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Abenteuer Alaska: "Und plötzlich stand der Elch vor mir"

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"Und plötzlich stand der Elch vor mir"

25.02.2015, 17:03 Uhr | Kerstin Seitz

Abenteuer Alaska: "Und plötzlich stand der Elch vor mir". In Alaska ist die Natur noch nicht gezähmt. (Quelle: Kerstin Seitz)

In Alaska ist die Natur noch nicht gezähmt. (Quelle: Kerstin Seitz)

"Was willst du denn in Alaska?" ist wohl der Satz, der einem am häufigsten an den Kopf geknallt wird, wenn man von seinem nächsten anvisierten Urlaubsziel berichtet. "Da ist doch nix und es ist einfach nur kalt." Richtig, der größte, nördlichste und westlichste Bundesstaat der USA ist schon weit ab vom Schuss, aber genau das macht ihn so spannend. Ein Blick auf die Nummernschilder der Autos unterstützt diesen Eindruck: "The Last Frontier" (Die letzte Grenze) - und dahinter kommen nur noch Eis und Kälte. Wie facettenreich Alaska wirklich ist, zeigen wir in unserer Foto-Show.

"Ein Elch! Lauf!"

Wer in Alaska unterwegs ist, sollte als allererstes zwei Regeln kennen. Begegnet einem ein Elch: rennen! Begegnet einem ein Bär: nicht bewegen! Der Bär nimmt rennende Menschen eher als Beute wahr und beim Elch gibt es zumindest noch eine Chance zu entwischen, wenn man sich entfernt und er sich somit nicht mehr bedroht fühlt. Dass dies einfacher gesagt als getan ist, lernt man erst, wenn einem wirklich eines dieser Tiere beim Spaziergang über den Weg läuft - und das ist in Alaska nichts Ungewöhnliches. Warnen sich Jogger in Deutschland gegenseitig vor großen Pfützen im Wald, warnen sie sich hier gegenseitig vor Wildtieren. Auch hat jeder Bewohner des Staates seine ganz eigene dramatische "Begegnungsgeschichte" zu erzählen. Ob sie alle wahr sind, weiß keiner - aber spannend und unterhaltsam sind sie allemal. Und spätestens, wenn man selbst vor einem plötzlich aus dem Busch springenden Elch flüchten muss, stellt man fest: 1. "Verdammt, sind die schnell" 2. "Beim Rennen ist fotografieren eher schlecht" 3. "Das ist spannender als Achterbahnfahren" und schließlich 4. "Juchu, jetzt habe ich meine eigene Geschichte!"

Was macht man dort eigentlich?

Wer nach Alaska reisen möchte, sollte folgendes nicht verpassen: Anchorage. Die größte Stadt Alaskas bietet neben Museen auch "Wildnis mitten in der Stadt". Und damit sind nicht die Rentier-Würstchenstände gemeint. Der Gedanke dort vor Wildtieren sicher zu sein, ist sehr optimistisch. Denn in Anchorage steht dann zwar kein Pferd auf dem Flur, aber gerne mal ein Elch auf dem Gehweg. Oder im blödesten Fall ein Bär. Außerdem darf der Mount McKinley auf dem Reiseplan nicht fehlen. Er ist der höchste Berg Nordamerikas und wird per Wasserflugzeug erkundet, das in Alaska ein sehr wichtiges Fortbewegungsmittel ist. Aber auch Rundflüge über die anderen Gletscher und zu Bergseen, die teilweise sehr versteckt liegen, lohnen sich.

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Natur, Natur, Natur!

Wandern! Raften! Radfahren! Einfach raus in die Natur und immer die Augen nach seltenen Tieren offenhalten. Ein Stück mit der berühmten "Alaska Railroad" fahren. Die verglasten Panoramawagen schieben sich durch Lücken in Felsen, über reißende Flüsse und viele andere faszinierende Orte, die anders nicht zu erreichen sind. Auch sollte eine Wildlife-Kreuzfahrt auf dem Programm stehen, bei der die Teilnehmer mit etwas Glück Wale, Robben und andere Tiere beobachten können. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit dem Schiff zum Fuß eines Gletschers. Er knirscht und knackt bedrohlich und spuckt ab und zu den Passagieren riesige Eisbrocken vor die Füße, die mit einem lauten Rauschen ins Meer stürzen. Gelernt wird hier: Wer mit dem Rücken zum Gletscher steht und hört, wie das Eis sich dröhnend löst und auf das Wasser aufschlägt, muss sich nicht mehr umdrehen, denn dann ist es schon vorbei. Die Geräusche kommen nämlich verzögert bei den Schaulustigen an. Also immer wachsam sein und den Augen vertrauen. Wer nach beeindruckenden Naturgewalten sucht, ist in Alaska definitiv am richtigen Ort. Die Natur von Alaska ist mit den Augen erlebbar, aber sie sollte vor allem mit ganzem Herzen gefühlt werden.

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