier erhalten Besucher Tipps, Broschüren, Wanderkarten und Tickets für die von Rangern geführten Touren zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten. Während des Winters zieht das Visitor Center in das acht Kilometer südlich liegende "Chapin Mesa Verde Museum". Das Museum bietet umfassende Einblicke in die Kultur der Ancestral Puebloans. Gleich in der Nähe des Museums befindet sich das "Spruce Tree House" (Fichten-Haus), das mit 114 Zimmern und 8 Kivas (große Gemeinschaftsräume) etwa 125 Personen Platz bot und das von März bis November auch auf eigene Faust besichtigt werden kann.

Größte Felswohnung Nordamerikas mit 150 Räumen

Unbestrittener Star des Parks und mit etwa 150 Räumen und 23 Kivas die größte Felswohnung Nordamerikas ist allerdings der berühmte und äußerst eindrucksvolle "Cliff Palace". Über eine in den Fels gehauene Treppe erreicht man ihn und verlässt ihn wieder über kurze Holzleitern. Abenteuerlich ist der Besuch des "Balcony House" (Balkon-Haus). Ranger führen die Wagemutigen über 130 Felsstufen hinab und dann wieder über eine 10 Meter hohe Leiter auf einen steil abfallenden Felssims. Zum krönenden Abschluss kriecht man noch auf allen vieren durch einen engen und etwa drei Meter langen Tunnel, um dann wieder vor Felsstufen zu stehen, die noch einmal 20 Meter in die Höhe führen.

Im Park übernachten

Der Mesa Verde Nationalpark ist ganzjährig geöffnet und liegt 65 Kilometer westlich von Durango und 15 Kilometer östlich von Cortez. Tickets für den Park gelten für sieben aufeinander folgende Tage und kosten pro PKW inkl. aller Insassen bis zum 29. Mai rund 8 Euro, danach etwa 11 Euro. Wer den Park in Ruhe erkunden zu möchte, sollte mindestens eine Übernachtung einplanen. Einziges Hotel im Park ist die Far View Lodge. Die komfortable Lodge mit über 150 Zimmern liegt auf einer Höhe von 2.500 Metern und bietet ihren Gästen anlässlich des Saisonauftakts das besonders günstige "Spring into Mesa Verde"-Paket an. Das bis Anfang Juni gültige Frühlings-Special enthält zum Preis von rund 103 Euro eine Übernachtung für zwei Personen in einem Standardzimmer und zwei Tickets für die Classic Pueblo Tour.

Weitere Informationen:

Die Felsenwohnungen und die Far View Lodge im Internet: www.visitmesaverde.com, Far View Lodge im Internet.
Fremdenverkehrsamt Colorado: Colorado Tourism Office, c/o Get It Across Marketing & PR, Neumarkt 33, 50667 Köln, Tel: +49-221-2336407, presse@getitacross.de, Internet: www.colorado.com/Deutsch/

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